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Renate Merzinger-Pleban#

Akad. Malerin und Grafikerin#

Strandszene
Strandszene
© Renate Merzinger-Pleban
Krug und Früchte im Dämmerlicht
Krug und Früchte im Dämmerlicht
© Renate Merzinger-Pleban
Dünenlandschaft
Dünenlandschaft
© Renate Merzinger-Pleban
Dünen - Meer - Sonne
Dünen - Meer - Sonne
© Renate Merzinger-Pleban
Am Strand, Acryl auf Papier, 60cm x44cm, 2017
Am Strand, Acryl auf Papier, 60cm x44cm, 2017
© Renate Merzinger-Pleban
Häuser am Strand
Häuser am Strand
© Renate Merzinger-Pleban
Hügel und Felder
Hügel und Felder
© Renate Merzinger-Pleban
Felder
Felder
© Renate Merzinger-Pleban
Kleines weißes Haus, Acryl auf Papier, 63cm x 49cm, 2017
Kleines weißes Haus, Acryl auf Papier, 63cm x 49cm, 2017
© Renate Merzinger-Pleban
Baumgruppe, Acryl auf Papier, 59cm x42cm, 2017
Baumgruppe, Acryl auf Papier, 59cm x42cm, 2017
© Renate Merzinger-Pleban
Große Sonne links oben, Acryl auf Papier, 100cm x 70cm, 2016
Große Sonne links oben, Acryl auf Papier, 100cm x 70cm, 2016
© Renate Merzinger-Pleban
Winter, Acryl auf Papier, 65cm x 50cm, 2017
Winter, Acryl auf Papier, 65cm x 50cm, 2017
© Renate Merzinger-Pleban
Sonne und Meer, Graphit auf Papier 85cm x 60cm, 2016
Sonne und Meer, Graphit auf Papier 85cm x 60cm, 2016
© Renate Merzinger-Pleban
Dünen, Bleistift auf Papier, 40cm x 30cm
Dünen, Bleistift auf Papier, 40cm x 30cm, 2017
© Renate Merzinger-Pleban
Aufgehender Mond, Bleistift auf Papier, 40cm x 30cm, 2018
Aufgehender Mond, Bleistift auf Papier, 40cm x 30cm, 2018
© Renate Merzinger-Pleban
Boote
Boote
© Renate Merzinger-Pleban
Sehenden Auges
Sehenden Auges
© Renate Merzinger-Pleban
Wind kommt auf, Graphit auf Papier, 56cm x 42cm
Wind kommt auf, Graphit auf Papier, 56cm x 42cm
© Renate Merzinger-Pleban

Renate Merzinger-Pleban
Renate Merzinger-Pleban

A-3021 Pressbaum
Krumpöckgasse 1
Tel /Fax: 02233/52871
Mobil: 0676 / 340 61 57
E-Mail: r.merz@gmx.at
www.merzinger-pleban-verlag.at

Lebte eine zeitlang mit ihrem Vater Rudolf Pleban in Lawies in dem Haus Geneèstr. 7.

Werdegang#

Ausbildung:#

  • Hochschule für angewandte Kunst: Diplom der Meisterklasse für Angewandte Malerei und Grafik (Akademiepreis)

Mitglied bei:#

  • IG Bildende Kunst (Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs),
  • Landesverband der Kunstvereine Niederösterreich,
  • Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Gründungsmitglied des Vereins für Kunst und Kultur - Eichgraben, NÖ
  • 12 Jahre freie Mitarbeit in privaten Kunsthandelsunternehmen: Portfolio Kunst AG Wien und Artware AG, Wien
  • Seit 1999 Verleger: www.merzinger-pleban-verlag.at
  • als freischaffende Künstlerin tätig (auch Illustrationen und Buchtitel)
  • geb. in Wien, verheiratet, 2 Töchter, lebt und arbeitet in Pressbaum bei Wien

Arbeitsweise#

  • Bevorzugtes Thema: Landschaften im erweiterten Sinn, weitgehend abstrahiert
  • Zeichnungen: vorwiegend in Bleistift und Kreide
  • Malerei: Aquarell und Acryl, auch diese meist als Zeichnung konzipiert

