Hupfmühle

Die Hupfmühle anno 1905

Die Hupfmühle steht in einer zu beiden Seiten bewaldeten Schlucht in der Nähe des Wolfgangsees am Dittelbach.

Sie wurde einst als „Gmach-Mühle“ errichtet und ist als solche in den Urbaren des Stiftes Mondsee bereits im 16. Jahrhundert verzeichnet. Seit dem 18. Jahrhundert trägt sie in den Urkunden den Namen „Ehe-Mühle in der Au“, wird im Volksmund aber nach ihrem Besitzer Philip Hupf (1764–1771) „Hupfmühle“ genannt.

Sie soll auch bei Schmugglern eine Rolle gespielt haben, lag sie doch in der Nähe der Grenze zwischen dem Fürsterzbistum Salzburg und Österreich. Allerdings lässt sich nur die Mühlen-Gerechtigkeit (Gerechtigkeit nannte man früher die heutigen Gewerbeberechtigungen) nachweisen, die erst 1884 erlosch.

Der St. Rupert Pilgerweg führt von St. Gilgen über den Falkenstein und die Postalm nach Bischofshofen. Nach ca. 2 Stunden Gehzeit überquert er den Dittelbach und führt direkt an der Hupfmühle vorbei.

Seit 1925 beherbergt die Mühle einen Gastbetrieb, der anfangs als Jausenstation geführt wurde. Seit 1958 führt die Familie Hutterer das Fischrestaurant Hupfmühle.

Weblinks

Literatur

  • Friedrich Barth: St Wolfgang. Ein Heimatbuch. Selbstverlag der Marktgemeinde, St. Wolfgang im Salzkammergut 1975