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Stiege zwischen Himmel und Hölle#

Vor 120 Jahren wurde Heimito von Doderer geboren. Aus den Trümmern Altösterreichs konstruierte er seine Wien-Romane.#


Von der Wiener Zeitung (Samstag, 3. September 2016) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Von

Andrea Reisner


Heimito von Doderer
Heimito von Doderer (5. September 1896 - 23. Dezember 1966) verhalf einer verborgenen Wiener Treppenanlage zu literarischem Ruhm.
Foto: © Imagno/Franz Hubmann

Wien, Ende 1944. Die Stadt ist vielerorts schon mit Schutthaufen und Bombentrichtern übersät. Zahlreiche noch verbleibende Denkmäler sind zum Schutz eingemauert, die meisten Lokale geschlossen. Da spaziert ein Herr in altmodischem Gewand, fast wie aus der Nestroyzeit, samt Gamaschen und Spazierstock mit Knauf, über die Landstraße. Auf einen 16-jährigen Schüler, der als Luftwaffenhelfer im Flakturm am Arenbergpark eingesetzt ist, macht dieser Aufzug starken Eindruck - er kommt ihm wie "ein gewisser Protest" vor.

So prägte sich der Schriftsteller (und damals Hauptmann der Luftwaffe) Heimito von Doderer dem 32 Jahre jüngeren Helmut Qualtinger ein, wie dieser viel später in einem Interview berichtete. In diesem Erinnerungsbild wirkt der Literat, der Qualtingers väterlicher Freund, Förderer und Zechkumpan werden sollte, vielleicht nicht von ungefähr wie eine seiner eigenen Figuren. Nur der Hintergrund will partout nicht dazu passen.

Das Unzeitgemäße, das der junge Qualtinger an Doderer wahrnahm, haftet auch dessen Literatur an. Oft wird sie irgendwo um die Jahrhundertwende eingeordnet, bei Arthur Schnitzler oder Hugo von Hofmannsthal. Doch Doderers monumentale Wien-Romane sind erst in der Zweiten Republik erschienen (und großteils auch entstanden) - "Die Strudl-hofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre" 1951, "Die Dämonen. Nach der Chronik des Sektionsrates Geyrenhoff" 1956 - in einer Zeit also, in der eine junge Literatengeneration der Sprache ihr Vertrauen entzog und die Erzählbarkeit der Welt für fragwürdig erklärte. Während für sie die "Stunde Null" geschlagen hatte, setzte Doderer auf Kontinuität und knüpfte mit seinen Romanen an die "Tiefe der Jahre" an. Sein auf den ersten Blick idyllisch wirkendes Bild der längst versunkenen (und in Wirklichkeit freilich weniger freundlichen) Donaumetropole begeisterte sogar Leserinnen und Leser, die gegen Doderer Vorbehalte hatten. Etwa Hilde Spiel, eine 1911 in Wien geborene und seit 1936 im Londoner Exil lebende Schriftstellerin und Journalistin jüdischer Herkunft. Sie zeigte sich von seinem Werk "so aufgerührt in meiner grenzenlosen, unermeßlichen Liebe zu Wien (. . .), daß ich ihm wehrlos gegenüberstehe."

Die Diskrepanz zwischen dem Wien der "Strudlhofstiege" und jenem der Kriegs- und Nachkriegsjahre - die Stadt ist nach wie vor in Sektoren eingeteilt und der Staatsvertrag lässt auf sich warten - könnte kaum größer sein: prunkvolle Palais statt Bombentreffer, weitläufige Bürgerwohnungen und lichtdurchflutete Dachateliers statt Luftschutzkeller, Eau de Lavande und Kampferduft statt Staub und Rauch, Klavierklänge aus der Nachbarwohnung statt dröhnender Bombengeschwader und heulender Sirenen. Zur Nil-Zigarette ein frisch gebrauter türkischer Mocca statt Ersatzkaffee.

Ein wolkenloser Himmel, heiteres Markenzeichen der Doderer’ schen Wien-Romane, hatte wenige Jahre zuvor noch eine ganz andere Bedeutung: "Nie war auch nur zu träumen," schrieb Doderer im November 1944 bei anhaltenden Luftangriffen auf Wien ins Tagebuch, "daß man ein solches Aug’ zum erblauenden Himmel dereinst aufschlagen werde, wie man heute tut, und zu den blitzenden Sternen oder dem erleuchtend hervortretenden Monde: die Zeichen des Himmels, früher unsre Tröster, sind uns zu Zeichen der Angst geworden (. . .)." Der Nebel erscheint ihm hingegen "wie ein gnädig über die schwerverwundete Stadt gelegter Verband (. . .)."

