Pfarrkirche Gußwerk

Pfarrkirche Gußwerk

Die Pfarrkirche Gußwerk ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Ortszentrum von Gußwerk im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag im Bundesland Steiermark. Sie ist dem Heiligen Kreuz geweiht und eine Pfarre im Dekanat Bruck an der Mur.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Kirche wurde in den Jahren 1850 bis 1853 von Baumeister Jakob Zearo errichtet und 1853 geweiht. In den Jahren 1951 bis 1952 erfolgte eine umfassende Innenrestaurierung. Seit 1958 ist die Pfarre Gußwerk eine eigenständige Pfarre, davor war sie eine Filialkirche von Mariazell.

Architektur und Ausstattung

Das klassizistische Kirchengebäude ist ein einschiffiger Bau mit verbreitertem MItteljoch. Dieses wird im Westen vom schmäleren Eingangsjoch und im Osten vom einjochigen Chor mit Kreissegmentabschluss eingefasst. Die einzelnen Joche des Kirchenschiffs sind mit Flachkuppelgewölben eingewölbt und durch Gurtenbögen voneinander getrennt. Die Fenster sind als Halbkreise ausgeführt und ruhen im Inneren auf einem durchlaufenden Gesims. Die Wand wird durch Pfeiler und Pilaster gegliedert. Die Westempore mit einem Brüstungsgitter aus Gusseisen ist vorkragend. Die Fassade ist durch flache Dreiecksgiebel und Quaderputz sowie Pfeiler gegliedert. Die Portalfassade ist durch einen Dreiecksgiebel und jeweils zwei Pilaster rechts und links des durch einen Treppenaufgang erhöhten Eingangsportals gegliedert. Darüber befindet sich ein Fenster in der Form eines Halbkreises. Östlich des Chores befindet sich die Sakristei. Darüber befindet sich der Turm mit Spitzhelm. Im Innenraum sind vor allem die gusseisernen Leuchter aus heimischer Produktion, die Wandfresken von Lukas Reicht, Mönch in Seckau aus dem Jahr 1951 bis 1952, und ein ebenfalls aus heimischer Produktion stammendes Tauf- und Weihwasserbecken. Der in die Rundung des Chores eingefügte Altar ist mit einem Dreieckgiebel bekrönt. Sein Mittelpunkt ist das von zwei Pilastern mit kunstvoll gearbeiteten Kapitellen eingefasste Altarblatt. Der einfach ausgeführte Prospekt der Orgel harmoniert mit dem Kirchenraum.

Literatur

Weblinks

47.7411115.309138Koordinaten: 47° 44′ 28″ N, 15° 18′ 33″ O