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Windmühle, Wien 6#

Heimatlexikon - Unser Österreich

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Windmühle
Windmühle auf dem Plan von Carl Graf Vasquez, um 1830.
Foto: Peter Gugerell. Aus: Wikicommons

Die Vorstadt bestand aus zwei Teilen: Die "Obere Windmühle" war begrenzt von Mariahilfer Straße 111-117, Stumpergasse, Liniengasse 10-14, Webgasse 17-45. Die Grenzen der "Unteren Windmühle" lagen im Bereich Gumpendorfer straße 14-36, Stiegengasse, Windmühlgasse 7-15, Capistrangasse 6-12, Mariahilfer Straße 15-31, Königsklostergasse 1-9.

Nachdem das 1529 zerstörte Kloster St. Theobald nicht mehr aufgebaut wurde, überließ Kaiser Ferdinand I. dessen Areal seinem ehemaligen Reichsherold Johann Francolin mit der Auflage, dort Windmühlen zu bauen und dafür Steuern zu entrichten. Francolin baute aber nur eine Mühle (Capistrangasse 10), die der Vorstadt den Namen gab, und Miethäuser. Diese bildeten den Kern der Siedlung.

Das Wappen zeigt den hl. Theobald im bischöflichen Ornat.

--> Liste der Wiener Vorstädte

Quelle#

  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien


Redaktion: hmw