Heinz Langer (Mathematiker)

Heinz Langer (* 8. August 1935 in Dresden) ist ein deutsch-österreichischer Mathematiker.

Heinz Langer wurde in Dresden geboren, wo er 55 Jahre lebte. Er besuchte dort das Gymnasium und studierte Mathematik an der Technischen Universität Dresden, wo er 1960 bei Paul Heinz Müller promovierte und sich 1965 habilitierte. 1966 wurde er an die TU Dresden zum Professor berufen. 1961/1962 und 1966/1967 verbrachte er Auslandsaufenthalte in Odessa, wo er mit Mark Grigorjewitsch Krein zusammentraf, der einen wichtigen Einfluss auf seine weitere Karriere hatte. Es folgten weitere Auslandsaufenthalte in den Jahren 1970 bis 1980 in Jyväskylä, Stockholm, Uppsala, Linköping, Antwerpen, Groningen, Amsterdam und Regensburg. Im Oktober 1989 verließ er die DDR und ging nach Regensburg. Er erhielt zunächst für ein Jahr eine Professur in Dortmund und danach in Regensburg, bis er 1991 den Ruf auf den Lehrstuhl für Anwendungsorientierte Analysis an der TU Wien annahm, wo er bis zu seiner Emeritierung blieb.

Er ist Autor von über 200 Arbeiten und hat wichtige Beiträge zur Operatortheorie geliefert. Er ist korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Schriften

  • mit I. S. Iohvidov, M. G. Krein: Introduction to the spectral theory of operators in spaces with an indefinite metric. Mathematical Research, 9. Akademie-Verlag, Berlin 1982.

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