Einzelausstellungen:#

1977

  • Galerie Sacré Coeur, Pressbaum/Verein für Kunst und Kultur (VKK), Eichgraben
1978
  • Kleine Galerie, Wien
  • Zentralsparkasse, Pressbaum
  • Shell AG, Wien
  • Zürich Kosmos, Wien
1981
  • Galerie Sacré Coeur, Pressbaum
1984
  • Kleine Galerie, Wien
1990
  • IBM, Wien
1991
  • RZB, Wien
1995
  • Portfolio Kunst AG, Wien
1998
  • NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst (DOK), St. Pölten
2010
  • Artoteque („work on display“)
2015
  • Artoteque („work on display“)
2016
  • Stadtmuseum, Purkersdorf

Ausstellungsbeteiligungen:#

  • Diverse Beteiligungen, unter anderen: Berufsverband der Bildenden Künstler Österreichs, Landesverband der NÖ-Kunstvereine
1968
  • Zentralsparkasse, Purkersdorf
1975
  • Künstlerkreis Wienerwald, Purkersdorf
1976
  • Stadtmuseum, Purkersdorf
1978
  • Weinviertler Kunstmarkt, Hollabrunn
  • Junior Galerie, Wien
  • Metropole Museum, Tokio
  • Landesverband der NÖ Kunstvereine, Wienerwald-Heim Pressbaum („Landschaften aus NÖ“)
1979
  • Mostviertler Kunstmarkt, Stift Seitenstetten
  • Junior Galerie, Wien
  • 1979-1984 Galerie des Vereins für Kunst und Kultur (VKK), Eichgraben
1984
  • NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst (DOK), St. Pölten
  • Galerie auf der Stubenbastei, Wien („Frauen 84“)
1985
  • 30 Jahre Landesverband der NÖ Kunstvereine („Vorbild - Abbild“)
  • Galerie auf der Stubenbastei, Wien („Künstler lieben Österreich“)

1988

  • NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten
  • (2 Ausstellungen: „Donaufestival“ und „Malerei in NÖ - Vom Kopf in die Hand“)
1989
  • Frauenkulturwochen, Messepalast in Wien („Konfrontationen“)
1990
  • United Art Gallery, Wien („10 Jahre Vernissage“)
1998
  • NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten („20 Jahre DOK“)
1999
  • NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten in der Galerie des VKK Eichgraben („25 Jahre für die Kunst“)
2004
  • NÖ DOK für Moderne Kunst, St. Pölten („Verstanden - Mißverstanden“)
2006
  • IG Bildende Kunst, Wien („Diskonta 1“ - Zeichnung)
2012
  • IG Bildende Kunst, Wien („Special Edition“ Hildegard Projekt)
2015
  • Marziart Internationale Galerie, Hamburg („Landschaften“)
  • Stadtamt Brühl (D) Ausstellung Fassbender-Bewerb ("Handzeichnungen")
  • IG Bildende Kunst, Wien ("Handapparat der Neugierde")
  • Kunstraum SUPER, Wien ("Projekt SMALL")
2016
  • Galleria Domus Romana, Rom (I) ("ArtExpo April Rome")
  • Stadtamt Brühl (D), Ausstellung Fassbender Bewerb („Handzeichnungen“)
  • Domus Romana Art Gallery, Rome (I), („ArtExpo Autumn Rome“)
2017
  • Caserma dell´ Artiglieria, Peschiera del Garda (I), („Biennial International Peschiera del Garda“)
  • MEAM Museum, Gomis Palace, Barcelona (S), („2nd Biennial de Arte Barcelona“)
  • Gran Teatro del Liceu, Barcelona (S), („International Award Francisco Goya“)
  • Atelier Natália Gromicho Art Gallery, Lisbon (P), („Art in Lisbon 2017“)
  • Sale del Bramante, Rome (I), („International Award Caravaggio Experience“)
  • Teatro dal Verme, Milano (I), („International Milan Art Award“ - Special Prize: "New International Artistic Realities")
  • InArte Werkkunst-Galerie, Berlin (D), („Segnalati Berlin“)
  • Museum Francesco Gonzaga, Mantua (I), („Biennale Internazionale d´Arte Contemporanea“)

