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Burgruine Hohenburg (Rosenberg)#

Bezirkshauptmannschaft: Spittal an der Drau Kaernten, Spittal an der Drau

Gemeinde: Oberdrauburg Kaernten, Oberdrauburg

Katastralgemeinde: Oberdrauburg



Reste des dreigeschoßigen Bergfrieds, des Palas und einer Wehrmauer mit Eckturm.

Urk. 1202, als Signalposten für Flaschberg und Stein (Bezirkshauptmannschaft: Spittal an der Drau) erwähnt. Im 14. Jh. Lehen der Grafen von Ortenburg (Salzburger Besitz), im 15. Jh. der Grafen von Cilli; 1460 an Kaiser Friedrich III., 1605 an Balthasar von Aschau, 1729 an den Freiherrn von Sternbach, 1842 an die Familie Pichler.

1912, nachdem der Bergfried teilweise eingestürzt war, entstand der Plan, die Burg wieder aufzubauen; der Erste Weltkrieg verhinderte jedoch die Ausführung dieser Idee.


Eigentümer: Marktgemeinde Oberdrauburg


Burgruine Hohenburg




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten, Vorarbeiten von Karl Ginhart, neubearb. von Ernst Bacher, Ilse Friesen, Geza Hajos, Wolfram Heike, Elisabeth Herzig, Horst R. Huber, Margarete Migaes, Jörg Oberhaidacher, Elisabeth Reichmann-Endres, Margareta Vyoral-Tschapka, 2. verb. Auflage, Wien 1981, Seite 502;
  • Henckel, Hugo, Burgen und Schlösser in Kärnten I, Klagenfurt-Wien 1964, Seite I/42f
  • Wiessner, Hermann — Seebach, Gerhard — Vyoral-Tschapka, Margareta, Burgen und Schlösser in Kärnten (Kärnten III), Burgen und Schlösser um Hermagor, Spittal/Drau, Villach, 2. erw. Aufl., Wien 1986, Seite III/73ff