Hans Plöckinger

Hans Plöckinger (* 27. Februar 1882 in Krems; † 3. April 1955 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller und Historiker.

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Leben

Der Sohn eines Postbeamten maturierte 1902 und studierte an der Wiener Universität Geschichte, Geographie und Deutsch und ging nach bestandener Lehramtsprüfung nach Brünn und Zwittau, dem heutigen Svitavy. 1922 wurde er Lehrer an der Lehrerbildungsanstalt Krems.[1]

25 Jahre war er ehrenamtlicher Archivar der Stadt Krems und im Leitungsausschuß des Stadtmuseums tätig. Er gründete 1928 das Weinbaumuseum und war als Schriftsteller tätig. [1]

Werke

  • Krems a. d. Donau, Verlag Österreicher 1913
  • Die Burg zu Krems a. D., Ein Beitr. zur Geschichte der Stadtburgen; Verlag Brzowsky, Wien 1915
  • Beiträge zur Heimatkunde, Verlag Österreicher, Krems 1925
  • Sagen der Wachau, Verlag Österreicher, Krems 1926
  • Franz Gatto. Ein Kremser Schauspieler aus Goethes Zeiten, Krems 1938
  • Der Wachauer Weinbau : Überblick über d. älteste Weingebiet d. Ostmark, Weinbaumuseum Krems 1938
  • Volkskunst und Brauchtum der Winzer in Niederdonau, Verlag Kühne, Leipzig 1940
  • Krems, die Donaustadt, St. Pöltner Zeitungsverlag 1943
  • Dürnstein an der Donau, St. Pöltner Zeitungsverlag 1944

Die zahlreichen Beiträge zur Geschichte des Weinbaus sind auf der Homepage der Gesellschaft für Geschichte des Weines dargestellt.

Ehrungen

  • Ehrenbürgerschaft von Krems und Weissenkirchen
  • In Krems wurde eine Straße nach ihm benannt

Literatur

  • Hans Frühwirth: Ihre Liebe galt Krems. 100 Kremser Persönlichkeiten von Gozzo bis Wilhelm. Kulturamt der Stadt Krems, Krems 1997, ISBN 3-901664-01-9 (formal falsche ISBN), (Mitteilungen des Kremser Stadtarchivs. Ergänzungsbd. 1 = Mitteilungen des Kremser Stadtarchivs 29).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Frühwirth "Ihre Liebe galt Krems"