2018

  • „Art Expo Winter Rome“, Galleria Domus Romana, Rome (Italy)
  • „2nd International Prize Leonardo da Vinci“, Borghese Palace, Florence (Italy)
  • „New York International Art Expo“, Michelangelo Hotel, New York (USA)
  • „Biennale delle Nazioni“, Scuola Grande della Misericordia“, Venice (Italy)
  • „International Prize of Nations - Tribute to Tiziano“, Scuola Grande della Misericordia, Venice (Italy)


Schriftlicher Beiträge zu Ausstellungen#

"Verstanden - Missverstanden" im DOK St. Pölten, November 2004#

Warum beschäftigen sich Künstler ausschließlich mit einem Thema?
Warum beschäftigen sich Künstler mit vielen, verschiedenen Themen?
Warum gestalten manche Künstler ihr Thema / ihre Themen vorwiegend in einer einzigen Technik?
Warum tun andere das mittels vieler unterschiedlicher Techniken?

Warum ist die Landschaft mein Thema und das Zeichnen meine Technik?
Auf die beiden letzten Fragen kann ich Antworten geben und tue damit einen entscheidenden Schritt: Ich verlasse mein Medium, die bildnerische Gestaltung, die sich über das Schauen erschließt und benutze ein anderes Medium, die Sprache, die sich vor allem an den Intellekt wendet. Ich versuche also mit Hilfe des einen Mediums die Aussage eines anderen Mediums verständlich zu machen. Das ist, was den Einsatz von Sprache betrifft, durchaus üblich aber insofern problematisch, als es in der Kunst jenseits des Verstehens um Wahrnehmen und Begreifen geht.

Zurück zu meinem Thema: Landschaft ist überall, es gibt nicht keine Landschaft (wenn man sie auch zu Gunsten von subjektiv Wichtigem, Interessantem ausblenden kann).
Landschaft ist ein Synonym für Natur und Natur ein Synonym für Gleichgültigkeit. Natur vermittelt mir seit jeher ein Gefühl des Ausgeliefertseins ihrer Willkür wegen einerseits und ihrer Schönheit wegen andererseits. Es geht um die Auseinandersetzung mit der mich umgebenden Welt, um meine Positionierung, um ein mögliches Echo, das Einsamkeit lindert. Ich reduziere die Natur in meiner Arbeit zur Landschaft. So wird sie konkret (auch harmlos?) und zum Sehnsuchtsort, wo Gefühl und Gedanke eine vorübergehende Bleibe finden oder auch: durch konkrete Landschaft erst ausgelöste Gefühle und Gedanken eine Annäherung ermöglichen.Was die Annäherung an Menschen betrifft, steht mir eine Vielfalt an Möglichkeiten sinnlicher und intellektueller Art zur Verfügung – ich “brauche“ hier das Medium der künstlerischen Gestaltung nicht. Der Mensch ist daher kaum Thema meiner Arbeit.
Gegenüber der Natur hingegen bleibt mir nur die Möglichkeit der Wiedergabe meiner höchstpersönlichen Sicht einer Landschaft; immer unwidersprochen, Natur antwortet nicht.Ich stelle mich gegen die Gleichgültigkeit, ziehe Linien und Striche, hinterlasse zeichnend Spuren, am liebsten dunkle auf hellem Grund, aber auch farbige. Ich brauche dabei den Widerstand und spüre ihn – auch als „Versuch wider die Natur“.(Zitat: „Der Mensch als Versuch wider die Natur“, Christine Busta, Österreich. Lyrikerin, 1915-1978.)

Hildegard Projekt, IG Bildende Kunst, Wien, im März 2012#

Kreatives Spiel mit zwei Arten von Realität

Am Beginn existiert nur die jeweilige (eindeutige?) Realität jedes einzelnen Kunstwerks, zuletzt aber eine weitere, neue (mehrdeutige?) Realität, entstanden dadurch, dass viele einzelne Werke sehr nahe (zu nahe?) neben-einander, an-einander, bei-einander und schließlich mit-einander existieren (müssen).

Die Herausforderung dabei: aus einer bloßen Ansammlung beliebiger Werke ein stimmiges, funktionierendes Ganzes zu schaffen - ein Gesamtkunstwerk.

Durch die Einordnung in ein (mehr oder weniger demokratisches) Gestaltungsprinzip - welches dem Zusammenfügen der Einzelwerke zu Grunde liegt - erfahren diese im Falle des Gelingens dieses Arbeitsprozesses eine neue Aussage.

(Renate Merzinger-Pleban)