Jesuiten

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Il Gesù in Rom, Mutterkirche des Jesuitenordens

Als Jesuiten werden die Mitglieder der katholischen Ordensgemeinschaft Gesellschaft Jesu (Societas Jesu, Ordenskürzel: SJ) bezeichnet, die am 15. August 1534 von einem Freundeskreis um Ignatius von Loyola gegründet wurde. Neben den üblichen drei Ordensgelübden – Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – verpflichten sich Ordensangehörige durch das vierte Gelübde zu besonderem Gehorsam gegenüber dem Papst. Die Bezeichnung Jesuiten wurde zunächst als Spottname gebraucht, später aber auch vom Orden selbst übernommen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Jesuiten gehören zu den Regularklerikern. Sie haben keine besondere Ordenskleidung und kein gemeinsames Chorgebet. Mitglieder des Ordens tragen hinter ihrem Nachnamen den Namenszusatz SJ (Abkürzung für Societas Jesu).

Symbol des Ordens ist das Monogramm IHS (die ersten drei Buchstaben des Namens Jesus in griechischer Schrift), das oft auch als Iesum Habemus Socium (Wir haben Jesus als Gefährten) oder Iesus Hominum Salvator (Jesus, der Erlöser der Menschen) gedeutet wurde. Motto des Ordens ist die lateinische Wendung: Omnia Ad Maiorem Dei Gloriam (Alles zur größeren Ehre Gottes), oft abgekürzt OAMDG oder AMDG.

Die Exerzitien des Ignatius von Loyola bilden den Kern der Spiritualität des Ordens. In diesen 30-tägigen Geistlichen Übungen betrachtet der Exerzitant (derjenige, der die Übungen macht) im Gebet und in der Meditation sein Leben und das Leben Jesu und wird dabei von jenem, der die Exerzitien gibt, begleitet. Heutzutage werden ignatianische Exerzitien auch von Laien und anderen Orden gemacht und gegeben.

Der Orden hat zum 1. Januar 2011 insgesamt 17.906 Mitglieder, davon 12.737 Priester, 2.850 Scholastiker (Mitglieder zwischen dem ersten und dem endgültigen Gelübde), 1.535 Brüder und 784 Novizen, die in 125 Ländern leben und tätig sind. Das Durchschnittsalter beträgt weltweit 57,49 Jahre. Eine große Zahl von Jesuiten weltweit arbeitet in Schulen und Universitäten. Wichtige andere Tätigkeitsfelder sind die Begleitung von Exerzitien, die Sozial- und Flüchtlingsarbeit und die Medienarbeit.

Geschichte

Ordensgründung

Regimini militantis Ecclesiae
Ignatius von Loyola

Der Orden der Jesuiten wurde von Ignatius von Loyola gegründet und wesentlich gestaltet. Ignatius (geboren 1491) stammte aus baskischem Adel, war zunächst Offizier, bis ihm im Alter von dreißig Jahren eine Kriegsverwundung den weiteren Aufstieg in dieser Karriere versperrte. Mystische Erfahrungen nach diesem Lebenseinschnitt brachten ihn auf einen religiösen Lebensweg. In seinem Pilgerbericht bezeichnet er sich als Der Pilger und beschreibt, wie ihn in allem Gott geführt habe. Nach teils abenteuerlichen, teils fruchtbaren Vorstufen studierte er an verschiedenen Orten, seit 1528 in Paris, wo er 1535 zum Magister Artium promoviert wurde. In Paris sammelte er auch Gefährten (wie z. B. Francisco de Xavier und Peter Faber) um sich und verband sich mit ihnen am 15. August 1534 (Tag Mariä Himmelfahrt) auf dem Montmartre durch gemeinsame Gelübde. Die beabsichtigte, gelobte Wallfahrt mit anschließender Seelsorgearbeit in Jerusalem erwies sich als undurchführbar. Stattdessen stellte sich die Gruppe Ende 1537 in Rom Papst Paul III. zur Verfügung. Dieser genehmigte drei Jahre später mit der Bulle Regimini militantis ecclesiae vom 27. September 1540 das bis 1762 geheime Grundstatut der Gemeinschaft (Constitutiones). Damit war die Gemeinschaft als Orden anerkannt. Ignatius wurde zum ersten Oberen gewählt und leitete den rasch wachsenden Orden von Rom aus bis zu seinem Lebensende am 31. Juli 1556.

Darüber hinaus war die Ordensgründung Teil einer katholischen Erneuerungsbewegung, die eine Reform der Kirche von der inneren Erneuerung und einer persönlichen Christusbeziehung erwartete, ähnlich wie dies auch Martin Luther wollte. Von den Ordensmitgliedern wurde die Unterwerfung unter die Heilige Schrift und die Lehre der katholischen Kirche erwartet. So erklärte Ignatius: „Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die Kirche so definiert.“ In anderer Fassung ist übersetzt: „Wir müssen, um in allem das Rechte zu treffen, immer festhalten: ich glaube, dass das Weiße, das ich sehe, schwarz ist, wenn die Hierarchische Kirche es so definiert."[1]

Aufgrund des absoluten Gehorsams, seiner straffen Hierarchie und einer größtmöglichen persönlichen Flexibilität und Unabhängigkeit (ignatianisch: Indifferenz) konnte der Orden schnell wachsen und in vielen Ländern aktiv werden.

