Regierung Monrad

Premierminister D. G. Monrad

Die Regierung Monrad (dän. Ministeriet Monrad) war vom 31. Dezember 1863 bis 11. Juli 1864 die Regierung Dänemarks unter Premierminister D. G. Monrad. Kurz nach der Regierungsbildung brach der Deutsch-Dänische Krieg aus.

Amtierender Monarch war König Christian IX. er verlangte am 8. Juli 1864 von Monrad die Rücktrittserklärung, was mit dem Versagen der dänischen Politik im Krieg zusammenhing, der letztlich den Verlust der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg bedeutete.

Kabinettsumbildungen gab es am 8. Januar, 24. Januar, 10. Mai und 18. Mai.

Die Regierung bestand aus folgenden Ministern

D.G. Monrad bis 8. Januar 1864, danach
G.J. Quaade (D.G. Monrad half als Stellvertreter vom 3. April bis 6. Juli aus)
  • Innenminister:
C.L.V.R. Nutzhorn bis 10. Mai 1864, danach
H.R. Carlsen
  • Justizminister: A.L. Casse
  • Minister für Kirche und Unterrichtswesen: C.T. Engelstoft
  • Kriegsminister:
C.C. Lundbye bis 18. Mai 1864, danach
C.E. Reich
  • Marineminister: O.H. Lütken
  • Minister für Schleswig:
C.F. Simony bis 24. Januar 1864, danach
C.G.V. Johannsen
  • Minister für Holstein und Lauenburg: D.G. Monrad

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