In dieser Zeit beginnt er mit der Arbeit an der "Strudlhofstiege", in der er zwei in der Vergangenheit liegende Zeitebenen, um 1910/11 und Mitte der 1920er, in einem opulenten Teppich aus zahlreichen Handlungssträngen miteinander verwebt. Den Bruch des Weltkrieges blendet er dabei weitgehend aus.

Worum es in der über 900 Seiten starken "Strudlhofstiege" im Einzelnen geht, ist ebenso schwer nachzuerzählen wie der Inhalt seines zweiten großen Werkes, "Die Dämonen", das noch umfangreicher ist. "Doderer schreibt einen neuen Roman", scherzte der Autor Hans Weigel einmal. "Sein Inhalt? Herr von X geht über die Ringstraße. Die ersten tausend Seiten sind schon fertig."

"Ein Werk der Erzählungskunst", notierte Doderer hingegen 1966 in seinem typisch dozierenden Duktus, "ist es umso mehr, je weniger man durch eine Inhaltsangabe davon eine Vorstellung geben kann." Nach der Lektüre blickt man auf diesen Roman wie auf die großen Ferien der Kindheit, die endlos schienen, solange sie andauerten, im Nachhinein aber zu einem einzigen schönen Sommertag gerinnen. Die "Strudlhofstiege" ist ein heißer Augusttag in Wien, im aufglänzenden Kupfergeschirr brodelt Kaffee, es wird geraucht und über den Lebensstil der Engländer diskutiert. Wenn eine Straßenbahn vorbeifährt, erklingt ein äolischer Ton. Zum Dessert gibt’s Indianerkrapfen.

Der Zauber (aber auch die Tücke) liegt bei Doderer stets im Detail. Doch das Idyll wird allenthalben gestört: So blitzt in Melzers Erinnerung immer wieder die "Ernstfarbe" Rot auf, ein blutiger Widerschein aus dem Ersten Weltkrieg, in dem er "so ziemlich mitgemacht (hat), was es da mitzumachen gab: Gorlice, Col di Lana, Flitsch-Tolmein . . ." Wie man abgetrennte Gliedmaßen abbindet, scheint er jedenfalls gelernt zu haben. Als am kunstvollen Höhepunkt des Romans, am 21. September 1925, Mary K.s rechtes Bein am Althanplatz von der Straßenbahn abgefahren wird, ist er geistesgegenwärtig zur Stelle und schnürt mit Gürtel und Spazierstock routiniert den Oberschenkel der Verletzten ab.

Heimito von Doderer
Doderer am Schreibtisch. Füllfedern in unterschiedlichen Farben hatte er stets griffbereit.
© Franz Hubmann/Imagno/Getty Images

Über die Zeit der Ersten Republik schrieb Doderer in seinen späten Jahren: "Der alte Staat war dahin, wohl: aber welchen Glanz, welches Farbenspiel boten jetzt seine Trümmer und Bruchflächen! Ja, man kann sagen: die Monarchie begann jetzt erst sichtbar zu werden." So kann man die "Strudlhofstiege" eben auch sehen: Als glänzende Trümmerliteratur, in der seine Figuren, mit Sommeranzug und Borsalino-Hut, Täschchen und Glacé-Handschuhen, wie Gespenster herumwandeln, sei es nun auf zwei sehr schönen Beinen oder mit Prothese (ein Schicksal, das Mary K., nebenbei bemerkt, in den 1920ern mit vielen Kriegsinvaliden teilte).

Brüchige Biographie#

Der Standpunkt des Erzählers ist der eines "nach rückwärts gekehrten Propheten" (wie sich der Chronist Geyrenhoff in den "Dämonen" bezeichnet). "Alles muß, so scheint es, vor allem einmal vergangen sein, um überhaupt gesehen werden zu können." Ein Satz aus Doderers Feder, der auf gewisse Aspekte aus seiner Biographie angewandt, durchaus auch problematisch gelesen werden kann - Stichwort: NSDAP-Mitgliedschaft.

Heimito von Doderer gehörte jener Generation an, die das Pech hatte, beide Weltkriege aktiv mitmachen zu müssen. Als Dragoneroffizier kam er 1916 in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst 1920, mit dem festen Entschluss, Schriftsteller zu werden, aus Sibirien zurück. Im Zweiten Weltkrieg war er bei der Luftwaffe eingesetzt, wieder geriet er in Gefangenschaft. Für Doderer verliefen beide Weltkriege zwar relativ glimpflich, von einem lückenlosen Lebenslauf konnte aber keine Rede mehr sein.