Obwohl von Ignatius der Satz überliefert ist, dass er gerne aus dem Volk Jesu stammen würde, wurden Christen jüdischer Abstammung ab 1593 am Ordenseintritt gehindert. Diese Regelungen wurden wiederholt modifiziert und von ihnen in Einzelfällen dispensiert, doch erst 1946 wurde sie endgültig und vollständig abgeschafft.

Mary Ward gründete 1609 das Institut der Englischen Fräulein. Diese Organisation, die auf den Regeln des Ignatius von Loyola aufbaut, gilt inoffiziell als Orden der Jesuitinnen. Seit 2004 trägt sie den Namen Congregatio Jesu, das Abkürzungssigel CJ erinnert an das ähnliche SJ der Jesuiten. Die Congregatio Jesu konnte im Jahr 2004 nach langem Bemühen die Konstitutionen, die Ignatius für die Gesellschaft Jesu schrieb, übernehmen. Sie versteht sich seither als weiblicher Zweig des Ordens.

Gegenreformation und Barock

In Europa hatten Jesuiten einen bedeutsamen Anteil an der Gegenreformation, der katholischen Reaktion auf die von ihr als Häresie betrachtete protestantische Reformation. Der Orden gründete dazu in für den katholischen Glauben gefährdeten Ländern zunächst Ordenshäuser. Wo dies nicht möglich war, wie zum Beispiel in Irland, England oder in einer Anzahl deutscher Territorien, wurde das entsprechende Ordenshaus in Rom eröffnet, und die Patres reisten zum Teil illegal ins Land. Da der Orden keine verbindliche Tracht hatte, konnte das oft unbemerkt gelingen.

Von den Ordenshäusern aus entfalteten die Jesuiten eine rege Tätigkeit, die vor allem die Predigt und die Seelsorge einschließlich der Beichte umfasste. Hier entwickelten sie eine besondere Kasuistik, die bei der Zumessung von Bußen für Sünden auch die mildernden Umstände bei der Begehung berücksichtigten. Da sie häufig die Seelsorger und Beichtväter von Königen und Fürsten waren, übten sie auch einen gewissen politischen Einfluss aus.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld der Jesuiten war ihrem Gelübde gemäß die Bildung der Jugend: Die von den Jesuiten gegründeten Schulen und Universitäten wie z. B. die Universitäten in Ingolstadt und im damals polnischen Wilna sollten Gewähr dafür bieten, dass kommende Generationen fest verwurzelt im katholischen Glauben heranwuchsen.

Die Jesuiten setzten sich dafür ein, den katholischen Glauben durch prunkvolle Zeremonien zu zelebrieren, förderten in diesem Kontext auch die barocke Baukunst. Im Zuge der gegenreformatorischen Propaganda förderten sie das Barocktheater und entwickelten mit dem Jesuitentheater eine eigene Tradition.

Als größter Erfolg der gegenreformatorischen Anstrengungen des Ordens wird Polen angesehen. Die adelige Oberschicht des Landes, die Szlachta, hatte sich bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts in nicht unbedeutendem Maße dem Protestantismus zugewandt, die Bürger einiger Städte waren sogar mehrheitlich evangelisch geworden, wenngleich die Zersplitterung zwischen Lutheranern, Calvinisten, Böhmischen Brüdern und Unitariern groß war. Hierbei hatte die traditionelle polnische Toleranz ebenso eine Rolle gespielt wie der Einfluss der Hussiten hundert Jahre zuvor. Gleichwohl hielten insbesondere die polnischen Könige am katholischen Glauben fest. König Stephan Báthory (1533–1586) gestattete die Errichtung jesuitischer Ordenshäuser in Polen, angefangen 1564 mit Braunsberg, dann 1567 in Vilnius, 1574 in Posen usw. Von hier begannen die Jesuiten, die durch ihren höheren Bildungsstand und ihre straffere Disziplin den anderen Orden und den Weltgeistlichen überlegen waren, mit Predigten, Seelsorge, Armenpflege und nicht zuletzt durch ihre Bildungsarbeit gerade in der Oberschicht die Rekatholisierung des Landes. Stephans Nachfolger König Sigismund III. Wasa (1586–1632) war bereits von Jesuiten erzogen worden, tolerierte ihre immer aggressivere gegenreformatorische Arbeit und ernannte nur noch Katholiken zu Senatoren. Beim Erfolg der Gegenreformation in Polen spielte neben den jesuitischen Bemühungen aber auch eine Rolle, dass die Landbevölkerung vom Protestantismus nur zu geringen Teilen erfasst worden war und Sigismunds Kriege gegen das protestantische Schweden und das orthodoxe Russland den Katholizismus quasi als Nationalreligion erscheinen ließen. In dieser Zeit kam es auch zu gelegentlichen Brandstiftungen und Zerstörungen evangelischer Kirchen, die ein durch jesuitische Predigten aufgestachelter Mob verübte, z. B. 1603–16 in Posen, 1591 in Krakau, 1611 in Vilnius. Diese zunehmend intolerante Religionspolitik fand ihren Abschluss, als der Sejm 1717 den Neubau evangelischer Kirchen verbot und alle seit 1632 erbauten niederzureißen befahl; für den Abfall vom katholischen Glauben war nun die Todesstrafe vorgesehen. Den Jesuiten war es in gerade einmal einem halben Jahrhundert gelungen, den Katholizismus dauerhaft im Land zu verankern.

