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Pfarrkirche Meidling#

1120 Wien, Migazziplatz 1 1120 Wien, Migazziplatz 1

In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts plante Karl Rösner in Wien zwei Johannes-Nepomuk-Kirchen: Jene in der Leopoldstadt, die richtungweisend für die romantische Architektur werden sollte, und die Meidlinger Pfarrkirche. Diese ist ein einfacher, dreischiffiger Bau mit einem 57 m hohen Fassadenturm. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg gestaltete Gustav Peichl das Innere neu. Der 4 m hohe Kruzifixus mit Begleitfiguren im Altarraum stammt von Erich Pieler. Der Künstler wollte weniger den gekreuzigten, als den auferstandenen Christus zeigen und versuchte eine "schwebende" Darstellung des Körpers. Ein Teil der Ausstattung kommt aus dem barocken Vorgängerbau, wie ein Passionsbild, das um 1650 in Nürnberg entstand und eine Kopie der Madonna von Tschenstochau.

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