Landeskrankenhaus Innsbruck

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Landeskrankenhaus Innsbruck
Trägerschaft Tilak
Ort Innsbruck
Bundesland Tirol
Koordinaten 47° 15′ 45,1″ N, 11° 23′ 9,2″ O47.26252211.385891Koordinaten: 47° 15′ 45,1″ N, 11° 23′ 9,2″ O
Versorgungsstufe Maximalversorgung
Betten ca. 1.600
Mitarbeiter ca. 5.300
Gründung
Website LKH Innsbruck
Landeskrankenhaus Innsbruck

Das Landeskrankenhaus Innsbruck – Universitätskliniken ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und wird von der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH geführt. Mit etwa 1600 Betten ist es eines der größten Krankenhäuser Österreichs und durch seinen Status als Universitätsklinik maßgeblich an der ärztlichen Ausbildung und medizinischen Forschung beteiligt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das erste Stadtspital geht auf das 14. Jahrhundert zurück und stellte seit der Gründung der Universität Innsbruck im Jahre 1669 einen fundamentalen Teil der von Anfang an eingerichteten medizinischen Fakultät dar, bis diese 2004 zur eigenständige Universität erhoben wurde. Der erste Lehrstuhl für Chirurgie in Österreich wurde 1733 eingerichtet. 1742 schließlich verpflichtete die Reform Maria Theresias die Professoren dazu, die ärztliche Betreuung des Stadtspitals zu übernehmen.

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befindet sich die Uniklinik auf einem 90.000 m² großen Areal im Westen der Stadt gegenüber dem Hauptgebäude der Universität, auf dem bis heute alle Instituts-, Verwaltungs- und Forschungsgebäude angesiedelt sind. Zwischen 1885 und 1887 wurden die ersten klinischen Pavillons des „Neuen Stadtspitals“ errichtet (Verwaltungsgebäude, Chirurgie, Frauen- und Hautklinik).

Seit 1922 wird das Spitalsareal vom Land Tirol verwaltet, das 1991 die Agenden an die Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH übertrug, eine Gesellschaft privaten Rechts, die im Eigentum des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck und der Sprengelgemeinden des Innsbrucker Umlands steht.

Patientenversorgung

  • 12 Departements mit 38 Universitätskliniken
  • 4 Institute
  • 91 Stationen (davon 16 Intensivstationen)
  • 62 Ambulanzen
  • 69 Funktionseinrichtungen (Labore, Therapien, Röntgen)
  • 19 OP-Fächer (62 OP-Säle)

Ausbildung

Das LKH Innsbruck ist das primäre Ausbildungsspital der Medizinischen Universität Innsbruck und beherbergt auf seinem Gelände auch die Hörsäle der einzelnen Institute.

Weblinks