Kitzmörder

Kitzmörder
Kitzmörder vom Krummen See (von Süden)

Kitzmörder vom Krummen See (von Süden)

Höhe 2435 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Ötztaler Alpen
Geographische Lage 47° 5′ 30″ N, 10° 47′ 48″ O47.09174710.7966852435Koordinaten: 47° 5′ 30″ N, 10° 47′ 48″ O
Kitzmörder (Tirol)
Kitzmörder
Erstbesteigung unbekannt
Besonderheiten Berg mit steilen Ostabstürzen

Der Kitzmörder ist ein Berg des Kaunergrats, eines Gebirgszuges der Ötztaler Alpen. Der Kitzmörder ist dabei mit 2435 m ü. A. einer der niedrigeren Berge dieses Kamms. Er liegt beim Brechsee und ist Gipfelpunkt eines vom Hauptkamm nach Norden ziehenden Nebengrates. Er ist bergsteigerisch aufgrund seiner steilen Ostabstürze nicht zu unterschätzen, die auch der Grund für seinen sowie eigentümlichen wie interessanten Namen sein dürften. Der Grat des Kitzmörders ist recht langgezogen und zieht nach Süden zum Aherkogel weiter.

Routen

Über eine Route auf den Berg schweigt sich der Alpenvereinsführer nahezu aus. Es steht dort lediglich vermerkt, dass der Aufstieg vom Brechsee aus erfolgen sollte.

Normalweg: Von der Mauchelealm auf einem Steig über den Kitzmörderrücken zum Brechsee. Links am See vorbei über die anfangs flachen Geröllterrassen nach Süden, bis in Gipfelfalllinie. Dort in eine schwach ausgeprägte Rinne und in ihr empor bis oberhalb einiger Felsabstürze. Dann quer empor oberhalb der Abstürze bis man eine flachere Terrasse direkt unter dem Grat erreicht. Nun südöstlich in Richtung des Gipfelkopfes. Der Gipfel ist der linke Kopf, der mit einem Gratabbruch zum Nordgrat abfällt. Über ein Geröll/Firnfeld zu einer steilen Rinne unter dem Gipfelkopf. In der sehr steilen, kaminartigen Rinne empor zum Gipfel.

N-Grat (II, teilweise III): Von der Maucelealm auf einem Steig zum Kitzmörderrücken. Nun auf dem steilen Rücken empor bis zu einem Wändchen mit dem der Felsgrat beginnt. Rechts über steilen Fels empor und unter einem Überhang nach rechts hinaus zu leichteren Felsstufen auf denen man die Einstiegswand überwindet (II). Nun weiter auf dem bewaldeten Grat zu einigen Stufen. Über sie weiter bis zu einem kurzen steilen Aufschwung, der am linken Rand überwunden wird (II). Der Grat wird nun schmaler und führt über eine Hangelstelle und einige Umgehungen auf Simsen weiter bis zu einem aufsteigenden, ungangbaren Gratstück. Nun links in der Flanke auf gleicher Höhe in der steilen Flanke queren und nach einem kurzen Stück schräg rückwärts über äußerst steile Schrofen zum Grat (II). Nun leichter am Felsgrat bis zu einem Kopf. Absteigen zu einer Scharte und in einem Bogen nach rechts mäßig schwierig zu einer Höhe. Nun auf dem etwas leichteren Grat weiter, wobei man die Abstürze auf der rechten Seite meidet. Zu einem Kopf mit auffälligem Felsen. Ab hier wird die Flanke steil und gefährlich. Leicht links unterhalb der Höhe weiter queren und so bald wie möglich zum Grat. Auf ihm weiter in die Scharte vor dem unersteigbaren Kopf. Nun links 30m hinab und unter den Abstürzen weiter bis eine äußerst steile Grasrinne den Aufstieg zum Grat wieder erlaubt. Zurück auf dem Grat auf Platten in Richtung des Gipfelkopfes. In seiner steilen Wand auf Blockbändern im Zickzack hinauf und um eine Felsecke (III-). Nun steil empor zum Gipfel mit Steinmann.

Literatur