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Ansitz Deuring-Schlösschen#

Gemeinde: Bregenz, Ehregutaplatz 3-4 Vorarlberg, Bregenz, Ehregutaplatz 3-4


Der heutige Ansitz war einst Teil der Bregenzer Stadtbefestigung; aus der ehem. Bastei entstand der bewohnbare Schlossturm mit Zwiebeldach; das Wohngebäude wurde direkt an den Turm sowie an Süd- und Westwand der Ringmauer angebaut und mit einem Satteldach gedeckt.

1915 veränderte der damalige Besitzer Architekt Johann Anton von Tscharner-Merhart den Bau mit viel Geschmack und richtete ein Künstleratelier ein. Johann Albert von Deuring verbaute zwischen 1660 und 1689 die Süd-West-Ecke der Stadtmauer (deren älteste Teile aus der Römerzeit stammen) und errichtete anschließend das Deuring-Schlösschen.

Weitere Eigentümer waren die Familie Vicari (1801) und die Fam. Kayser (1821).


Eigentümer: Philipp Grellet (Nachfahre von Tscharner-Merhart)




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Dehio Vorarlberg, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg, bearb. von Gert Amman, Martin Bitschnau, Paul Rachbauer, Helmut Swozilek, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, Wien 1983, Seite 93.
  • Huber, Franz Josef, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Ländle-Bibliothek, Bd. III, Dornbirn 1985, Seite 160f.
  • Ulmer, Andreas, Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins, Dornbirn 1925, unveränderter Nachdruck, Dornbirn 1978, Seite 6236ff.