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Paracelsus#

eig. Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim


* 10. 11. 1493, Egg bei (Maria) Einsiedeln (Schweiz)

† 24. 9. 1541, in Salzburg


Medizin-Gelehrter, Arzt, Naturforscher und Philosoph


Paracelsus
Paracelsus, Stich von A. Hirschvogel (1538)
© Ch. Brandstätter Verlag, Wien, für AEIOU

Angeblich stammte die Familie durch uneheliche Verbindungen vom schwäbischen Niederadel ab (Bombaste von Hohenheim).

1502 übersiedelte Paracelsus mit seinem Vater Wilhelm, der ebenfalls Arzt, Naturforscher und Alchimist war, nach dem Tod der Mutter aus der Schweiz nach Villach. wo Wilhelm eine stadt- und werksärztliche Praxis aufbaute und führte.

Schon mit 16 Jahren verließ Paracelsus Kärnten und begann zunächst an der Universität Basel und später an diversen deutschen Universitäten Medizin zu studieren.

Um 1510 erhielt Paracelsus (wahrscheinlich) den Grad eines Bakkalaureus der Medizin an der Universität Wien.

Von den daran anschließenden zwölf Jahren der Wanderschaft des Paracelsus ist nur wenig bekannt. Er besuchte zunächst bekannte Gelehrte (z.B. S. Füger von Schwaz, Abt B. Graf von Spanheim), um sich von ihnen weiter ausbilden zu lassen und lernte früh die veralteten Methoden der damaligen Medizin kritisch zu hinterfragen und offen und direkt zu kritisieren.

Da ihm der Unterricht an den deutschen Universitäten jedoch schon bald viel zu ungenügend erschien, machte sich Paracelsus nach Italien auf. 1516 promovierte er in Ferrara und erreichte damit den Grad "Doktor beider Arzneien" (Innere Medizin und Chirurgie).

Anschließend arbeitete er europaweit als Arzt. Auf weiten Reisen (u.a. bis Konstantinopel und Russland) erfuhr Paracelsus vom einfachen Volk in den germanischen, romanischen und slawischen Ländern länderspezifische Heilmethoden, die fortan ein wichtiger Fundus für sein eigenes Schaffen waren.

1520 begann er seine zahlreichen Erfahrungen niederzuschreiben, die Mehrzahl seiner Schriften wurde allerdings erst posthum publiziert.

1524/25 ließ sich Paracelsus erstmals als Arzt nieder und betrieb in Salzburg eine Praxis. Schon bald ärgerten ihn die sozialen Zustände und der massive Einfluss der Kirche, was zu einer ersten theologischen Schaffensperiode Paracelus’ führte; ihn interessierten v.a. sozialethische Fragen.

Paracelsus Unterstützung der Aufständischen im Großen Bauernkrieg machten ihn beim Erzbischof M. Lang von Wellenburg derart unbeliebt, dass er Salzburg bald wieder verlassen musste.

Paracelsus hielt in diversen Universitäten im gesamten deutschsprachigen Raum Vorträge und öffentliche Streitgespräche im akademischen Umfeld (ca. 1525/26 an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Straßburg nachgewiesen). 1526 erwarb er das Bürgerrecht der Stadt Straßburg.

Ungefähr zu dieser Zeit wurde Paracelsus als Stadtarzt und Hochschullehrer zum Consiliarius von Basel berufen, was ihm den regelmäßigen Umgang und Gedankenaustausch mit Humanisten wie E. von Rotterdam, W. Lachner und J. Oekolampadius ermöglichte.

1527-28 machte er sich durch erste öffentliche, ausschließlich in Deutsch gehaltene Vorlesungen im Ärztekollegium sehr unbeliebt ("Luther der Medizin"). Paracelsus kritisierte die Werke des griechischen Arztes Galen und des orientalischen Arztes Avicenna, die damals als unumstößliche Autoritäten galten, heftigst und provozierte die Kollegenschaft durch die öffentliche Verbrennung der Werke Galens nur noch mehr.

