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Die Bregenzwälder Käsestraße#


Andelsbuch: Die Alpe Vordere Niedere bietet eien hervorragende Sicht auf die Bregenzwälder Käsestraße.
Andelsbuch: Die Alpe Vordere Niedere bietet eien hervorragende Sicht auf die Bregenzwälder Käsestraße.

Länge:

Mit den vielen Verästelungen rund 110 Kilometer

Lage:

An den Bodensee anschließend, umfasst der Bregenzerwald im Wesentlichen das nördliche Drittel der Fläche Vorarlbergs.

Besonderheiten:

Die Käsekultur hat im Bregenzerwald uralte Tradition. Nach den Kelten und Römern waren es vor 1500 Jahren die Alemannen, welche im Gebiet des Bregenzerwaldes ihre hervorragende Viehzucht und Alpwirtschaft einrichteten. Durch die Rodung der Wälder prägten sie das Landschaftsbild nachhaltig. Es sind die dadurch entstandenen ausgedehnten Grünflächen, welche die optimale Grundlage für Milchwirtschaft und Käseerzeugung bieten. 1.200 Milchbauernfamilien mit durchschnittlich 10 Kühen produzieren 50.000 Tonnen Milch pro Jahr. In 20 kleinen, überschaubaren Dorfsennereien und auf 90 Milchalpen wird Käse hergestellt: es sind vor allem Bregenzerwälder Berg- und Alpkäse sowie Emmentaler, verschiedene Schnittkäsearten, Weichkäse und Frischkäse, letzterer auch aus Schaf- oder Ziegenmilch. Die Käsestraße wurde 1998 als Verein zur Förderung der Käsekultur gegründet; seine 200 Mitglieder sind Käsemacher, Sennereien, Sennalpen und Käsewirte, die an die fünf verschiedenen Käsesorten und mindestens fünf Käsegerichte auf der Speisekarte führen.

Höhepunkte der saisonalen Veranstaltungen sind die Alpkäseversteigerung am 1. Mai, der im Sommer wöchentlich stattfindende Kultur- und Käseklatsch sowie im Herbst der Almabtrieb und anschließende Alptag in Schwarzenberg mit der Bergkäseprämierung. Von Nord nach Süd werden nachstehend wichtige Stationen der Käsestraße kurz vorgestellt.


© "Die schönsten Erlebnisstraßen Österreichs" Hilde und Willi Senft