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Burgschleinitz-Kühnring Burgschleinitz-Kühnring, Niederösterreich #

Burgschleinitz-Kühnring
Foto: Österreich Werbung / Trumler


Die Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring (Bezirk Horn) liegt im Waldviertel am Rücken des Manhartsberges, an der Grenze zwischen Weinviertel und Waldviertel.

Auf dem Gebiet der Großgemeinde finden sich die geologisch ältesten Gesteine Österreichs (Bittesche Gneise aus der Zeit vor dem Erdaltertum – ca. 800 Millionen Jahre alt), Maissauer Granit (mit Amethyst-Einschlüssen), Glimmerschiefer, Marmore, Lösse, Sande und Kalke, letztere als Ablagerungen eines Meeres aus dem mittleren Tertiär ("Eggenburgium"). Das Gebiet ist uralter Siedlungsraum (Paläolithikum, Hallstattkultur); 1074 wurde die Burg erstmals erwähnt.

1482 wurde sie, damals in böhmischem Besitz, von kaiserlichen Truppen vollständig zerstört, um erst über 100 Jahre später (1589) als Schloss wiederzuerstehen. Nach mehrfachen Besitzerwechseln ist sie auch heute noch immer in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.

Sehenswert neben der Wasserburg sind u.a. die Kirche (ursprünglich von Azzo, dem ersten Kuenringer 1083 erbaut, 1176 abgebrannt, der heutige Baukern stammt aus dem 13. Jhdt., 1782 barockisiert) und daneben der spätromanische Rundkarner.


--> Burgschleinitz-Kühnring (AEIOU)