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Schauberger, Viktor #

* 30. Juni 1885 Holzschlag (Oberösterreich)

† 25.9. 1958 Linz


Förster und Naturforscher


Schauberger machte sich einen Namen durch den Bau von Holzschwemmanlagen, mit denen er die Transportkosten auf ein Zehntel reduzierte. 1924 wurde er Konsulent für Holzschwemmanlagen des österreichischen Staates und war an wichtigen Projekten wesentlich beteiligt (Großraming, Klausen-Leopoldsdorf, Bad Ischl, Mürztal). Auch in Montenegro und in der Türkei wirkte er in diesem Fach. Später erforschte Viktor Schauberger zentripetale Wirbelströmungen und setzte sich für eine an der „Natur orientierte Technik“ ein, aus der er seine „Implosionstechnologie“ ableitete. Er gründete 1950 die erste grüne Bewegung Österrichs.

Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er an Flugzeugmotoren. Im Auftrag Hitlers sollte er einen U-Boot-Antrieb bauen. 1945 wurden seine Geräte und Unterlagen durch US-amerikanische und russische Truppen beschlagnahmt. 1958 reiste Schauberger in die USA, um seine Forschungen und Entwicklungen weiterzuführen. Die Rückkehr nach Österreich war an eine Verzichtserklärung und den Verlust sämtlicher Modelle und Unterlagen gebunden. Schauberger starb fünf Tage nach seiner Ankunft in Linz.

In Bad Ischl in der Villa Rothstein, befindet sich ein kleines Museum des Vereins "PKS - Pythagoras Kepler System".

Quellen#

  • Olof Alexandersson: Lebendes Wasser
  • Wikipedia
  • Artikel im "Kurier" vom 10. August 2014 "Obskurer Kult um Nazi-Flugobjekt"

hmw