Johann Georg Specht

Johann Georg Specht

Johann Georg Specht (* 20. Dezember 1721[1] in Lindenberg im Allgäu; † 30. Dezember 1803) war Baumeister des Spätbarock und gehörte der sogenannten Vorarlberger Bauschule oder den Meistern des Vorarlberger Münsterschemas an.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er lernte sein Handwerk beim Vorarlberger Baumeister Peter Thumb (siehe Klosterkirche Birnau).

Specht plante und baute im Allgäu und in Oberschwaben eine große Zahl von Bauwerken. Dazu zählen auch Wasserwerke, Brücken, Mühlen, Wohn- und Ökonomiegebäude sowie Schlösser und Kirchen.

Sein Hauptwerk fand er 1771 in der Wiblinger Klosterkirche St. Martin, die er zwar plante und begann, aber nicht fertigstellen durfte. Der Specht kritisierende bayerische Maler und Baumeister Januarius Zick hatte 1788 das Vertrauen des Auftraggebers erworben und erreicht, dass er selbst mit dem Weiterbau beauftragt und Specht entlassen wurde.

Ehrungen

In seiner Geburtsstadt Lindenberg im Allgäu wurde die Baumeister-Specht-Straße nach ihm benannt.

Werke

Literatur

  • Ein Allgäuer Barockbaumeister. Johann Georg Specht. (Allgäuer Heimatbücher, 6), Verlag für Heimatpflege, Kempten (Allgäu) 1977.
  • Bilger, Hugo; Scheller Ludwig: Ein Baumeister des Allgäus am Ende der Barockzeit: Johann Georg Specht. Zeichnungen von Günther Scheller. Verlag für Heimatpflege, Kempten (Allgäu) 1977. Reihe „Allgäuer Heimatbücher“, 79. Band.

Weblinks

 Commons: Johann Georg Specht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Bemerkungen, Einzelnachweise

  1. Hin und wieder wird auch 1720 als Geburtsjahr genannt. Hier handelt es sich um den Erstgeborenen, der jedoch kurz nach der Geburt starb. Nach Brauch und Sitte erhielt der Zweitgeborene den gleichen Namen – meist den des Paten (siehe Literatur Bilger 1977, Seite 13)
  2. siehe Burgeninventar [1]