Wolfgang Leitner

Wolfgang Leitner (* 27. März 1953 in Graz) ist ein österreichischer Manager und Unternehmer.

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Jugend, Ausbildung und frühe Karriere

Wolfgang Leitner wurde 1953 als Sohn eines Schlossers geboren und studierte Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Nach seinem Studium war er von 1978 bis 1981 für VIANOVA, einem österreichischen Tochterunternehmen der Hoechst AG, in der Forschung tätig. Von 1981 bis 1985 arbeitete er als Unternehmensberater bei McKinsey & Company in München. 1986 gründete er gemeinsam mit seinem Studienkollegen, dem späteren Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, das Pharmaunternehmen Genericon. Deren ungarische Tochter Pharmavit erzielte mit Brausetabletten und Generika große Erfolge und wurde 1995 von dem US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb für 110 Millionen Dollar gekauft.

Laufbahn bei Andritz

Leitner war parallel dazu seit 1987 als Finanzvorstand und ab 1994 als Vorstandsvorsitzender der Andritz AG tätig. Seine Verantwortungsbereiche umfassen zentrale Gruppenfunktionen, wie Personalwesen, Controlling und Rechnungswesen, Konzernkommunikation und Investor Relations, Interne Revision, EDV sowie Geschäftsprozess-Management. Beim 1999 erfolgten Verkauf der Andritz AG erwarb Leitner einen 26-Prozent-Anteil, 72 Prozent der Aktien befinden sich in Streubesitz, zwei Prozent hält das Management. Leitner verfügt über ein geschätztes Privatvermögen von € 1,3 Mrd.

Ehrungen

2006 wurde er vom österreichischen Wirtschaftsmagazin TREND zum Mann des Jahres gekürt.

Weblinks

Quellen