Kurt Mündl

Kurt Mündl (* 8. Juni 1959[1] in St. Pölten) ist ein österreichischer Biologe, Publizist, Kameramann und Autor.

Bekannt ist Kurt Mündl durch seine Naturfilme, im Speziellen der Filme aus der Universum-Reihe des Österreichischen Rundfunk (ORF), für die er von Anfang an dabei war.

In den Jahren zwischen 1979 und 1989 war er wissenschaftsjournalistischer Begleiter von Konrad Lorenz. Im Juli 2012 gründete er sein eigenes Filmunternehmen "Power of Earth Productions" TV & Film Produktions Ges.m.b.H.[1] Er arbeitet für verschiedene Sender, wie die deutschsprachigen ORF, ZDF, NDR, aber auch für fremdsprachige wie Canal+, SVT oder Channel 4. Sein Film Ein ganz alltägliches Monster – Die Stubenfliege war die erste Produktion seit Bestehen des ORF, die von der BBC gekauft wurde.

Inhaltsverzeichnis

Filmografie (Auszug)

  • Ein ganz alltägliches Monster – Die Stubenfliege, 1994
  • Der Ötztal-Mann und seine Welt, 1999 über das Leben des Mann vom Hauslabjoch
  • Time Flashes in Blue Yellow, 2003 für das (ehemalige) IMAX-Kino Wien
  • Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin, 2004 (HDTV) über die Gottesanbeterin
  • Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes, 2004
  • 1955 – Backstage, 2005 über den österreichischen Staatsvertrag und die österreichische Geschichte

Bücher (Auswahl)

Neben seinen zahlreichen Filmen brachte er noch viele Fachbücher auf den Markt. Einige dieser Bücher sind gemeinsam oder über den Nobelpreisträger Konrad Lorenz herausgegeben.

Auszeichnungen

2004 erhielt er die Berufsbezeichnung Professor durch die Republik Österreich. Unter den zahlreichen ausländischen Auszeichnungen erhielt er drei Mal den Gold Camera Award in Chicago und den Golden Decade Award, der nur alle zehn Jahre vergeben wird.[2] Seit dem Jahr 2000 zählt Kurt Mündl zu den meist ausgezeichneten Dokumentarfilmern Europas.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b "Power of Earth Productions" TV & Film Produktions Ges.m.b.H. auf firmenabc.at. Abgerufen am 21. Juli 2012.
  2. Auszüge aus der Award-Winner List & Ehrungen auf der Unternehmenswebsite. Abgerufen am 21. Juli 2012.