Klaus Behrendt

Klaus Behrendt (* 7. Dezember 1920 in Königsberg (Preußen), heute Kaliningrad[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Abitur am Oberrealgymnasium nahm Behrendt Schauspielunterricht bei W. Rafael. 1939 debütierte er als „Raimund“ in Friedrich Schillers Johanna von Orléans an den Städtischen Bühnen Schauspielhaus Königsberg, wo er bis 1940 ein erstes Engagement erhielt. Danach wechselte Behrendt an das Landestheater Allenstein (1940–1941). Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Behrendt zunächst beim Sender Alpenland in Graz (1945–1946). Weitere Bühnenstationen waren das Hessische Staatstheater in Wiesbaden unter der Leitung von Karl-Heinz Stroux (1946–1950), das Deutsche Theater Göttingen unter der Leitung von Heinz Hilpert (1950–1964) sowie von 1965 bis 1986 das Wiener Burgtheater.[2]

Daneben wirkte Behrendt gelegentlich in Filmproduktionen mit. So konnte man ihn in Karl-Heinz Stroux’ Goethe-Adaption Begegnung mit Werther sehen, in Rolf Thieles Knittel-Verfilmung El Hakim, im Kriegsdrama Hunde, wollt ihr ewig leben, in der Heinz-Erhardt-Komödie Natürlich die Autofahrer.

Einem breiteren Publikum wurde Behrendt vor allem durch zahlreiche große und kleinere Rollen in Fernsehproduktionen bekannt. Er übernahm zahlreiche Gastrollen in Serien und Reihen wie Tatort, Der Kommissar, Derrick, Der Alte und Ein Fall für zwei.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Literatur

  • Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland – Österreich – Schweiz, hrsg. v. Herbert A. Frenzel und Hans Joachim Moser, Berlin 1956, S. 40.
  • Who is Who in Foto, Film und TV, Zürich, Verlag für Prominentenenzyklopädie 1979, S. 18

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Who is Who in Foto, Film und TV, S. 18
  2. a b Ehrenkreuz für Klaus Behrendt. Rainer Elstner. In: Wiener Zeitung vom 28. März 2002. Abgerufen auf wienerzeitung.at am 28. Oktober 2012.