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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Schaubergwerk und Knappenmuseum #

9376 Knappenberg / Kärnten, Nr. 32

Das Museum umfasst mehrere Sammlungen.

Das Schaubergwerk Knappenberg wurde 1980 nach dem Ende des Bergbaus in Hüttenberg eröffnet. Das Schaubergwerk ist ein „Erbstollen” aus dem Jahre 1567 mit 900 m Länge. Hier werden Eindrücke von der harten Arbeit der Bergleute „unter Tage” vermittelt. Gezeigt werden Abbaumethoden, Abbaumaschinen, Bergbautechnik, Wetterführung und die Förderung des Erzes durch Schächte und Stollen. Weitere Themen sind Mythologie und Religion (Hl. Barbara).

Das Knappenmuseum gliedert sich das Bergbaumuseum und die Mineralienschau. Das Bergbaumuseum geht auf die Geschichte des Hüttenberger Erzabbaues ein. Zum Beispiel befindet sich hier die berühmte „Hüttenberger Bergwerksordnung” der Kaiserin Maria Theresia. Zu sehen sind außerdem Fundstücke, historisches Arbeitsgerät, eine umfangreiche Sammlung von Grubenlampen, eine spezielle Abteilung für Vermessungswesen und Sprengtechnik, Dokumentationen über das Knappenbrauchtum und vieles mehr.

Hüttenberg ist der größte Mineralienfundort in Europa und der drittgrößte der Welt. In der umfangreichen und farbenprächtigen Ausstellung der Mineralienschau sind mehr als 200 Mineralienarten zu sehen, zum Beispiel den Löllingit, benannt nach dem Hüttenberger Ortsteil Lölling. In der „Albert-Halde”, der heute größten Fundstätte Hüttenbergs, können Besucher selbst auf Mineraliensuche gehen - und dort Bergkristalle, Malachit, Kalzit, Pyrit, Chalcedon, Cölestin, Amethyst und viele andere Mineralien in schöner Ausprägung finden.

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