Geboren wurde er am 5. September 1896 in Hadersdorf-Weidlingau bei Wien in eine großbürgerliche Familie aus Technikern, Ingenieuren und Architekten. Mit der Standesbezeichnung "Ritter von", die der Kaiser seinem Großvater verliehen hatte, kam er schon zur Welt (und als Künstlernamen sollte er das "von" auch nach Aufhebung des Adels beibehalten). Man trug den Titel in seiner Familie mit großer Selbstverständlichkeit - und fühlte sich wirklich "hochwohlgeboren". Der kleine Heimito wuchs mit Gouvernanten, Tennisplatz, einem Anker-Steinbaukasten und Elektrisiermaschine auf. Der Großmutter musste er jedes Mal die Hand küssen, bevor er sich zum Essen an die Familientafel setzen durfte und ein Dienstmädchen die Speisen auftrug.

Später Ruhm#

Als Schriftsteller war er das schwarze Schaf der Familie, zumindest solange er keinen Erfolg hatte. Denn obwohl er schon in der Zeit der Ersten Republik einiges veröffentlichte, gelang ihm erst mit der "Strudlhofstiege", mit Mitte 50, der wirkliche Durchbruch. Bis dahin blieb er von der finanziellen Unterstützung seiner Familie abhängig.

Noch in dem 1951 von der Österreichischen Staatsdruckerei herausgegebenen Nachschlagewerk "Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen" sucht man seinen Namen vergeblich. Es muss ihn zweifellos geärgert haben, dass er es nicht in die immerhin 343 Einträge umfassende Liste der zeitgenössischen österreichischen Schriftsteller geschafft hatte, zumal viele seiner Freunde (und Feinde) da sehr wohl aufgezählt wurden, zum Beispiel Hans Weigel, Paul Elbogen oder Albert Paris Gütersloh.

Doch noch im selben Jahr wendete sich das Blatt. Quasi über Nacht wurde er zum international gefeierten Romancier (und die bis dahin so gut wie unbekannte Treppenanlage am Alsergrund zur Sehenswürdigkeit für Wien-Touristen). Als er 1956, nach jahrzehntelangem Kampf mit dem Manuskript, die auf gut 1300 Seiten angewachsenen "Dämonen" - sein nicht nur in der Entstehungsgeschichte problematisches Opus magnum rund um den Justizpalastbrand am 15. Juli 1927 - fertigstellt, steigt er zu einer Art österreichischem Staatsdichter auf. Sogar der Literaturnobelpreis winkt ihm schon. Erhalten hat er ihn aber nie; ein Hinweis auf Doderers einstige NSDAP-Mitgliedschaft dürfte dies verhindert haben.

"Ein Schriftsteller hat keine Biographie", lautete Doderers Diktum, das er oft und in verschiedenen Variationen wiederholte. Im Hinblick auf seinen am 1. April 1933 erfolgten Eintritt in die NSDAP (von der er sich noch während der Naziherrschaft zu distanzieren begann) scheint dies doch recht bequem.

Doderers Wunsch, hinter seinem Werk gleichsam zu verschwinden, ging nicht in Erfüllung. So brachte etwa Wolfgang Fleischer, Doderers einstiger Sekretär, mit seiner 1996 erschienenen Biographie "Das verleugnete Leben" vieles ans Licht, was sein ehemaliger Dienstgeber verständlicherweise lieber im Dunkeln gelassen hätte. Auch das autobiographische Werk seiner Geliebten Dorothea Zeemann lieferte unter dem Titel "Jungfrau und Reptil" einige schauderhafte Bilder aus Doderers Privatleben.

So tritt der Schriftsteller Doderer nicht nur - wie er es wohl gerne gehabt hätte - als "Herr unbestimmbaren Alters, der einem dann und wann im Treppenhause begegnet", ins Bewusstsein seiner Leser, sondern auch als infam grinsender Folter-Fetischist mit roter Samtpeitsche in der Hand. Oder beim Krebsfang mit hochgekrempeltem Nadelstreifanzug und bleichen Beinen unbeholfen in einem Bach herumstaksend und Dante zitierend.

Gleichwohl floss vieles aus Doderers Leben in seine Romane ein. Etliche seiner Protagonisten tragen unverkennbar die Züge ihres Autors. Etwa der junge Historiker René Stangeler, eine Figur, die sich an Berufssorgen und Beziehungskrisen aufreibt. Oder der Schriftsteller Kajetan von Schlaggenberg mit seinem obskuren Hobby, übergewichtige ältere Damen aufzuspüren und nach Gewicht und Körpermaßen zu klassifizieren.

Einen Mangel an Selbstreflexion kann man Doderer gewiss nicht vorwerfen. Ebensowenig einen Mangel an Selbstironie, wie zum Beispiel folgende Stelle aus dem 1963 erschienenen Roman "Die Wasserfälle von Slunj" zeigt: Als Klassenkameraden der Musterschüler des "Metternich-Clubs" erwähnt er auch eine Gruppe "von Faulpelzen, Raufbolden und Schwindlern, die hier Ruhe, Ordnung und den Unterricht störten, wo immer sie konnten und einen Faktor der öffentlichen Unsicherheit bildeten. (. . .) Die schlimmsten unter ihnen waren drei und hießen Ventruba, Rottenstein (Freiherr von) und Doderer."