Mission

Höllensturz - Gemälde des jesuitischen Chinamissionars Giuseppe Castiglione, 18. Jh.

Hauptartikel: Jesuitische Mission

Jesuiten arbeiteten als Missionare in China, Japan, Indien, Amerika. Die Briefe des Jesuitenmissionars Franz Xaver fanden weite Verbreitung und weckten bei vielen Katholiken eine neue Begeisterung für die Mission. Im 18. Jahrhundert prägten Jesuiten in erheblichem Maße das kulturelle Leben am chinesischen Kaiserhof, wo sie u. a. als Maler und Astronomen tätig waren.

In Paraguay bestand von 1610 bis 1767 ein Jesuitenstaat, in welchem die Jesuiten unter den Ureinwohnern ein christliches Sozialsystem eingeführt hatten. Auf diese Art konnten die Indianer in so genannten Reduktionen unabhängig von den spanischen und portugiesischen Kolonialherren und in relativer Sicherheit leben. Da aus den Guarani auch eine bis zu mehreren tausend Mann starke Armee rekrutiert wurde, welche zeitweise die einzige Verteidigung der Kolonisten gegen feindliche Indianer und Angriffe anderer Kolonialmächte bildete, hatten die jesuitischen Reduktionen auch eine stark stabilisierende Wirkung auf das spanische Kolonialreich.

Die jesuitische Mission in Lateinamerika wurde in Europa kontrovers beurteilt, besonders von Spanien und Portugal, wo man sie als Behinderung für die kolonialen Unternehmungen der eigenen Regierungen ansah. 1767 wurden die Jesuiten von den Spaniern aus Paraguay vertrieben.

Kritik kam auch aus dem Klerus. Der Bischof von Puebla, Juan de Palafox, berichtete an den Papst mit Abscheu vom materialistischen Profitstreben jesuitischer Unternehmungen. Er beschwerte sich über riesige Haziendas, mehrere große Zuckerplantagen sowie Fabriken und Läden, welche vom Handel mit den Philippinen profitierten und mit Hilfe schwarzer Sklavenarbeit betrieben wurden. Zugute kam den Jesuiten dabei auch die Steuerbefreiung durch das spanische Kolonialreich. Nach Ansicht des britischen Historikers Henry Kamen zählten die Jesuiten zu den größten Sklavenhaltern Südamerikas in der Mitte des 18. Jahrhunderts.[2]

Der Orden als Bildungsinstitution

Die Jesuiten spielten lange eine große Rolle im Bildungssystem Europas. Die Anregung zur Einrichtung von jesuitischen Bildungsstätten ging auf Ignatius von Loyola selbst zurück, der 1551 vorschlug, dort außer Theologie, auch Logik und die antiken Klassiker zu lehren; später kamen noch Mathematik, Astronomie, Physik und Philosophie hinzu. Im 17. Jahrhundert verbreitete der Orden das Thesenblatt, die großformatige und in Kupfer gestochene Ankündigung der akademischen Disputatio, im gehobenen katholischen Bildungswesen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es in ganz Europa zahlreiche Schulen, an denen z. B. die Söhne von Adligen, aber auch Angehörige niedrigerer sozialer Klassen unterrichtet wurden. Aus den Reihen der Schüler kamen u. a. Rugjer Josip Bošković, René Descartes, Voltaire, Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet, Denis Diderot und Henry Humphrey Evans Lloyd. Ein weiterer wichtiger Beitrag war, dass in Publikationen des Ordens, etwa dem Journal de Trévoux, öffentlich zeitgenössische Literatur diskutiert werden konnte, ohne dabei Inquisition oder Zensur fürchten zu müssen. Aus diesem Grund bedauerte selbst Voltaire den Niedergang des Ordens im späteren Verlauf des 18. Jahrhunderts.

Weltweit führen die Jesuiten heutzutage Hochschulen, Schulen und Internate (siehe hier), in denen sie insgesamt mehr als zwei Millionen jungen Menschen allgemeine Bildungsinhalte vermitteln. Der Orden verfolgt dabei die Absicht, sie zugleich auf ihr späteres Leben nach den Grundsätzen des christlichen Menschenbildes vorzubereiten: zu Menschen für andere heranzureifen.

