Hellmut Butterweck

Hellmut Butterweck (* 1927 in Wien) ist ein österreichischer Wissenschaftsjournalist und Theaterkritiker.

Geprägt durch seine Erfahrungen als Zwangsarbeiter in der deutschen Rüstungsindustrie, verfasste er nach dem Krieg zahlreiche Stellungnahmen gegen antidemokratische, antisemitische und neonazistische Tendenzen, erschienen u. a. in der österreichischen Wochenzeitschrift Die Furche. Bis 1992 war er dort Leiter des Ressorts Wissenschaft und Zeitgeschichte.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • als Redakteur: ¿Salud! Gesundheitsprojekte in Lateinamerika (= Zum Thema. 1993, 4, ZDB-ID 2269823-1). Institut für Internationale Zusammenarbeit, Wien 1993.
  • als Herausgeber mit Robert Streibel: Tabu und Geschichte. Zur Kultur des kollektiven Erinnerns. Picus-Verlag, Wien 1994, ISBN 3-85452-254-1.
  • als Redakteur: 30 Jahre IIZ. Der Weg zur Fachorganisation für integrierte ländliche Entwicklung (= Zum Thema. 1994, 1). Institut für Internationale Zusammenarbeit, Wien 1994.
  • als Redakteur: VODP. Dorforientierte ländliche Entwicklungsprogramme (= Zum Thema. 1994, 3). Institut für Internationale Zusammenarbeit, Wien 1994.
  • als Redakteur: Nicaragua. Die Alternative heisst Bildung.(= Zum Thema. 1994, 4). Institut für Internationale Zusammenarbeit, Wien 1994.
  • Arbeit ohne Wachstumszwang. Essay über Ressourcen, Umwelt, Arbeit, Kapital. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1995, ISBN 3-593-35333-4.
  • Österreichs Kardinäle. Von Anton Gruscha bis Christoph Schönborn. Ueberreuter, Wien 2000, ISBN 3-8000-3764-5.
  • Verurteilt und begnadigt. Österreich und seine NS-Straftäter. Czernin, Wien 2003, ISBN 3-7076-0126-9.
  • Der Nürnberger Prozess. Eine Entmystifizierung. Czernin, Wien 2005, ISBN 3-7076-0058-0.
  • Tote im Verhör. Roman. Picus-Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-85452-628-5.
  • Die Rache des Geldes. Von Wachstumsgrenzen und dem Ende des Neoliberalismus. Adatia-Verlag, Sankt Augustin 2009, ISBN 978-3-940461-04-9.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.campus.de/sachbuch/politik/Arbeit+ohne+Wachstumszwang.82605.html