Bedingt durch diese Differenzen, die in Schmäh- und Drohschriften gegen Paracelsus gipfelten, und heftige Streitigkeiten mit dem örtlichen Magistrat, sowie durch ein drohendes, für ihn aussichtsloses Gerichtsverfahren, flüchtete Paracelsus 1528 in das Elsass.

Ungefähr zu dieser Zeit, um 1527/28, wird auch seine Namensänderung von Theophrastus zu Paracelsus vermutet, da der Name ("celsus = erhaben, empor ragend") auch als eine Missachtung und Ablehnung der damaligen, veralteten Schulmedizin gedeutet wird.

Weitere Wanderjahre brachten dass Paracelsus durch Deutschland (Aufenthalte in Colmar, Esslingen und Nürnberg, Allgäu), zurück in die Schweiz nach St. Gallen und auch nach Österreich (1534/35 Wanderschaft durch Tirol – Innsbruck, Sterzing, Meran), wobei darüber kaum Details bekannt sind.

In einer zweiten theologischen Schaffensperiode kommentierte Paracelsus v.a. biblische Bücher (z.B. die Psalmen), sinnierte über das Abendmahl oder beschäftigte sich mit Fragen des praktischen christlichen Lebens.

1536 reiste Paracelsus über Deutschland (München) und Österreich (wahrscheinlich Eferding) nach Mährisch-Kromau (heute: Moravský Krumlov, Tschechische Republik); ungefähr zu dieser Zeit nahm Paracelsus seine ersten Schüler an.

1536/37 nahm Paracelsus eine Anstellung am Hof des böhmischen Marschall J. von Leipnik ein; wenig später reiste Paracelsus jedoch über Pressburg und Wien (1538) nach Villach ab. Es folgt ein längerer Aufenthalt in Kärnten (1538-40).

Wahrscheinlich folgte Paracelsus 1541 der Berufung durch Fürst E. Pfalzgraf zu Rhein und Herzog in Bayern und kehrte in seine frühere Heimat Salzburg zurück.

Noch im selben Jahr starb Paracelsus unter ungeklärten Umständen und völlig mittellos. Man vermutete in einer Biographie (J. Jacobi, 1958), dass er sogar vergiftet worden sein könnte.

Paracelsus wurde am Sebastian-Friedhof in Salzburg beigesetzt; seit 1752 werden seine Gebeine in der Vorhalle der Kirche aufbewahrt.

450. Todestag von Paracelsus, Sonderpostmarke
450. Todestag von Paracelsus, Sonderpostmarke
© Österreichische Post

Medizinische Errungenschaften#

Paracelsus brach schon früh mit der zu seiner Zeit gültigen Medizin des Mittelalters. Besonders vehement sprach er sich gegen die Vier-Säfte-Lehre (i.e. Blut, Schleim, schwarze & gelbe Galle) des Galen (um ca. 400 v. Ch. tätig) aus. Galens Lehren blieben jedoch auch lange nach Paracelsus bis ins 19. Jhdt. angesehen und bilden beispielsweise die Grundlagen von H. von Bingens und S. Kneipps Therapien.

Paracelsus forderte die Begründung einer medizinischen, empirisch begründeten Systematik, die auf die Beobachtung der Natur, Durchführung von Experimenten und Nützung von Chemie zur Heilung von Kranken basieren sollte. Zusätzlich dazu sollten auch Magie, Gottvertrauen und persönliche Erfahrungen (z.B. aus anderen Kulturkreisen erlernt) die Heilungschancen fördern.

Paracelsus’ Diagnosemöglichkeiten#

Er erkannte und beschrieb etliche Krankheiten systematisch (z.B. Blasen- und Nierensteine, Infektionen) und erhob die Chirurgie in den Status einer eigenen medizinischen Disziplin. Seiner Systematik nach gab es fünf Hauptquellen (entia) von Krankheiten: Gestirnseinflüsse, Einflüsse durch aufgenommenes Gift, Vorherbestimmung (Konstitution), den Einfluss von Geistern und den direkten Einfluss von Gott.

Diese entia müssen bei der Erstellung der Diagnose immer in ihrer Gesamtheit begutachtet werden, da sich die Wirkung eines ens durch ein schwaches zweites ens verstärken könnte.

