Hefekloß

Hefeklöße sind aus Hefeteig hergestellte Klöße. Sie können entweder im zumeist gesalzenen Wasserbad gekocht oder unter Dampf gegart werden.[1] Der Hefeteig besteht dabei im Wesentlichen aus Mehl, Hefe und Wasser.

In bestimmten Regionen des oberdeutschen Sprachraumes ist Germknödel bedeutungsgleich mit Hefekloß, da in diesen Regionen Backhefe Germ genannt wird. Wegen ihrer speziellen Art der Herstellung sind Germknödel hingegen eine besondere Variante der Hefekloßzubereitung. Gesüßte Hefekloßvarianten werden traditionell oft mit Heidelbeerkompott kombiniert. Im schlesischen Raum kennt man sie unter dem Begriff Pyzy.

Hefeklöße sind gewöhnlich rund geformt und haben meist zwischen fünf und zehn Zentimetern Durchmesser. Sie lassen sich gefrostet aufbewahren, nachdem der Teig aufgegangen ist.

Gewöhnlich wird nach dem Kochen bzw. Dämpfen jeder Hefekloß oben aufgerissen, damit er nicht zusammenfällt. Nach traditionellem Rezept werden bestimmte Modifikationen mit etwas brauner Butter überträufelt.

Eine besonders in Franken beliebte Variante sind Krautklöße, bei denen die Hefeklöße auf Sauerkraut gekocht werden. In der fränkischen Mundart werden diese ferner als Krautpudel bezeichnet.

In Großküchen werden auch extra große Hefeklöße hergestellt und in Scheiben geschnitten serviert.

Beispiele für Zubereitungsvarianten


Einzelnachweise

  1. Duden - Die deutsche Rechtschreibung. 25. Aufl. Bibliographisches Institut AG, 2009.

Weblinks