Verfolgungen im 17.–20. Jahrhundert

Grundlage: Die Monita Secreta

Der Jesuitenorden war lange Zeit starken Anfeindungen ausgesetzt, da er häufig von seinen Gegnern zahlreicher Verschwörungen verdächtigt wurde: Das Bild eines finsteren, romhörigen Jesuiten, der im Geheimen Intrigen spinnt, um nationale, protestantische oder aufklärerische Bestrebungen zu torpedieren, steht am Anfang der Geschichte der politischen Verschwörungstheorien der Neuzeit.

Die klassische Textgrundlage für Jesuitenfeindschaft lieferten die Monita Secreta (lat. für geheime Ermahnungen), die 1614 in Krakau erschienen, und sich selbst als Instruktionen des fünften Ordensgenerals Claudio Aquaviva an die Patres ausgaben. Zweifel an der Authentizität des Dokuments sind jedoch angebracht. So soll das Dokument von Herzog Christian von Braunschweig entdeckt worden sein, der jedoch zum Zeitpunkt des ersten Auftauchens der Monita secreta gerade einmal zwölf Jahre alt war. Auch widersprechen sich die Angaben des Fundortes. Genannt werden Paderborn, Prag, Lüttich, Antwerpen, Glatz sowie ein gekaperter Ostindiensegler. Gegner der Kritik führen die Monita secreta dagegen auf den Polen Hieronim Zahorowski zurück, der 1611 aus dem Orden ausgeschlossen worden war. Den Monita Secreta zufolge seien die Jesuiten aufgefordert, buchstäblich jedes Mittel anzuwenden, um Macht und Wohlstand des Ordens zu vermehren, wobei diese wahren Ziele strikt geheimzuhalten wären. So wird zum Beispiel empfohlen, Einfluss auf die Großen und Mächtigen dieser Welt zu gewinnen, indem man sich als Beichtvater großzügiger zeigt als Geistliche anderer Orden, die man durch Verleumdungen und andere Mittel von einflussreichen kirchlichen Ämtern möglichst fernhalten solle; politische und private Geheimnisse der Fürsten gelte es durch Bestechung ihrer Günstlinge und Diener herauszubekommen; reiche Witwen solle man dazu bewegen, nicht wieder zu heiraten, damit sie ihr Vermögen dem Orden vermachen können; ihre Kinder sollten aus dem gleichen Grund dazu gebracht werden, dem Orden beizutreten; dringend wird dazu geraten, die wahren Vermögensverhältnisse des Ordens nicht an den Papst zu melden, sondern sich stattdessen ihm gegenüber und in der Öffentlichkeit stets als bedürftig, gegenüber den Armen aber als großzügig hinzustellen.

Damit sind bereits die zentralen Vorwürfe der darauf folgenden Geschichte umrissen: Die Jesuiten seien habgierig und machtlüstern, sie würden Intrigen spinnen und konspirativ arbeiten, sie würden auf unrechtmäßige Weise Einfluss auf die Politik ausüben und geheime Anweisungen aus dem Ausland bekommen, sie wären bedenkenlos in der Wahl ihrer Mittel und lax in ihrer Moral. Diese Stereotypen, die vor allem im England vor der Glorious Revolution weit verbreitet waren und in der vorgeblichen Papisten-Verschwörung von 1678 ihren blutigen Höhepunkt fanden, gingen im 18. Jahrhundert auch in den Diskurs der Aufklärung ein, etwa in der Encyclopédie und bei dem radikal antiklerikalen Voltaire, die nur den Vorwurf moralischer Laxheit gegen den des religiösen Fanatismus austauschten.

Die Aufhebung des Ordens im 18. Jahrhundert

Hauptartikel Aufhebung des Jesuitenordens

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts setzten verstärkte Angriffe auf den Jesuitenorden ein, bei denen die Verschwörungstheorien jeweils aktualisiert und auf die spezifische Situation des Landes zugeschnitten wurden. Vor allem die Vertreter des aufgeklärten Absolutismus in Portugal, Frankreich und Spanien störten sich an der autonomen Stellung des international tätigen Ordens:

  • In Portugal wurde den Jesuiten vorgeworfen, die Indios in ihren Reduktionen zum Aufstand angestachelt (1750) und einen Mordanschlag auf König Joseph I. (1758) geplant zu haben. Im Januar 1759 ordnete daraufhin der König an, den Ordensbesitz zu beschlagnahmen. Schließlich wurden auf der Basis eines Ausweisungsgesetzes vom September 1759 die Jesuiten im Oktober aus Portugal vertrieben.
  • In Frankreich wurde der Orden von den Vertretern des Gallikanismus, der Aufklärung und des Jansenismus angefeindet. Der Bankrott des Generaloberen der Jesuitenmissionen in Lateinamerika führte zu einem Prozess vor dem jansenistisch dominierten "Parlement" (Gericht) von Paris (1764), welches den Ordensbesitz in Frankreich einzog. Aufgrund der Enthüllung der bisher geheimen Constitutiones des Ordens, einschließlich des absoluten Gehorsams gegenüber dem Papst, verwies König Ludwig XV. jene Jesuiten, die den Treueeid auf ihn verweigerten, des Landes.
  • Auch in Spanien, welches von einer Nebenlinie der französischen Bourbonen regiert wurde, blickte man argwöhnisch auf die Reduktionen und machte den Orden für den Madrider Hutaufstand (1766) verantwortlich, woraufhin die Jesuiten im Februar 1767 aus Spanien vertrieben und ihr Besitz beschlagnahmt wurde.

