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Renate Merzinger-Pleban#

Akad. Malerin und Grafikerin#

Strandszene
Strandszene
© Renate Merzinger-Pleban
Krug und Früchte im Dämmerlicht
Krug und Früchte im Dämmerlicht
© Renate Merzinger-Pleban
Hügel und Felder
Hügel und Felder
© Renate Merzinger-Pleban
Häuser am Strand
Häuser am Strand
© Renate Merzinger-Pleban
Felder
Felder
© Renate Merzinger-Pleban
Dünenlandschaft
Dünenlandschaft
© Renate Merzinger-Pleban
Dünen - Meer - Sonne
Dünen - Meer - Sonne
© Renate Merzinger-Pleban
Boote
Boote
© Renate Merzinger-Pleban

Renate Merzinger-Pleban
Renate Merzinger-Pleban

A-3021 Pressbaum
Krumpöckgasse 1
Tel /Fax: 02233/52871
Mobil: 0676 / 340 61 57
E-Mail: r.merz@gmx.at
www.merzinger-pleban-verlag.at

Werdegang#

Ausbildung:#

  • Hochschule für angewandte Kunst: Diplom der Meisterklasse für Angewandte Malerei und Grafik (Akademiepreis)

Mitglied bei:#

  • IG Bildende Kunst (Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs),
  • Landesverband der Kunstvereine Niederösterreich,
  • Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Gründungsmitglied des Vereins für Kunst und Kultur - Eichgraben, NÖ
  • 12 Jahre freie Mitarbeit in privaten Kunsthandelsunternehmen: Portfolio Kunst AG Wien und Artware AG, Wien
  • Seit 1999 Verleger: www.merzinger-pleban-verlag.at
  • als freischaffende Künstlerin tätig (auch Illustrationen und Buchtitel)
  • geb. in Wien, verheiratet, 2 Töchter, lebt und arbeitet in Pressbaum bei Wien

Arbeitsweise#

  • Bevorzugtes Thema: Landschaften im erweiterten Sinn, weitgehend abstrahiert
  • Zeichnungen: vorwiegend in Bleistift und Kreide
  • Malerei: Aquarell und Acryl, auch diese meist als Zeichnung konzipiert

Einzelausstellungen:#

  • 1977 Galerie Sacré Coeur, Pressbaum/Verein für Kunst und Kultur (VKK), Eichgraben
  • 1978 Kleine Galerie, Wien
  • Zentralsparkasse, Pressbaum
  • Shell AG, Wien
  • Zürich Kosmos, Wien
  • 1981 Galerie Sacré Coeur, Pressbaum
  • 1984 Kleine Galerie, Wien
  • 1990 IBM, Wien
  • 1991 RZB, Wien
  • 1995 Portfolio Kunst AG, Wien
  • 1998 NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst (DOK), St. Pölten
  • 2016 Stadtgalerie, Purkersdorf

Ausstellungsbeteiligungen:#

  • Diverse Beteiligungen, unter anderen: Berufsverband der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband der NÖ-Kunstvereine
  • 1968 Zentralsparkasse, Purkersdorf
  • 1975 Künstlerkreis Wienerwald, Purkersdorf
  • 1976 Stadtmuseum, Purkersdorf
  • 1978 Weinviertler Kunstmarkt, Hollabrunn
  • Junior Galerie, Wien
  • Metropole Museum, Tokio
  • Landesverband der NÖ Kunstvereine, Wienerwald-Heim Pressbaum („Landschaften aus NÖ“)
  • 1979 Mostviertler Kunstmarkt, Stift Seitenstetten
  • Junior Galerie, Wien
  • 1979-1984 Galerie des Vereins für Kunst und Kultur (VKK), Eichgraben
  • 1984 NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst (DOK), St. Pölten
  • 1984 Galerie auf der Stubenbastei, Wien („Frauen 84“)
  • 1985 30 Jahre Landesverband der NÖ Kunstvereine („Vorbild - Abbild“)
  • 1985 Galerie auf der Stubenbastei, Wien („Künstler lieben Österreich“)
  • 1988 NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten
  • 1988 (2 Ausstellungen: „Donaufestival“ und „Malerei in NÖ - Vom Kopf in die Hand“)
  • 1989 Frauenkulturwochen, Messepalast in Wien („Konfrontationen“)
  • 1990 United Art Gallery, Wien („10 Jahre Vernissage“)
  • 1998 NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten („20 Jahre DOK“)
  • 1999 NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten in der Galerie des VKK Eichgraben („25 Jahre für die Kunst“)
  • 2004 NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten („Verstanden - Mißverstanden“)
  • 2006 IG Bildende Kunst, Wien („Diskonta 1“ - Zeichnung)
  • 2010 Artoteque („works on display“)
  • 2012 IG Bildende Kunst, Wien („Special Edition“ Hildegard Projekt)
  • 2015 Marziart Internationale Galerie, Hamburg („Landschaften“)
  • 2015 Artoteque ("work on display")
  • 2015 Stadtsaal Brühl (D) Ausstellung Fassbender-Bewerb ("Handzeichnungen")
  • 2015 IG Bildende Kunst, Wien ("Handapparat der Neugierde")
  • 2015 Kunstraum SUPER, Wien ("Projekt SMALL")
  • 2016 Galleria Domus Romana, Rom (I) ("ArtExpo April Rome")