Rampen und Stege#

Wer sich eingehender mit Doderer beschäftigt, muss sich auf Risse, Brüche, ja Abgründe gefasst machen, nicht nur in seiner Biographie, sondern auch in seinem Werk. Nicht immer kann man bequem darüber hinweggehen, in sanft abfallenden Rampen, wie über die Strudlhofstiege. Mitunter gilt es auch, tosende Katarakte auf glitschigen Wegen zu überqueren, "mit Verbindungs-Stegen, geringen Geländern, Hüttchen und nicht immer Vertrauen erweckenden Brücken dazwischen." Wer den hier zitierten Roman "Die Wasserfälle von Slunj" kennt, weiß, dass man beim Beschreiten solcher Pfade nicht schreckhaft sein darf. Wer Doderer und, mehr noch, wer seine Biographie liest, sollte trittsicher sein, starke Nerven und einen langen Atem haben.

Seine frühen antisemitischen Tendenzen, seine NSDAP-Mitgliedschaft, sein starr hierarchisches Gesellschaftsbild, seine Verehrung Otto Weiningers und, dadurch bestärkt, sein oft fragwürdiges Frauenbild - all diese und noch mehr Gründe gibt es, warum man Doderer auch mit Skepsis begegnen kann und sollte. Ihn nicht zu lesen, hieße jedoch, sich einen der sprachmächtigsten und witzigsten Erzähler nicht nur der österreichischen Literaturgeschichte entgehen zu lassen. Sein Werk ist bevölkert von grandios gezeichneten Figuren, von der "Blümeranten" über den "Zerrüttmeister" von Eulenfeld bis hin zum traurigen "Wurstigkeits-Lulatsch" Donald Clayton, der sich buchstäblich zu Tode fürchtet. Allein in der Namensgebung lässt sich erkennen, mit wieviel Liebe (und Boshaftigkeit) auch unbedeutende Protagonisten entworfen werden, etwa Angelika Scheichsbeutel (alias Angely de Ly) oder Doktor Philemon Krautwurst.

Apropos Boshaftigkeit: Mit dem grotesken Roman "Die Merowinger oder Die totale Familie" (1962) gerierte Doderer sich als Wut-Poet ersten Ranges, der in der Intensität seines literarischen Tobens einem Thomas Bernhard in nichts nachsteht.

Verdammter Romancier#

"(. . .) jeder Schriftsteller hat die Leser, die er verdient", sagte Doderer einmal in einem Interview. Die schlimmstmögliche Ausformung eines Lesers beschrieb er in den "Dämonen" als eine Person, die beim Lesen im Kaffeehaus "nach etwa vier, fünf Zeilen immer unterbrach, herumschaute, weiterlas, fünf Stunden lang im gleichen Wechsel. Sie erwartete nicht etwa jemanden. Sie tat das so jeden Nachmittag. Denn wenn sie las, wollte sie doch auch wieder wissen, was los sei (. . .). Und wenn nichts los war, wollte sie doch wieder lesen. Inzwischen aber konnte doch etwas los sein." Ihr "in alle Ewigkeit zusehen" zu müssen, "wie sie sein schwierigstes und kompliziertestes Buch liest" - das sei die passende "Höllenstrafe für einen verdammten Schriftsteller".

Ob Doderer, dessen Todestag sich am 23. Dezember zum 50. Mal jährt, in der Hölle schmort, wissen wir nicht. Das Paradies für Leserinnen und Leser stellen wir uns aber so vor: türkischer Mocca literweise und ein dicker, komplizierter Doderer-Roman.

Information#

Von und über Doderer#

Werkneuausgaben 2016:

  • Die Wasserfälle von Slunj. Mit einem Nachwort von Eva Menasse. 405 Seiten.
  • Ein Mord den jeder begeht. Mit einem Nachwort von Heinrich Steinfest. 384 Seiten.
  • Die Merowinger. Mit einem Nachwort von Denis Scheck. 377 Seiten.
  • Die Strudlhofstiege. Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann. 944 Seiten.
  • Alle erschienen im Verlag C.H. Beck.
  • Klaus Nüchtern: Kontinent Doderer. C.H. Beck 2016, 352 Seiten.
  • Eva Menasse: Heimito von Doderer. Deutscher Kunstverlag 2016, 88 Seiten.

Andrea Reisner, geboren 1982, Studium der Germanistik, arbeitet an einer Dissertation über Heimito von Doderer und ist Redakteurin des "Wiener Zeitung"-Geschichtsfeuilletons "Zeitreisen".

Wiener Zeitung, Freitag, 5. August 2016