Ein Territorialkonflikt zwischen dem ebenfalls bourbonisch regierten Herzogtum Parma und dem Kirchenstaat bot schließlich Spanien, Frankreich und Portugal einen Hebel, um verstärkten Druck auf die päpstliche Kurie auszuüben, den verhassten Orden gänzlich aufheben zu lassen. Nach zähen Verhandlungen fügte sich Clemens XIV. und hob am 21. August 1773 mit dem Breve Dominus ac redemptor noster den Orden auf. Im Jahr darauf wurden dem Kirchenstaat drei kleinere Territorien zurückgegeben, die von bourbonischen Mächten besetzt worden waren, um Druck auf die Kurie auszuüben.

In Russland und in Preußen, wo die nicht-katholischen Regierungen die päpstliche Autorität sowieso nicht anerkannten, fanden einige der Jesuiten Zuflucht, vor allem weil die Zarin Katharina die Große und Friedrich II. die Vorteile des jesuitischen Schulsystems nicht aufgeben wollten und weil beide Herrscher für die katholische Bevölkerung Polens, welches zwischen Russland und Preußen aufgeteilt worden war, Seelsorger benötigten.

Verfolgungen im 19. und 20. Jahrhundert

1814 wurde die Gesellschaft Jesu von Papst Pius VII. kraft der Bulle Sollicitudo omnium ecclesiarum vom 7. August 1814 wieder zugelassen. Trotz immer neuer Vertreibungen und Verbote wuchs der Orden schnell wieder zu alter Größe.

Gedenken an Pater Rupert Mayer in St. Benedikt

In Deutschland wurden die Jesuiten kurz nach der Reichsgründung, während des Kulturkampfes 1872 des Landes verwiesen. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs wurden 1917 diese Jesuitengesetze wieder aufgehoben. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Jesuiten wie die Freimaurer unter die Volksschädlinge gerechnet. Mehrere Patres wurden mit Predigtverboten belegt, in ihrer Tätigkeit eingeschränkt, verfolgt und in Konzentrationslagern interniert. Pater Rupert Mayer, ein bedeutender Männerseelsorger und Prediger an der Münchener Jesuitenkirche St. Michael, wurde in Ettal isoliert. Pater Alfred Delp wurde als Mitglied des Kreisauer Kreises inhaftiert und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Zahlreiche weitere Ordensmitglieder aus ganz Europa waren im sogenannten Pfarrerblock im KZ Dachau interniert.

In der Schweiz wurde 1844 die Forderung nach Vertreibung der Jesuiten laut. Die Berufung der Jesuiten nach Luzern gab Anlass zu heftigen Reaktionen und führte zu den Freischarenzügen und dem Sonderbund. Nach dem Sonderbundskrieg wurden alle Jesuiten aus der Schweiz ausgewiesen und die Tätigkeit des Ordens in der Bundesverfassung von 1848 verboten. 1874 wurde das Verbot erweitert, so dass allen Jesuiten jede Tätigkeit in Staat und Kirche untersagt war. Dieser Artikel wurde 1973 aufgehoben.

In Spanien wurde die Gesellschaft Jesu mehrmals verboten, so etwa unter Isabella II. im Zuge des Ersten Carlistenkriegs und später erneut in der Zweiten Republik, die im Spanischen Bürgerkrieg unterging. In San Salvador ermordeten im Jahre 1989 Militärangehörige acht Angehörige der zentralamerikanischen Universität José Simeón Cañas (UCA), darunter Studierende, Bedienstete und den Rektor Ignacio Ellacuría. Die UCA ist eine 1965 von Jesuiten gegründete Universität.

Entwicklungen im 20. Jahrhundert

Theologisch war der Orden zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter ihrem Generaloberen Franz Xaver Wernz in den Modernismus-Streit verwickelt, der sich um die Frage nach der Berechtigung der historisch-kritischen Bibel-Auslegung drehte. Papst Pius X. hatte in der Enzyklika Pascendi neuere rationalistische Tendenzen in der Exegese und der Dogmengeschichte verworfen und einen für alle Priester verpflichtenden Anti-Modernisten-Eid (1910) eingeführt. Der Streit führte zur Gründung des Päpstlichen Bibelinstituts Biblicum, das unter jesuitischer Leitung stand und von dem später, unter Kardinal Augustin Bea, aber auch maßgebliche Impulse ausgingen, mit der übrigen, von der historisch-kritischen Methode geprägten Forschung in einen Dialog einzutreten.

