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Donau-Universität Krems#

Donau-Universität Krems
Altes Gebäude der Donau-Universität Krems.
Foto: Wachau2. Aus: Wikicommons unter CC

Die Universität wird von der Republik Österreich und dem Land Niederösterreich gemeinsam betrieben. Sie bietet berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge an.

1995 nahm die Donau-Universität Krems als erstes staatliches Zentrum Europas für postgraduale Aus- und Weiterbildung ihren Studienbetrieb auf. Sie hat ihren Sitz in der ehemaligen Tabakfabrik Krems-Stein. Von 2003 bis 2005 wurde sie zum modernen Campus "Campus Krems" ausgebaut.

Die Donau-Universität Krems ist ein einmaliges Modell: eine öffentliche Universität mit privatwirtschaftlicher Organisation und Finanzierung. Dabei pflegt sie Partnerschaften mit Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen im In- und Ausland. Sie stellt sich dem internationalen Wettbewerb um Weiterbildung. Sie bildet Führungskräfte in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Verwaltung und Medien aus.

1995 wird der Studienbetrieb mit den Universitätslehrgängen EURAS (European Advanced Studies), EURO-JUS und EJA (Europäische Journalismus Akademie) aufgenommen.

1997 tritt das Universitätsstudiengesetz (UniStG) in Kraft und die Universität Krems erhält als erste österreichische Universität die Berechtigung, die akademischen Grade "Master of Advanced Studies" (MAS) und "Master of Business Administration" (MBA) zu vergeben.

Ab 2002 ist sie als staatliche Universität Österreichs berechtigt, die akademischen Grade "Master of Laws" (LL.M.) und "Master in European Studies" (M.E.S.) zu verleihen. Im selben Jahr wird im Stift Göttweig die Außenstelle des Zentrums für Bildwissenschaften eröffnet.

2004 erhält die Universität das Recht eigene UniversitätsprofessorInnen zu berufen.

2008 wird das Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie gegründet und ein Jahr darauf das Department für Migration und Globalisierung als 17. Department der Donau-Universität.

Campus Krems
Campus Krems.
Aus: Wikicommons

Seit 2010 organisiert sich die Universität nach einem neuen Plan. Dieser sieht die Einrichtung von fünf Fakultäten vor:

  • Gesundheit und Medizin
  • Kommunikation und Globalisierung
  • Wirtschaft und Recht
  • Bildung und Medien
  • Kunst, Kultur und Bau

Im Laufe der Jahre wurden die Gebäude, sowie die Lehr- und Forschungsräume ständig erweitert. Die Universität verzeichnet eine ständig wachsende Zahl an Studierenden und Absolventen. 2006 studierten 3520 Hörer aus über 40 Nationen, der Personalstand betrug 337 MitarbeiterInnen. Heute arbeiten und lehren hier rund 450 MitarbeiterInnen, mehr als 1.000 Vortragende und 5.500 Studierende aus 70 Ländern lernen und forschen an der Donau-Universität Krems.

Quellen#

Weiterführendes#