Wolfram Köberl

Wolfram Köberl (* 3. November 1927 in Innsbruck) ist ein österreichischer Maler und Bildhauer.

Der Innsbrucker Wolfram Köberl wird mitunter als „lebender Barockmaler[1] bezeichnet. Er schafft überwiegend sakrale Kunst. Zu seinen Werken gehören etwa die Pietà im Oberbild des Kreuzaltars in der Alpbacher Kirche und der Freiburger Totentanz von 1963.

1954 schuf er ein barockisierendes Deckenfresko anstelle der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fresken von Johann Michael Rottmayr in der Wallfahrtskirche Maria Lanzendorf. 1966 erhielt er den Auftrag, das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Deckenfresko von Johann Zick im Fürstensaal des Bruchsaler Schlosses zu rekonstruieren. Diese Arbeit war 1968 beendet. Von 1970 bis 1974 malte er auch das Deckenfresko im Marmorsaal sowie drei Supraporten neu.[2]

Gewölbemalerei in der Pfarrkirche Gföhl

Köberl schuf das Gemälde Der Auferstandene an einer Außenwand der Pfarrkirche St. Nikolaus in Elbigenalp. An der Innenrestaurierung dieser Kirche war er ebenfalls beteiligt. Er gestaltete den Altarraum neu und wirkte bei der Freilegung der Fresken Johann Jakob Zeillers mit.[3]

Für die Obsteiger Pfarrkirche malte Köberl die 1981 vollendeten Deckenbilder, den Grablieger (1983)[4] und die Kreuzwegstationen.[5] Auch die Kreuzwegstationen der Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht malte Köberl.

2005 wurde er anlässlich des Papstbesuchs beim Weltjugendtag in Köln beauftragt, zwei monumentale Bilder zu malen. Motive waren Schwester Emilie Schneider und die Heilige Familie.[6]

Einzelnachweise

  1. http://www.barockmuseum.at/presse/berichte/2006_006.htm, abgerufen am 7. April 2009
  2. http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/kultur/schlugaer/bruchsal/koeberl1.htm, abgerufen am 7. April 2009
  3. http://www.pfarren-oberlechtal.at/beschr-elbigenalp.htm, abgerufen am 7. April 2009
  4. http://www.bda.at/text/136/908/10367/, abgerufen am 7. April 2009
  5. http://www.obsteigaktuell.info/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=75, abgerufen am 7. April 2009
  6. http://tirol.orf.at/stories/50559/, abgerufen am 7. April 2009