Zu den bedeutenden neueren Gestalten des Ordens gehörten in Nordwesteuropa der Philosoph Erich Przywara und die Theologen Jean Daniélou, Henri de Lubac und Karl Rahner, deren Arbeiten maßgeblich das Zweite Vatikanische Konzil beeinflussten. Sie bemühten sich darum, die herrschende katholisch-jesuitische Schultheologie des 19. Jahrhunderts aufzubrechen, indem sie an die zeitgenössische Philosophie anknüpften. Der Paläontologe, Geologe und Theologe Pierre Teilhard de Chardin versuchte das biblische Schöpfungsverständnis mit der naturwissenschaftlichen Evolutionslehre zu verbinden. Im Bereich der Sozialwissenschaften vertieften Heinrich Pesch, Gustav Gundlach und Oswald von Nell-Breuning die Ansätze der katholischen Soziallehre und übten bis etwa 1950/60 einen wichtigen Einfluss auf den politischen Katholizismus aus.

Papst Paul VI. erteilte dem Orden den speziellen Auftrag, den Atheismus zu bekämpfen, während Pedro Arrupe als Pater General den Orden prägte (und ihn gleichzeitig reformierte). Erstmals wurden neue Akzente in der Option für die Armen, des Zusammenhangs von Glaube und Gerechtigkeit, und einer konstruktiv kirchenkritischen Linie gesetzt. So formulierte die 32. Generalkongregation (1974/75): „Der Auftrag der Gesellschaft Jesu heute besteht im Dienst am Glauben, zu dem die Förderung der Gerechtigkeit notwendig dazugehört.“[3]

In einem Schreiben an den Pater General Kolvenbach im Vorfeld der 35. Generalkongregation schrieb Papst Benedikt XVI. am 10. Januar 2008 u.a.:

„Um der ganzen Gesellschaft Jesu eine klare Ausrichtung zu geben, die Unterstützung ist für eine großzügige und treue apostolische Hingabe, wäre es heute wie noch nie nützlich, wenn die Generalkongregation, im Geist des hl. Ignatius, ihr vollständiges Festhalten an der katholischen Lehre bestätigt, besonders in einigen neuralgischen Punkten, die heute von der säkularen Kultur sehr stark angegriffen werden, wie zum Beispiel das Verhältnis von Christus und den Religionen, einige Aspekte der Theologie der Befreiung sowie verschiedene Punkte der Sexualmoral, besonders, was die Frage der Unauflöslichkeit der Ehe und die Pastoral für die homosexuellen Personen betrifft.“

Gegenwart des Jesuitenordens

Im Jahr 1995 fand die 34. Generalkongregation seit der Ordensgründung in Rom statt. Sie verabschiedete 26 Dekrete, die aktuelle Schwerpunkte im Orden beschreiben. Im Januar 2008 wählte die 35. Generalkongregation Adolfo Nicolás zum neuen Generaloberen, der Peter Hans Kolvenbach ablöst. Neben Fragen innerer Struktur ist auch die immer mehr an Bedeutung gewinnende Zusammenarbeit mit den Laien ein wichtiges Thema der Gegenwart. Inhaltliche Schwerpunkte der Tätigkeit des Ordens liegen auf internationaler Ebene vor allem in folgenden Bereichen: Afrika, China, Spiritualität, Migration und interreligiöser Dialog. Mit insgesamt 17.637 Mitgliedern, Stichtag 1. Januar 2012, Brüdern und Priestern, ist der Jesuitenorden zahlenmäßig der größte der katholischen Kirche. Der Orden ist Teil eines ignatianischen Netzwerkes verschiedener Ordens- und Laiengemeinschaften, das sich auf die ignatianische Spiritualität beruft. Die partnerliche Zusammenarbeit aller in der gemeinsamen Sendung für die Nöte der Zeit ist das große Anliegen der Gegenwart geworden. Seit Pedro Arrupe, der in den Orden besonders soziale Anliegen einbrachte und auf Erneuerung drängte, aber auch schon zuvor, gab und gibt es unter den Jesuiten auch kirchenkritische Positionen. Die Betonung der Option für die Armen, soziale Gerechtigkeit und der Einsatz für Gender-Gerechtigkeit stößt aber bei einigen im Orden auf Unverständnis. Interne Spannungen waren besonders in der Zeit von 1981 bis 1983 offenkundig, als Arrupe krankheitsbedingt sein Generalat nicht mehr weiterführte und der Papst erstmals eine Ordensleitung einsetzte, die nicht von den Mitgliedern gewählt worden war. Es war das Verdienst Kolvenbachs, diese Spannungen mit dem Vatikan wieder auszugleichen.