Schriftlicher Beiträge zu Ausstellungen#

"Verstanden - Missverstanden" im DOK St. Pölten, November 2004#

Warum beschäftigen sich Künstler ausschließlich mit einem Thema?
Warum beschäftigen sich Künstler mit vielen, verschiedenen Themen?
Warum gestalten manche Künstler ihr Thema / ihre Themen vorwiegend in einer einzigen Technik?
Warum tun andere das mittels vieler unterschiedlicher Techniken?

Warum ist die Landschaft mein Thema und das Zeichnen meine Technik?
Auf die beiden letzten Fragen kann ich Antworten geben und tue damit einen entscheidenden Schritt: Ich verlasse mein Medium, die bildnerische Gestaltung, die sich über das Schauen erschließt und benutze ein anderes Medium, die Sprache, die sich vor allem an den Intellekt wendet. Ich versuche also mit Hilfe des einen Mediums die Aussage eines anderen Mediums verständlich zu machen. Das ist, was den Einsatz von Sprache betrifft, durchaus üblich aber insofern problematisch, als es in der Kunst jenseits des Verstehens um Wahrnehmen und Begreifen geht.

Zurück zu meinem Thema: Landschaft ist überall, es gibt nicht keine Landschaft (wenn man sie auch zu Gunsten von subjektiv Wichtigem, Interessantem ausblenden kann).
Landschaft ist ein Synonym für Natur und Natur ein Synonym für Gleichgültigkeit. Natur vermittelt mir seit jeher ein Gefühl des Ausgeliefertseins ihrer Willkür wegen einerseits und ihrer Schönheit wegen andererseits. Es geht um die Auseinandersetzung mit der mich umgebenden Welt, um meine Positionierung, um ein mögliches Echo, das Einsamkeit lindert. Ich reduziere die Natur in meiner Arbeit zur Landschaft. So wird sie konkret (auch harmlos?) und zum Sehnsuchtsort, wo Gefühl und Gedanke eine vorübergehende Bleibe finden oder auch: durch konkrete Landschaft erst ausgelöste Gefühle und Gedanken eine Annäherung ermöglichen.Was die Annäherung an Menschen betrifft, steht mir eine Vielfalt an Möglichkeiten sinnlicher und intellektueller Art zur Verfügung – ich “brauche“ hier das Medium der künstlerischen Gestaltung nicht. Der Mensch ist daher kaum Thema meiner Arbeit.
Gegenüber der Natur hingegen bleibt mir nur die Möglichkeit der Wiedergabe meiner höchstpersönlichen Sicht einer Landschaft; immer unwidersprochen, Natur antwortet nicht.Ich stelle mich gegen die Gleichgültigkeit, ziehe Linien und Striche, hinterlasse zeichnend Spuren, am liebsten dunkle auf hellem Grund, aber auch farbige. Ich brauche dabei den Widerstand und spüre ihn – auch als „Versuch wider die Natur“.(Zitat: „Der Mensch als Versuch wider die Natur“, Christine Busta, Österreich. Lyrikerin, 1915-1978.)

Hildegard Projekt, IG Bildende Kunst, Wien, im März 2012#

Kreatives Spiel mit zwei Arten von Realität

Am Beginn existiert nur die jeweilige (eindeutige?) Realität jedes einzelnen Kunstwerks, zuletzt aber eine weitere, neue (mehrdeutige?) Realität, entstanden dadurch, dass viele einzelne Werke sehr nahe (zu nahe?) neben-einander, an-einander, bei-einander und schließlich mit-einander existieren (müssen).

Die Herausforderung dabei: aus einer bloßen Ansammlung beliebiger Werke ein stimmiges, funktionierendes Ganzes zu schaffen - ein Gesamtkunstwerk.

Durch die Einordnung in ein (mehr oder weniger demokratisches) Gestaltungsprinzip - welches dem Zusammenfügen der Einzelwerke zu Grunde liegt - erfahren diese im Falle des Gelingens dieses Arbeitsprozesses eine neue Aussage.

(Renate Merzinger-Pleban)