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25 Jahre Sporttoto#

Sonderpostmarke

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Österreich das Sporttoto eingeführt, um den Sportverbänden eine ständig fließende Geldquelle zu erschließen. Am 23. Oktober 1949 wurde der erste Sportoto-Wettbebwerb durchgeführt, der mit 61.566 abgegebenen Teilnahmescheinen ein Spielkapital von 200.000 Schilling einbrachte. Den ersten Solozwölfer gewann eine Wiener Lehrerin in der zweiten Runde mit 43.000 Schilling. Ausschlaggebend für die ständig steigende Entwicklung war die Schaffung eines engmaschigen Netzes von Annahmestellen, das sich schließlich über ganz Österreich erstreckte. Bei Eröffnung des Totobetriebes 1949 waren in ganz Österreich 1142 Annahmestellen in Betrieb, davon 615 in den Bundesländern und 527 in Wien. Am Ende des ersten Spieljahres gab es insgesamt 3323 Annahmestellen. Im 14. Spieljahr 1962/63 kam es auf Grund eines Rekordwinters zum Ausfall ganzer Spielrunden, so daß im März 1963 die Summe von 43 Millionen Schilling ausgespielt wurde. 1974 wurde die Auswertung automatisiert, die Gewinnermittlung wurde wesentlich verbessert. Mit der Einführung des "Systemwettscheines", der verschiedene Vollvarianten mit hoher Kolonnenzahl ermöglicht, wurde ein weiterer Anreiz geschaffen. Das Markenbild zeigt das Emblem des Österreichischen Sporttotos.