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Burgruine Arbesbach#

Bezirkshauptmannschaft: Zwettl Niederoesterreich, Zwettl

Gemeinde: Arbesbach Niederoesterreich, Arbesbach

Katastralgemeinde: Arbesbach



Auf einem mächtigen Granitkegel liegt die markante Burgruine, die „Stockzahn des Waldviertels" genannt wird. Erhalten sind Reste des fünfeckigen Bergfrieds, der Burggraben, ein Rundbogentor, der Vorhof sowie Reste der Wohngebäude. Seit 1970 befindet sich im Burgbereich ein ausgebautes Wohnhaus, das unter Berücksichtigung des Altbestandes mit modernem Wohnkomfort ausgestattet wurde.

Die Burg wurde vermutlich im späten 12. Jh. von den Kuenringern gegründet (als Vorwerk von Rapottenstein). 1423 Besitz der Starhemberg, 1428 von den Böhmen zerstört, 1593 Fertigstellung des Herrenhauses im Ort (seither war die Burg unbewohnt), 1756 durch Brand schwer beschädigt; 1877 verkaufte die Fam. Dietrichstein die Herrschaft Arbesbach an Ferdinand Altzinger.

Seit 1884 auf der Ruine eine Aussichtswarte, von der man an klaren Tagen bis zum Ötscher- und Hochschwabgebiet sieht.


Eigentümer: Fam. Altzinger


Burgruine Arbesbach - Foto: Burgen-Austria/Alfred Rucker

Burgruine Arbesbach - Foto: Burgen-Austria


--> Arbesbach (AEIOU)




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Niederösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich nördlich der Donau, bearb. von Evelyn Benesch, Bernd Euler-Rolle, Claudia Haas, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Katharina Packpfeifer, Wien 1990. Seite 47