Die interne Vielfalt der Meinungen hinsichtlich der großen und aktuellen Themen in der Kirche blieb aber bestehen. Die Generation der 30- und 40-Jährigen vertritt in der westlichen Welt eine deutlich restaurative und großteils konservative Linie sowohl in der Ordenspolitik als auch in allgemeinen kirchlichen Fragen. Der Orden verlor seit den 1970er Jahren etwa ein Drittel seiner Mitglieder und ist derzeit von akuter Sorge um seine zahlenmäßige Vorrangstellung unter den Orden und im kirchlichen Einflussbereich gekennzeichnet. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit Laien wichtig geworden. Der Orden versucht deshalb, verschiedene Gruppierungen zu fördern, die in seinen Werken mitarbeiten oder auch andere inhaltliche Schwerpunkte des Ordens teilen. Zu diesen Mitarbeitern gehört die Gemeinschaft Christlichen Lebens, die ignatianischen Assoziierten, die Volunteers, sowohl die Jugendlichen, als auch die Senioren und andere.

Ausbildung

Die Ausbildung der Jesuiten gliedert sich in mehrere Bereiche: Kandidatur, Noviziat, gegebenenfalls Scholastikat und Tertiat. Der Prozess der Bildung dauert den Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils zur formatio continua entsprechend wie auch in den meisten anderen Orden ein Leben lang. Die Ausbildung ist auf den verschiedenen Kontinenten je nach Bedarf und Vorbildung der eintretenden Interessenten unterschiedlich entfaltet und akzentuiert.

Am Anfang stehen meist dreitägige Kurzexerzitien (Triduum), in denen die Kandidaten das Noviziatsversprechen ablegen. Im Noviziat muss sich der Interessent dafür entscheiden, ob er Jesuitenbruder oder Priester werden will. Unterbrochen wird die Zeit im Noviziatshaus von den verschiedenen Experimenten in pastoralen oder sozialen Tätigkeiten. Zentrales Experiment sind die 30-tägigen Exerzitien. Zum Abschluss dieser zweijährigen Prüfungszeit werden die ersten Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams abgelegt. Für alle Jesuiten, die Priester werden wollen, schließt sich nun die Zeit als Scholastiker an. Sie umfasst neben dem Studium der Philosophie das der Theologie mit einer zweijährigen praktischen Tätigkeit, dem sogenannten Magisterium oder Interstiz. Nach dem Noviziat folgt ein Studium oder eine Ausbildung je nach Vorbildung. Heutzutage bringen viele bereits einen Studienabschluss mit.

Das Tertiat, das nach etwa zehn Jahren stattfindet, beginnt mit einer halbjährigen Sabbatzeit, während der zum zweiten Mal die 30-tägigen Exerzitien gemacht und die "Letzten" Gelübde abgelegt werden. Das vierte Gelübde beinhaltet den besonderen Gehorsam gegenüber dem Papst und ist ein Merkmal des Jesuitenordens und seit 2004 auch der Congregatio Jesu. Für Interessenten, die zu Beginn der Ausbildung schon über bestimmte Qualifikationen oder Erfahrungen verfügen, verkürzt sich das Programm entsprechend.

Jesuiten in Deutschland

Die Jesuiten in Deutschland gehören der zum 31. Juli 2004 aus der Oberdeutschen und Norddeutschen zur Deutschen Provinz der Jesuiten zusammengefassten Provinz an, die außer dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland noch Dänemark und Schweden umfasst. Sie zählt heute etwa 390 Mitglieder und hat zahlreiche Niederlassungen und Kommunitäten,[4] in Deutschland schwerpunktmäßig in München, Nürnberg, Mannheim-Ludwigshafen, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Bad Godesberg und St. Blasien. Der Sitz des Provinzialates ist seit 2004 in München. Pater Stefan Dartmann SJ leitete seit 2004 als erster Provinzial die vereinte Deutsche Provinz der Jesuiten mit Sitz in München. Der Generalobere der Jesuiten in Rom, Pater Adolfo Nicolás SJ, hat Pater Stefan Kiechle SJ zum neuen Provinzial der Deutschen Provinz ernannt. Stefan Kiechle hat am 1. September 2010 die Nachfolge von Pater Stefan Dartmann SJ angetreten.

Einrichtungen:

Jesuiten in Österreich

Österreich gehört mit 82 Jesuiten, Stand 2011, zu den kleinen Provinzen des Ordens. Standorte sind Wien, wo sich das Provinzialat und das Kardinal König Haus befinden, Innsbruck, wo die Theologische Fakultät ein Beispiel der Kooperation von Laien, Diözesanpriestern und Jesuiten darstellt und ein internationales Studienhaus, das Canisianum, von den Jesuiten geführt wird, weiters Linz und St. Andrä im Lavanttal mit je einem Exerzitienhaus. Einzelne Jesuiten arbeiten in Wien und Graz in diözesanen Einrichtungen (Exerzitienreferat, Ordensvikariat, Priesterseminar, Gefängnisseelsorge, Hochschulseelsorge und Pfarrseelsorge). Eine der beiden von Jesuiten betriebenen Pfarren, die Pfarre Canisiuskirche (Wien), wird mit Ende 2007/08 der fremdsprachigen Seelsorge in der Erzdiözese Wien übertragen. Die Pfarre Lainz in Wien 13 wird weiter von Jesuiten betreut.

