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Vyslozil, Wolfgang #

* 12. 11. 1945 in Meiningen (Deutschland)


Journalist


Wolfgang Vyslozil wurde am 12. November 1945 in Meiningen/Thüringen geboren.

Er wuchs in Klosterneuburg auf und studierte an den Universitäten Salzburg und Linz Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre. Seine Dissertation schrieb er über den systemtheoretischen Ansatz des Soziologen Niklas Luhman bei Professor Michael Schmolke in Salzburg.

Seine Berufslaufbahn startete Vyslozil 1974 im Wiener Pressehaus als Assistent der Geschäftsführung der Tageszeitung "Die Presse". 1976 wurde er stellvertretender Geschäftsführer des Traditionsblattes. Als Vertreter der "Presse" gehörte er schon damals dem Aufsichtsrat der Austria Presse Agentur (APA) an.


1982 wurde Vyslozil zum Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der APA bestellt. Nach 40 Jahren wirtschaftlichem Überlebenskampf führte Vyslozil die APA aus den roten Zahlen. Ab 1988 erwirtschaftete die APA regelmäßig Gewinne, seit 1993 schüttet sie jährlich Dividenden an ihre Eigentümer aus.

Basis für diesen wirtschaftlichen Erfolg war die strategische Neuorientierung der APA. Vyslozil zeichnete vor allem für das APA-Konvergenz-Modell verantwortlich und damit für die Positionierung der APA als bisher einzige Nachrichtenagentur weltweit, die ihre Kunden interaktiv mit Realtime- und Datenbank-Diensten versorgt. Aus diesen Überlegungen heraus sind inzwischen neue Geschäftsfelder und APA-Tochtergesellschaften entstanden.

Einer der Höhepunkte seiner Karriere war sicher auch die Verleihung des Großen Ehrenzeichens der Republik.


Im April 2009 trat Dr. Wolfgang Vyslozil in den Ruhestand bzw. übernahm er per 1. Mai 2009 die Funktion des Vorsitzenden des Kollegiums der Fachhochschule St. Pölten

Quellen#



Redaktion: I. Schinnerl