Republic (Veranstaltungsort)

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Das republic ist ein Veranstaltungsort in der Altstadt von Salzburg, der von der Szene Salzburg betrieben wird. Die Szene Salzburg ist Festivalveranstalter sowie Präsentator und Produzent von zeitgenössischem Tanz und Theater, der aus einem Zusammenschluss lokaler Künstler entstanden ist. Der Veranstaltungsort befindet sich am Anton-Neumayr-Platz im Gebäude des ehemaligen Stadtkino.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Stadtkino wurde von 1949/50 anstelle eines im Zweiten Weltkrieg zerbombten Hauses errichtet und eröffnete 1950 ein Kino mit 600 Sitzplätzen. Neben den Kinovorstellungen diente er auch als Veranstaltungsort für verschiedene Aktivitäten, so zum Beispiel Boxkämpfen oder einem Konzert von Vico Torriani. Im 1954 eröffneten Cafe 21 trafen sich oft Künstler.[1]

1984 wurde das Kino geschlossen und das Gebäude als Erweiterungsflächen für das benachbarte Museum Carolino Augusteum gewidmet. 1986 suchte die Szene Salzburg einen neuen Spielort und wurde im ehemaligen Stadtkino fündig. Ein Jahr später wurde das Haus der Szene Salzburg zugesprochen, hier konnte aber nur im Sommer gespielt werden, da das Haus keine Heizung hatte. Erst 1993 erhielt das Haus eine Heizung und konnte ab nun ganzjährig bespielt werden. Eine Subvention von 1,8 Millionen Euro von Stadt und Land Salzburg ermöglichte 2002 eine Modernisierung des Baus. [2] Zur Infrastruktur gehört das republic cafe, eine American Bar im Stil der 1950er – Jahre, in der auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Da der Saal bis zu 700 Besuchern Platz bietet, wird er auch von externen Veranstaltern gerne benutzt.

Young Directors Project der Salzburger Festspiele

Seit 2002 findet im Republic das Young Directors Project der Salzburger Festspiele statt, das von Jürgen Flimm initiiert wurde. Es handelt sich dabei um einen Theaterbewerb, in dem vier Projekte von jungen Regisseuren und Ensembles vorgestellt werden. Eine fünfköpfige Jury wählt den Sieger.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Republic Homepage Geschichte
  2. Republic Homepage Geschichte