Paracelsus’ Heilungsmethoden#

Seiner Zeit war Paracelsus weit voraus; so musste er sich wegen seiner ungewöhnlichen Methoden oft vor Gericht verteidigen (z.B. Anklage wegen Vergiftung). Er behauptete u.a. dass Krankheiten sehr oft durch körperfremde Einflüsse verursacht würden und demnach durch Einsatz von chemischen Substanzen auch wieder geheilt werden könnten.

Ein Teil von Paracelsus’ Alchemie war die Signaturenlehre die von der äußeren Erscheinung von Pflanzen Rückschlüsse auf deren Wirkung interpretiert (z.B. herzförmige Blüten gegen Herzkrankheiten, stachelige Disteln gegen Stechen in der Brust, etc.). Außerdem nahm Paracelsus Rücksicht auf die geschlechter-spezifischen Wirkungen von Heilmitteln.

Dies stand ebenfalls im Gegensatz zu Galen, der auf pflanzliche Heilmittel setzte. Paracelsus schuf somit auch für die Pharmazie und Chemie eine wichtige Basis, die ihre Gültigkeit bis ins 16. und 17. Jahrhundert behielt.

Doch der Heilungsprozess war Paracelsus Auffassung nach auch stark an die Selbstheilungskräfte des Einzelnen gebunden und galt daher bestmöglich zu unterstützen.

Paracelsus’ Philosophie#

Die zentrale Ansicht in seiner Einstellung war für Paracelsus das Wechselspiel von Mikro- und Makrokosmos, anders gesagt, das Wechselspiel der Menschen mit dem Universum und der Schöpfung. Dies sei besonders für die Ärzte wichtig zu wissen, da Paracelsus den Heilungsprozess an sich als Rückführung des Kranken in die göttliche Ordnung der Natur sah, wobei der Arzt in diesem Prozess einen göttlichen Auftrag zu erfüllen hatte.

Zur Ausbildung von Ärzten, meinte Paracelsus, seien vier Disziplinen entscheidend: "Weisheitsliebe" (im weitesten Sinne Philosophie), die Wissenschaft von den inneren Gestirnen (im weitesten Sinne Astronomie), die Alchemie und die Redlichkeit (proprietas).

Bekannt wurde er u.a. auch als Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph. Er gilt als ein Wegbereiter der modernen Heilkunde und organischen Chemie ("Vater der Toxikologie") am Scheidepunkt weg von den mittelalterlichen Einstellungen. Weiters benannte Paracelsus das Element Zink, beschrieb Merkmale zahlreicher Krankheiten (z.B. Kropf und Syphilis), und setzte Stoffe wie Schwefel und Quecksilber als mineralische Heilmittel unter der Annahme "Gleiches könne durch Gleiches geheilt werden" ein, wodurch er auch zum "Vater der Homöopathie" wurde.

Publikationen (Auswahl)#

Paracelsus verfasste mehr als 500 Schriften, wobei ein Großteil entgegen der damals üblichen Handhabung auf Deutsch erschienen war. Angeblich war er kein großer Redner, weshalb er das was er in öffentlichen Diskussionen mit seinen Kollegen oft nicht gut ausdrücken konnte lieber zu Papier brachte.

Neben medizinischen Themen beschäftigte er sich auch mit astrologischen, philosophischen und theologischen Inhalten; viele Werke erschienen erst posthum.

  • Vom Holz Guaico (1529)
  • Vom Ursprung und Herkommen der Franzosen sampt der Rezepten Heilung’ (1529), in 8 Büchern
  • Paragranum (1530)
  • Opus Paramirum (1531)
  • Vonn dem Bad Pfeffers in Oberschwytz gelegen (1535)
  • Die große Wundarznei (und anderes Schriftwerk des Jahres) (1536), 2 Bücher, diverse Verläge (u.a. von H. Varnier, Ulm)
  • Prognostications (1536)
  • Astronomia Magna [= Philosophia sagax] (1537)
  • Labyrinthus medicorum errantium (um ca. 1540)
  • Sieben Defensiones (um ca. 1540)
  • Wundt und Leibartznei (1549), diverse Verläge (u.a. von C. Egenolff, Frankfurt am Main)
  • Labyrinthus Medicorum Errantium (1553), (Hrsg.) A. Morbachus, Vischer, Nürnberg
  • Philosophia magna, tractus aliquot (1567), Köln
  • Von den Krankheiten so die Vernunfft Berauben (1567), Basel
  • Philosophiae et Medicinae utriusque compendium (1568), Basel
  • Die Ganze Philosophia Sagax der großen und kleinen Welt (1571)
  • Vom ursprung und herkommen des Bads Pfeffers (1576)
  • Von der Wundartzney. 4 Bücher (1577), Verlag P. Perna, Basel
  • Kleine Wundartzney (1579), Verlag P. Perna, Basel
  • Opus Chirurgicum (1581), Verlag Bodenstein, Basel
  • Dictionarium Theophrasti Paracelsi’ (1584), (Hrsg.) G. Dorneus, Frankfurt
  • Husersche Quartausgabe. Medizinische und philosophische Schrifte (1589), Verlag Huser, Basel
  • Chirurgische Bücher und Schriften (1591), Verlag Huser, Basel
  • Opera omnia medico-chemico-chirurgica (1658), 3 Bände, Verlag Antonij & De Tournes, Genf
  • Seine Weltenschau in Worten seines Werkes (1942), (Hrsg.) E. Jaeckle, Zürich
  • Theophrastus Paracelsus. Lebendiges Erbe. Eine Auslese aus seinen sämtlichen Schriften (1942), (Hrsg.) J. Jacobi, Zürich & Leipzig
  • Sämtliche Werke: Register der Wörter, Sachen, Namen und Bibelstellen (1955), (Hrsg.) K. Goldammer, R. Mohr & K.-H. Weimann, in 14 Bänden erscheinend, F. Steiner Verlag, 242 S.
  • Archidoxes of Magic (1997), Kessinger Publishing, 188 S.

Auszeichnungen, Ehrungen (Auswahl)#

  • Die 1952 vom Präsidium des Deutschen Ärztetages gestiftete Paracelsus-Medaille gilt als eine der höchsten Auszeichnungen der deutschen Ärzteschaft für verdiente Ärzte.
  • Im gesamten europäischen und besonders im deutschsprachigen Raum wurden zahlreiche Kliniken nach Paracelsus benannt. So wurde 2002 die "Private Medizinische Universität Salzburg" in "Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg" umbenannt
  • es auch zahlreiche medizinische Gesellschaften und Vereinigungen, die sich der Erforschung der Werke Paracelsus verschrieben haben (z.B. die Internationale Paracelsus-Gesellschaft in Salzbug).
  • Ein wirklich ungewöhnliches aber passendes Andenken an den ungewöhnlichen Arzt wurde von der Brauerei Stiegl mit dem "Paracelsus-Zwickl" geschaffen: Paracelsus meinte einmal, dass Bier eine wahrhaft göttliche Medizin sei und hat sogar eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten beschrieben
  • der Paracelsus-Ring der Stadt Villach, seit 1954 für Paracelsus-Erforscher alle drei Jahre verliehen
  • 1993 wurde im Rahmen des Carinthischen Sommers in Villach das Paracelsus-Stück "Es ist ein schön Ding umb ein Rosen" uraufgeführt und ein Live-Mitschnitt angefertigt (Carinthischer Sommer CD 1111).

Zitate#

  • Paracelsus’ bekanntester Ausspruch "Sola dosis facit venenum" (zu Deutsch etwa: "Nur die Dosis macht das Gift"), gilt als wichtigstes Credo der Homöopathie.
  • Paracelsus wichtigste Lebensmottos waren "Alterius non sit, qui suus esse potest" ("Keiner sei einem anderen hörig, der sein eigener Herr sein kann!") und man möge sich nur auf Tatsachen verlassen ("Daß einer wisse und nit wähne!").
  • "Die Wahrheit müsse nur deutsch gelehrt werden"
  • "Einer, der ein Philosoph sein und sich vor Falschem bewahren will, der muss seiner Philosophie eine solche Grundlage geben, dass er Himmel und Erde in einem Mikrokosmos zusammenfasst"
  • "So nun der Mensch in seiner ganzen Zusammensetzung begriffen werden soll, durch einen jeden Arzt, so wisset jetzt, dass die Astronomie der zweite Grund ist und die obere Sphäre der Philosophie darstellt"
  • "Denn die Natur ist so subtil und scharf in ihren Dingen, dass sie nicht ohne große Kunst angewendet werden mag. Denn sie bringt nichts an den Tag, das für sich selbst vollendet wäre, sondern der Mensch muss es vollenden. Diese Vollendung heißt Alchemia"

Literatur#

  • Über den Zustand der Heilkunde im Mittelalter und die Bedeutung des Theophrastus Bombastus Paracelsus in der Geschichte der Medizin (1849), J. M. Kiderle, Dissertation, Univ. München
  • Die Medicin des Paracelsus in ihrem Zusammenhange mit seiner Philosophie dargestellt (1869), E. Schmeißer, Dissertation, Univ. Berlin
  • Bibliographia Paracelsica. Besprechung der unter Theophrast von Hohenheim’s Namen 1527-1893 erschienenen Druckschriften (1894), K. Sudhoff, In: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften Band 1, Graz, 722 S.
  • Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften (1898), K. Sudhoff, Reimer Verlag, Berlin, 815 S.
  • Der blutsüchtige Theophrast (1920), J. K. A. Musäus, In: Volksmärchen der Deutschen Band I, (Hrsg.) J. K. A. Musäus, Propyläen, Berlin, 402 S.
  • Labyrinthus medicorum oder vom Irrgang der Ärzte. Was der rechte Arzt lernen und kennen und wie beschaffen er sein soll, wenn er gut kurieren will (1924), (Hrsg.) H. Kayser, Leipzig
  • Paracelsus in excelsis (1926), E. Pound, In: Personae. The collected poems of Ezra Pound, Liveright, New York, 231 S.
  • Paracelsus-Bildnisse. Eine Aufklärung (1936), K. Sudhoff, Lehmann Verlag, München, 6 S.
  • Paracelsus. Ein deutsches Lebensbild aus den Tagen der Renaissance (1936), K. Sudhoff, Reihe Meyers Kleine Handbücher -Band 1, Bibliographisches Institut, Leipzig, 156 S.
  • Paracelsus. Sein Leben und Denken. Neubearbeitung des im Jahre 1839 erschienenen Werkes. (1937), M. B. Lessing, Verlag deutsche Volksgesundheit, 270 S.
  • Paracelsus. 1. Die Kindheit des Paracelsus: Roman aus der Zeit der deutschen Mystik (1938), E. G. Kolbenheyer, In: Gesammelte Werke. Das gottgelobte Herz, G. Müller Verlag, Langen/ München, 685 S.
  • Von der rechten Heilkunst. Ein Paracelsus-Lesebuch (1939), (Hrsg.) L. Englert, Hippokrates-Verlag, Stuttgart, 224 S.
  • Paracelsus – Romantrilogie (1941), E. G. Kolbenheyer, in 3 Bänden, Verlag Langen/ Müller, München, 959 S.
  • Der König der Ärzte. Ein Paracelsus-Roman (1949), P. Peternell, Verlag Das-Bergland-Buch, Salzburg, 338 S.
  • Paracelsus: selected writings (1951), (Hrsg.) J. Jacobi, Princeton University Press, Princeton, 349 S.
  • Paracelsus. Eine historisch-biographische Erzählung’ (1955), R. Schuder, Rütten & Loening, Berlin, 142 S.
  • Paracelsus. Der Lebensroman eines großen Arzte (1961), R. Harms, Bertelsmann, Gütersloh, 354 S.
  • Das medizinische Weltbild des Paracelsus: seine Zusammenhänge mit Neuplatonismus und Gnosis (1962), W. Pagel, Reihe Kosmosophie Band 1, Steiner Verlag, Wiesbaden, 160 S.
  • Zum deutschen Wortschatz des Paracelsus (1963), G. Eis, In: Zeitschrift für deutsche Wortforschung, Neue Folge 4, S. 146-152
  • Der Humanist Andreas Dudith im Kreise der Antiparacelsisten (1967), L. Glesinger, Reihe Salzburger Beiträge zur Paracelsusforschung Band 7, Notring Verlag, Wien, 23 S.
  • Die Rose des Paracelsus (1982), J. L. Borges, In: Erzählungen 1975-1977, J. L. Borges, München & Wien, S. 105-109.
  • Zur philosophischen und religiösen Sinngebung von Heilung und Heilmittel bei Paracelsus (1983), K. Goldammer, In: Perspektiven der Pharmaziegeschichte. Festschrift R. Schmitz, (Hrsg.) P. Dilg mit G. Jüttner, W.-D. Müller-Jahncke & P. U. Unschuld, Graz
  • Der göttliche Magier und die Magierin Natur: Religion, Naturmagie und die Anfänge der Naturwissenschaft vom Spätmittelalter bis zur Renaissance (1991), F. Weinhandl, Kosmosophie Band 5, Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 136 S.
  • Die Schöne, das Biest und Paracelsus. Zum Paracelsus-Bild des ausgehenden 20. Jhdts.’ (1991), U.Benzenhöfer, In: Geschichte der Pharmazie Band 43, S. 33-34
  • The Alchymist's Journal (1991), E. S. Connell, North Point Press, San Francisco, 214 S.
  • Heilkunst in neuer Sicht. Ein Praxisbuch (1991), A. Voegeli, Stuttgart
  • Melanchton und Paracelsus (1991), S. Rhein, In: (Hrsg.) J. Telle, Parerga Paracelsica. Paracelsus in Vergangenheit und Gegenwart, Steiner Franz Verlag, S. 57-74
  • The French Paracelsians. The Chemical Challenge to medical and scientific Tradition in early modern France (1991), A. G. Debus, Cambridge Univ. Press, Cambridge u.a., S. 227-236.
  • Paracelsus in Österreich. Eine Spurensuch (1991), K. Pisa, Verlag Niederösterr. Pressehaus, St. Pölten & Wien, 166 S.
  • Antiparacelsismus, okkulte Qualitäten und medizinisch-wissenschaftliches Erkennen im Werk Daniel Sennerts 1572-1637 (1992), W. Eckart, In: (Hrsg.) A. Buck, Die okkulten Wissenschaften in der Renaissance, Harrassowitz, Wiesbaden, S. 139-158
  • Paracelsus - Arzt unserer Zeit. Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Theophrastus von Hohenheim (1992), F. Geerk, Patmos Verlag, 528 S.
  • Paracelsus. Weiße und schwarze Magie (1992), E. Stahl, Amalthea Verlag, Wien & München, 303 S.
  • Wie Paracelsus im Bergwald den Schlüssel der Naturgeheimnisse gewann (1992), S. Golowin, In: F. Geerk, Paracelsus - Arzt unserer Zeit. Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Theophrastus von Hohenheim, Patmos Verlag, S. 406-410.
  • Paracelsus 1493-1541: Genese und Entfaltung seiner frühen Theologie (1993), U. Gause, Verlag Mohr Siebeck, 299 S.
  • Paracelsus. Arzt und Prophet: Annäherungen an Theophrastus von Hohenheim (1993), P. Meier, Ammann Verlag, Zürich, 470 S.
  • Paracelsus in Europa. Auf den Spuren des Arztes und Naturforschers 1493-1541 (1993), G. Schwerdt, E. Diederichs Verlag, München, 261 S.
  • Paracelsus. Keines andern Knecht ist, wer sich selbst treu bleibt (1993), (Hrsg.) Heinz Dopsch u.a., Salzburg.
  • Mysterium der Transsubstantiation. Das Mahl des Herrn und die Auslegung des Vaterunsers. Christus in Bewußtsein und Substanz’ (1993), (Hrsg.) G. J. Degeller, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornbach, 171 S.
  • Paracelsus (1493-1541). Keines andern Knecht ..,’ (1993), (Hrsg.) H. Dopsch, K. Goldammer & P. F. Kramml, Verlag A. Pustet, Salzburg, 396 S.
  • Paracelsusmedizin – altes Wissen in der Heilkunst von heute. Philosophie, Astrologie, Alchimie, Therapiekonzepte (2001), O. Rippe et al., AT Verlag, Aarau, 347 S.
  • Paracelsian moments: science, medicine & astrology in early modern Europe (2002), (Hrsg.), G. Scholz Williams, Reihe 16th century essays & studies Band 64), Truman State Univ. Press, Kirksville, 274 S.
  • Paracelsus (2002), U. Benzenhöfer, Rowohlt TB, Reinbek bei Hamburg, 155 S.
  • Paracelsus im Urteil der Naturwissenschaften und Medizin des 18. & 19. Jhdts. (2001), D. von Engelhardt, Barth Verlag, Heidelberg, 133 S.
  • A Peoples History of Science. Miners, Midwives, and Low Mechanicks’ (2005), C. D. Conner, Nation Books, 568 S.
  • Studien zum Frühwerk des Paracelsus im Bereich Medizin und Naturkunde’ (2005), U. Benzenhöfer, Verlag Klemm & Oelschläger, Münster, 221 S.
  • Paracelsus - Theophrast Bombast von Hohenheim. Über das Wort Sursum corda - Erhebet die Herzen (2007), (Hrsg.) L. Gnädinger, DreiPunktVerlag, Wald, 72 S.
  • Paracelsus Medicine, Magic and Mission at the end of time (2008), C. Webster, Yale University Press, New Haven, 344 S.
  • Paracelsus. Mediziner-Heiler-Philosoph’ (2008), S. Golowin, Schirner, Darmstadt, 276 S.

