Rotach (Bregenzer Ach)

Rotach
(im Westallgäu Rothach)
Zusammenfluss von Mühlbach (links) und Angerbach (rechts) zur Rothach

Zusammenfluss von Mühlbach (links) und Angerbach (rechts) zur RothachVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 21492, AT: 811134
Lage Landkreis Lindau (Bodensee), Bayern;
Bregenzerwald, Vorarlberg
Flusssystem RheinVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Bregenzer Ach → Rhein → Nordsee
Quelle Scheidegg
47° 35′ 14″ N, 9° 52′ 19″ O47.58717856139.871961764
Quellhöhe 764 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung In Doren in die Bregenzer Ach47.4897222222229.8397222222222460Koordinaten: 47° 29′ 23″ N, 9° 50′ 23″ O
47° 29′ 23″ N, 9° 50′ 23″ O47.4897222222229.8397222222222460
Mündungshöhe 460 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 304 m
Länge 17 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Rechte Nebenflüsse Weißenbach, Maisach mit Leintobelbach, Kesselbach
Linke Nebenflüsse Angerbach, Gräbenbach, Hausbach, Eyenbach

Die Rotach, im Westallgäu Rothach genannt, ist ein 17 km langer, rechtsseitiger bzw. östlicher Zufluss der Bregenzer Ach. Das für die Gegend untypisch rot-braun gefärbte Wasser hat der Rotach ihren Namen gegeben. Experten bezeichnen die Flusslandschaft als vielseitig, selten und schön.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Oberlauf

Der Fluss entspringt im Landkreis Lindau (Bodensee) westlich von Lindenberg im Allgäu noch auf dem Gemeindegebiet von Scheidegg und trägt anfangs den Namen Mühlbach. Der Mühlbach verlässt Lindenberg nordöstlich in einem einsamen Waldtal parallel zur oben verlaufenden ehemaligen Bahntrasse Röthenbach-Lindenberg, biegt nach Süden um, passiert die Fidenmühle und erreicht den Ortsteil Ellhofen-Moos der Marktgemeinde Weiler-Simmerberg. Hier stößt von links der Angerbach aus dem Angertal hinzu und das gemeinsame Gewässer heißt ab hier Rothach. Die Rothach umfließt im Ortsteil Rothach in deutlichem Abstand den Ort Weiler und trifft erst im Ortsteil Bremenried auf den links zufließenden Hausbach, der aus dem gleichnamigen Tobel kommt.

Mittellauf

Die Rothach bestimmt jetzt den gemütlichen Charakter des konstant in südwestlicher Richtung verlaufenden breiten Wiesentales und erreicht die Siebersquelle und Bad Siebers mit seinem im Mittelalter genutzten Heilbad. Der Fluss passiert den Ortsteil Eyenbach, bleibt in seinem idyllischen Talgrund von Verkehrswegen unbehelligt und lässt rechts oben den Grenzort Neuhaus (Gemeindegebiet Scheidegg) und später links oben Thal (Gemeinde Sulzberg) liegen.

Unterlauf

Nach dem Unterqueren der Verbindungsstraße Doren-Langen verliert die Flusslandschaft unvermittelt ihren beschaulichen Charakter. Die Rotach stürzt sich als wilder Gebirgsfluss in einen unerschlossenen Waldtobel und mündet als solcher später in die gleichartige Bregenzer Ach. Die Rotach trennt auf diesem unwegsamen Abschnitt formell die Gemeindegebiete von Doren und Langen im vorderen Bregenzerwald. Sie bildet hier im Verbund mit der Weißach und der Bregenzer Ach ein einzigartiges Großraumbiotop. An der Rotach gibt es eine Ursprünglichkeit und ein intaktes Flusssystem von der österreichischen Grenze bis zur Mündung in die Bregenzer Ach.

Orte an der Rotach

Die besondere Färbung der Rotach

Siehe auch: Familienname Rothacher

Weblinks

 Commons: Rothach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien