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Nobelpreis für Chemie mit JKU-Bezug#

Prof. Thomas Klar
Prof. Thomas Klar, Vorstand des Instituts für Angewandte Physik der Johannes Kepler Universität Linz
© JKU

Der Nobelpreis für Chemie 2014 geht an Stefan W. Hell (Deutschland), William E. Moerner und Eric Betzig (beide USA) für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie. Prof. Thomas Klar, Vorstand des Instituts für Angewandte Physik an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, hat bereits Ende der 1990er Jahre in seiner Doktorarbeit bei Prof. Hell dessen Theorien experimentell bestätigen können. Heute forscht Prof. Klar an der Weiterentwicklung der von Prof. Hell erfundenen sogenannten STED-Technik (Stimulated Emission Depletion).

„Die mit dem diesjährigen Nobelpreis für Chemie ausgezeichneten Forschungsleistungen basieren zum Teil auf wissenschaftlichen Erkenntnissen von JKU-Prof. Thomas Klar. Das ist eine große Ehre auch für Prof. Klar und die JKU. Denn diese Nobelpreisvergabe bestätigt zugleich, dass die Wissenschaftler der JKU Forschung auf Weltniveau betreiben“, freut sich JKU-Rektor Richard Hagelauer.

Hochauflösende Nanoskopie#

Die Forschungsleistungen der heurigen Chemie-Nobelpreisträger werfen ein altes „Dogma“ der Mikroskopie über den Haufen. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Auflösung in der optischen Mikroskopie durch die Wellenlänge des Lichts beschränkt ist.