Rudolf Lämmel

Rudolf Lämmel (* 2. März 1879 in Wien; † 9. August 1962 in Zürich) war ein Reformpädagoge und Schriftsteller.

Lämmel wuchs in Wien und Graz auf. Er studierte in Zürich Naturwissenschaften. 1902 gründete er dort das Reformgymnasium und 1917 in Mettmenstetten das Landerziehungsheim Schillerheim. Ab 1918 propagierte er die Einrichtung einer Volkshochschule in Zürich.

Lämmel war der Vater der Tänzerin Vera Skoronel.

Werke

  • Der moderne Tanz. Eine allgemeinverständliche Einführung in das Gebiet der Rhythmischen Gymnastik und des Neuen Tanzes, Berlin-Schöneberg
  • Wege zur Relativitätstheorie, Stuttgart 1921
  • Die neue Kolonie, 1924. Roman unter dem Pseudonym H. Inführ
  • Sozialphysik. Naturkraft, Mensch und Wirtschaft, Stuttgart 1925
  • Moderne Elektrowirtschaft, Jena 1927
  • Von Naturforschern und Naturgesetzen, 1927
  • Galileo Galilei. Im Licht des zwanzigsten Jahrhunderts, Berlin 1927
  • Die moderne Naturwissenschaft und der Kosmos, Berlin 1929
  • Das moderne wiss. Weltbild, 1932
  • Die menschlichen Rassen. Eine populärwissenschaftliche Einführung in die Grundprobleme der Rassentheorie, Zürich 1936
  • Galileo und sein Zeitalter, 1942
  • Physik für jedermann, 1946
  • Isaac Newton, 1957

Literatur

  • Martin Näf: “Die Wirkung ins Grösste ist uns versagt…” Rudolf Laemmel (1879–1962) – Reformpädagoge, Erwachsenenbildner, Aufklärer. Versuch einer biografischen Rekonstruktion. In: Spurensuche. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und populären Wissenschaft, 11. Jg., 2000, Heft 3–4 (Online)
  • Karl Toepfer: Empire of Ecstasy. Nudity and Movement in German Body Culture, 1910–1935. Berkeley 1997 (Online)

Weblinks