Quellen#

  • AEIOU
  • Große Naturwissenschaftler: biographisches Lexikon mit einer Biographie zur Geschichte der Naturwissenschaften (1986), (Hrsg.) F. Krafft, 2. Aufl., VDI-Verlag, Düsseldorf, S. 456
  • Das große Buch der Österreicher – 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild (1987), ed. W. Kleindel & H. Veigl, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien, 615 S.
  • Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (1993), Band VI, S. 1502-1528
  • Große Österreicher – 100 Portraits von bekannten Österreichern (1994), (Hrsg.) T. Chorherr, Ueberreuter Verlag, Wien, 256 S.
  • Meyers grosses Taschenlexikon (1995), Band 16, BI-Taschenbuchverlag, Mannheim u.a., S. 262.
  • Lexikon der Naturwissenschaftler – Astronomen, Biologen, Chemiker, Geologen, Mediziner, Physiker (1996), (Hrsg.) D. Freudig et al., Spektrum, Akad. Verlag, Heidelberg (u.a.), 505 S.
  • Harenberg Lexikon der Sprichworte und Zitate, mit 50.000 Einträgen (1997), (Hrsg.) B. Beier et al., Verlag Harenberg, Dortmund, 1600 S.
  • Paracelsus (1999), H. Schipperges, In: Das Grosse Biographische Lexikon der Deutschen – über 2000 Persönlichkeiten aus dem deutschsprachigen Kulturraum - von Ernst Abbe bis Peter Zadek, Bertelsmann Club Ausgabe, 788 S.
  • Lexikon der Forscher und Erfinder (1997), (Hrsg.) R. Zey, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, S. 480.
  • Personenlexikon Österreich (2002), (Hrsg.) E. Bruckmüller, Buchgemeinschaft Donauland (u.a.), Wien, 575 S.
  • Hohenheim Theophrastus Bombastus von (Paracelsus) (2007), In: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 12, S. 675-683.
  • Paracelsus (2008), In: Neue deutsche Biographie, Band 20, S. 61-64
  • Historisches Lexikon der Schweiz
  • Internationale Paracelsus Gesellschaft
  • Universität Zürich / das Zürcher Paracelsus-Projekt
  • Internationale Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg
  • Deutsche Bombastus-Gesellschaft
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität
  • Biographisch-Bibliograpisches Kirchenlexikon
  • Bad Hall / Paracelsus Spuren
  • Uni Klagenfurt,Paracelsus-Ring



Redaktion: N. Miljković