Burgruine Windegg#

Bezirkshauptmannschaft: Perg Oberoesterreich, Perg

Gemeinde: Schwertberg Oberoesterreich, Schwertberg

Katastralgemeinde: Windegg Oberoesterreich, Windegg



Von der ehemaligen Burg (seit dem 18. Jh. Ruine) sind der Bergfried, die Einsteigtür, Turm- und Ringmauern und das Tor zur Hauptburg erhalten.

Die 1208 erstmals urk. erwähnte Burg war Regensburger Lehen und hatte folgende Inhaber: die Kuenringer, Reinprecht von Wallsee, die Herren von Maissau, die Familie von Capellen, Scherffenberg (1491) und Tschernembl (1557); seit 1605 war Windegg frei von Lehenschaft.

Die Geschichte von Windegg verläuft mit der des Schlosses Schwertberg ab dem 16. Jh. gemeinsam, doch gewann Schwertberg immer mehr an Bedeutung, wohingegen Windegg ab 1680 vor allem als Getreide(Schütt-)kasten verwendet und kaum mehr bewohnt wurde.

Weitere Eigentümer waren die Meggau, Kuefstein, Starhemberg und Thürheim. 1980 wurde der „Verein zur Erhaltung der Burgruine Windegg" gegründet, dessen Mitglieder bedeutende Restaurierungsarbeiten ehrenamtlich durchführen.


Eigentümer: Seit 1912 Fam. Graf Hoyos


Burgruine Windegg - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Windegg - Foto: Burgen-Austria

Burgruine Windegg - Foto: Burgen-Austria


Burgruine Windegg




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 382.
  • Grüll, Georg (I), Burgen und Schlösser im Mühlviertel, 2. Aufl., Wien 1968, Seite 131ff.
  • Sekker, Franz, Burgen und Schlösser, Städte und Klöster Oberösterreichs, in Georg Matthäus Vischers „Topographia Austriae superioris modernae, 1674", Linz 1925, Seite 338ff.
  • Ulm, Benno, Das Mühlviertel, Salzburg 1971, Seite 234f.