Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern (* 20. November[1] 1961 in Linz) ist ein österreichischer Journalist.

Klaus Nüchtern studierte Anglistik und Germanistik. Seit 1989 schreibt er für die Wiener Stadtzeitung Falter, wo er seit 1990 das Kulturressort leitet und von 1998 bis 2012 auch die Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs innehatte. Sein populäre wöchentliche Kolumne "Nüchtern betrachtet" (mit einem auf dem Rücken liegenden Tapir als eigenem Maskottchen) erscheint auch in Buchform. Im Herbst 2012 erschien "Buster Keaton oder die Liebe zur Geometrie", eine Studie über das Stummfilmschaffen des Komikers und Regisseurs Buster Keaton (1895-1966).

Von 2004 bis 2008 war Nüchtern Juror beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Er schreibt u.a. für Literaturen und ist Mitglied der Cloud Appreciation Society. Außerdem betreibt er das CD-Label Handsemmel Records. Das von ihm produzierte Album "c.o.d.e." (Handsemmel Records/cracked anegg) wurde 2009 in der Sparte "Album des Jahres" mit dem Hans Koller Preis ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Bücher

  • Rain On My Crazy Bärenfellmütze. Nüchtern betrachtet: Die 76 zweitbesten Kolumnen mit zahlreichen Vorworten und 4 Bonustracks - 2001
  • Kleines Gulasch in St. Pölten: Nüchtern betrachtet: 78 ganz brauchbare Kolumnen mit 5 exklusiven, bislang unveröffentlichten Vorworten - 2003
  • Kleine Quittenkantate für Kastratensopran und Querflötenquintett: Nüchtern betrachtet: 78 pflegeleichte Kolumnen und vier voll fette Vorworte - 2005
  • Hier kommt der Antipastidepp. Nüchtern betrachtet: 75 recht okayige Kolumnen und drei ziemlich nette Vorworte - 2007
  • ok ist eh ok. Nüchtern betrachtet: 74 fesche Kolumnen mit zwei funkelnden Vorworten von Harald Martenstein und Harald Tautscher – 2009
  • Buster Keaton oder die Liebe zur Geometrie. Komik in Zeiten der Sachlichkeit. Zsolnay Verlag – 2012

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bücherei mit Klaus Nüchtern. fm4.orf.at, abgerufen am 26. November 2011.
  2. Staatspreis für Literaturkritik an Klaus Nüchtern. derStandard.at, abgerufen am 26. November 2011.