Karl Christoph von Zeuner

Karl Christoph von Zeuner (* 1703 in Stettin (auch: Landskron); † 19. Januar 1768 in Berlin) war königlich preußischer Generalmajor, Ritter des Ordens Pour le Merite sowie Amtshauptmann von Kossen und Züllichau.

Seine Vorfahre Michael Zeuner wurden 15. Mai 1613 von Kaiser Matthias geadelt. Sein Vater war Oberstleutnant in schwedischen Diensten, seine Mutter eine Geborene von Sperling († 1721) aus dem Stift Bremen.

Er ging 1718 in das preußische Infanterie-Regiment Nr. 19 (Markgraf Albrecht) und wurde hier mit der Zeit Premier-Lieutenant. 1740 wurde er als Hauptmann (Kapitän) in das Regiment Nr. 1 (Glasenapp) versetzt. Dort wurde er 1749 Major, im Jahr 1757 Oberstleutnant und 1758 Oberst. Im Februar 1760 wurde er Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 1.

Er kämpfte in der Schlacht bei Mollwitz. In der Schlacht bei Hohenfriedberg wurde er verwundet und bekam wegen seiner Tapferkeit den Pour le Merite. Er kämpfte weiter in Prag, Roßbach, Liegnitz und Reichenbach. Er war auch bei den Belagerungen von Brieg, Neisse, Prag und Dresden zugegen.

Familie

Er starb 1768 in Berlin unverheiratet. Sein Bruder Johann Bernhard von Zeuner fiel bei Soor.

Literatur