Pfarrkirche Schwechat#

2320 Schwechat, Hauptplatz 5 2320 Schwechat, Hauptplatz 5

Die Pfarrkirche zum Hl. Jakobus d. Ä. bildet gemeinsam mit dem Pfarrhof und der ehemaligen Schule ein bemerkenswertes barockes Ensemble (Ehrenhof) auf dem Hauptplatz. 1755/56 errichtet, hatte sie romanische und gotische Vorgängerbauten. Finanzier der Barockkirche war der Vizedirektor der Schwechater k.k. Kattunfabrik Johann Jakob Wolff. Die dreiachsige Fassade mit vorgestelltem Turm trägt in den Nischen Statuen des hl. Florian und eines Soldatenheiligen, auf den Giebelvoluten des Königs David und Moses. Die von Franz Anton Maulbertsch 1764 geschaffenen Gewölbefresken wurden im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombentreffer zerstört. Der Hochaltar aus grauem Lilienfelder Marmor (Klassizismus-Stil) stammt vom Wiener Bildhauer Josef Titz. Das fast 4,50 m hohe Zentralbild ist ein Werk von Martin Johann Schmidt: Der Apostel Jakobus predigt in Jerusalem. Über dem Gemälde weist das Wappen den Bauherrn aus. Darüber entfaltet sich das von Johann Georg Hasler gefertigte Auge Gottes in eine Strahlenkranz-Gloriole. Die Putten und Engel darin symbolsieren die Kinder Maria Theresias. Die Figuren des Hochaltars und der Seitenaltäre stellen die Namenspatrone des Kaiserhauses dar. Die Bilder der Seitenaltäre schuf ebenfalls der Kremser Schmidt: "Das letzte Wort Jesu" , "Maria Immaculata", "Kreuzigung" und "Auferstehung".Die spätgotische Marienstatue (rechts hinten in der Mauernische) wurde 1600 - 1640 gefertigt. Der Volksaltar mit Ambo und Sessio stammt vom zeitgenössischen Künstler Karl Martin Sukopp, der auch die Wochentags- und Taufkapelle gestaltete.

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