Einrichtungen:

Jesuiten in der Schweiz

Die Schweiz gehört mit etwa 60 Jesuiten (2008) zu den kleinen Provinzen des Ordens. Standorte sind die jesuitischen Gemeinschaften in Bad Schönbrunn ob Zug, Basel, Fribourg, Genf, Luzern und Zürich (Provinzialat). Schweizer Jesuiten wirken auch in China, Deutschland, Italien, und Indonesien. Die Schweizer Jesuiten engagieren sich in zwei Bildungshäusern (Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn, Notre-Dame de la Route in Fribourg), fünf Hochschulgemeinden und als Herausgeber von einer Zeitschrift (Zeitschrift Revue Choisir). Von 1873 bis 1973 waren die Jesuiten in der Schweiz in der Verfassung verboten, durch eine Volksabstimmung wurde dieser Artikel aufgehoben.

Siehe auch

Literatur

  • Rita Haub: Die Geschichte der Jesuiten. Primus Verlag, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-89678-580-0.
  • Jonathan Wright: Die Jesuiten. Mythos – Macht – Mission. Magnus Verlag, Essen 2005, ISBN 3-88400-430-1.
  • Dominik Sieber: Jesuitische Missionierung, priesterliche Liebe, sakramentale Magie. Volkskulturen in Luzern 1563-1614, Schwabe, Basel 2005, ISBN 3-7965-2087-1.
  • Klaus Mertes: Verantwortung lernen – Schule im Geist der Exerzitien. Ignatianische Impulse. Echter, Würzburg 2004, ISBN 3-429-02537-0.
  • Peter Claus Hartmann: Die Jesuiten. Beck’sche Reihe 2171. C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-44771-6.
  • Stefan Kiechle, Clemens Maaß (Hrsg.): Der Jesuitenorden heute. 2. Auflage. Matthias-Grünewald-Verl., Mainz 2001, ISBN 3-7867-8328-4. (TOPOSplus-Taschenbücher 328)
  • Charles E. O’Neill, Joaquín María Domínguez (Hrsg.): Diccionario histórico de la compañía de Jesús. 4 Bde, Universidad Pontificia Comillas u. a., Madrid 2001, ISBN 84-8468-036-3.
  • Rüdiger Funiok, Harald Schöndorf (Hrsg.): Ignatius von Loyola und die Pädagogik der Jesuiten. Ein Modell für Schule und Persönlichkeitsbildung. Auer, Donauwörth 2000, ISBN 3-403-03225-6.
  • Jürgen Stillig: Jesuiten, Ketzer und Konvertiten in Niedersachsen. Untersuchungen zum Religions- und Bildungswesen im Hochstift Hildesheim in der Frühen Neuzeit. Bernward, Hildesheim 1993, ISBN 3-87065-745-6. (Schriftenreihe des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek Hildesheim 22)
  • Alain Woodrow, Albert Longchamp: Les Jésuites. Histoire de pouvoirs. Jean-Claude Lattès, Paris 1984, ISBN 2-01-018110-7.
  • François de Dainville: L’éducation des Jésuites (XVIe-XVIIIe siècles). éd. de Minuit, Paris 1978, ISBN 2-7073-0222-8. (Le sens commun)
  • Bernhard Duhr: Text der Studienordnung von 1599 und 1832. In: Ders.: Die Studienordnung der Gesellschaft Jesu. Herdersche Verlagshandlung, Freiburg i. Breisgau 1896.
  • François de Dainville: L’éducation des Jésuites (XVIe-XVIIIe siècles). éd. de Minuit, Paris 1978, ISBN 2-7073-0222-8. (Le sens commun)
  • Harro Höpfl: Jesuit Political Thought: The Society of Jesus and the State, c. 1540–1630. Cambridge 2004, ISBN 0-521-83779-0.
  • Joachim Schmiedl: Orden als transnationale Netzwerke der katholischen Kirche. auf: Europäische Geschichte Online. hrsg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2011, Zugriff am: 22. Juni 2011.
  • Hans Zollner: Jesuiten am Anfang des 3. Jahrtausends. Die 35. Generalkongregation der Gesellschaft Jesu. In: Geist und Leben. 82 (2009), S. 63–77.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ignatius von Loyola: Die Exerzitien. 13. Auflage. Johannes Verlag Einsiedeln, Freiburg 2005, ISBN 3-89411-028-7, Randziffer 365.
  2. Henry Kamen: Empire, How Spain Became a World Power. Perennial, 2004, ISBN 0-06-093264-3.
  3. Glaube und Gerechtigkeit
  4. Kommunität Ignatiushaus in Frankfurt: „Wie wir leben“
  5. Jesuitenkirche Freiburg in badische-seiten.de