Johann Baptist Ceschi a Santa Croce

74. Großmeister
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Porträt und
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Großmeisterwappen des Fra′ Johann Baptist Ceschi a Santa Croce

Fra′ Johann Baptist Ceschi a Santa Croce, auch Giovanni Battista (* 1827 ; † 24. Januar 1905) war Österreicher und vom 28. März 1879 bis zu seinem Tod der 74. Großmeister des Malteserordens.

Davor war er seit 1871 der gewählte Nachfolger von Fra′ Alessandro Borgia als Luogotenente del magisterio (Statthalter des Großmagisteriums), bis Papst Leo XIII. mit der Bulle Inclytum antiquitate originis vom 28. März 1879 die Würde des Großmeisters wiederherstellte, die es seit dem Tode des letzten Großmeisters Giovanni Battista Tommasi im Jahre 1805 im Orden nicht mehr gab, und Ceschi damit bekleidete.

Nachdem sich der Malteserorden ab dem 11. Juni 1798 nach dem Verlust von Malta vorübergehend nach Messina, Catania und im Jahr 1826 nach Ferrara zurückgezogen hatte, ließ er sich 1834 endgültig in Rom nieder, wo er das seit 1869 unter dem Schutz der Exterritorialität stehende Großmeisterpalais in der Via Condotti 68 und die Villa auf dem Aventin besitzt.

Ceschi initiierte die Gründung der nationalen Vereinigungen der Laien des Ordens (Ritter ohne Profess). Daraufhin entstanden die nationalen Assoziationen des Ordens.

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Vorgänger Amt Nachfolger
Giovanni Battista Tommasi Großmeister des Malteserordens
1879-1905
Galeas von Thun und Hohenstein