Heinrich Ernst von Leipziger

Heinrich Ernst von Leipziger (* 1717; † 23. Mai 1790 in Glogau) war ein königlich preußischer Generalmajor, Chef des Infanterie-Regiments Nr. 3 und Ritter des Pour le Merite.

Er wurde in Sachsen geboren. 1740 kam er in das neuerrichtete preußische Infanterie-Regiment Nr. 37. Er wurde 1750 Premier-Lieutenant und 1756 Hauptmann der Grenadiere. Er kämpfte in der Schlacht bei Leuthen und bei Hochkirch. 1759 bekam er ein Grenadier-Bataillon, das aus dem Grenadieren der Regimenter Nr. 40 und Nr. 37 gebildet wurde. 1762 wurde er Major, 1772 Oberstleutnant und 1776 Oberst. Während des Bayrischen Erbfolgekriegs kämpfte er bei Schatzlar und erhielt dafür den Orden Pour le Merite. 1784 bekam er das Regiment Nr. 3 und am 20. Mai 1784 wurde er zum Generalmajor ernannt. Er wurde im Mai 1788 entlassen und erhielt eine Pension von 1200 Talern. Er zog sich darauf nach Glogau zurück wo er starb.

Er war mit einer geborenen Hartmann († 1788) verheiratet. Sein Sohn Ernst von Leipziger († 27. September 1833) diente ebenfalls in der preußischen Armee.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Heinrich Ernst von Leipziger. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band II, Arnold Wever, Berlin 1789, S. 458 (Heinrich Ernst von Leipziger in der Google Buchsuche).