Ingeborg Capra-Teuffenbach

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Ingeborg Capra-Teuffenbach (* 1. Oktober 1914 in Wolfsberg (Kärnten); † 16. September 1992 in Innsbruck (Tirol) war eine österreichische Schriftstellerin und Kritikerin.

Ingeborg Teuffenbach war Mitglied im Bund Deutscher Mädel (BdM) und heiratete einen SS-Offizier. Sie gehörte im Wien der NS-Zeit als einzige Frau zur literarischen Prominenz. Teuffenbach verarbeitete in ihren Werken dezidiert nationalsozialistisches Gedankengut, von Führergedichten (u.a. "Bekenntnis zum Führer") bis zu Durchhalteparolen (u.a. "Hymnus im Krieg"). Ein Großteil der Gedichte in dem 1938 von Baldur von Schirach herausgegebenen, repräsentativen Lyrikband "Das Lied der Getreuen" stammte von ihr.

Ab 1948 stand sie in regelmäßigem Kontakt mit Christine Lavant; ihr Briefwechsel wurde posthum veröffentlicht.[1] 1977 gründete sie mit den Innsbrucker Wochenendgesprächen einen internationalen Treffpunkt für Autorinnen und Autoren. Ihr Nachlass wird im Brenner-Archiv in Innsbruck aufbewahrt.

Sie ist die Mutter von Fritjof Capra.

Werke

  • Saat und Reife, 1938
  • Kärntner Heimat, 1938
  • Verpflichtung. Gedichte zum Krieg, 1940
  • Du Kind, 1941
  • Verborgenes Bildnis, 1943
  • Der große Gesang, 1953
  • Christine Lavant - "Gerufen nach dem Fluss": Zeugnis einer Freundschaft, 1989
  • Maskali, Hörspiel, 1990

Einzelnachweise

  1. vgl. Christine Lavant: Herz auf dem Sprung. Die Briefe an Ingeborg Teuffenbach. Otto Müller Verlag, Salzburg 1997 ISBN 978-3-7013-0957-3

Weblinks