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"Deutschland, Deutschland über alles"#

von Peter Diem

Buchtext S. 144 ff.

Die Faszination des Deutschlandliedes war seit seiner Entstehung Mitte des 19. Jahrhunderts auch für die Österreicher groß. Insofern war das Deutschlandlied in den Jahren von 1938 bis 1945 für viele Landsleute keine wirklich aufgezwungene Hymne. Für den Großteil der "Ostmärker" wurde es freilich von Jahr zu Jahr mehr ein Symbol der Knechtschaft durch das NS-Regime, noch dazu im Hinblick auf die "entwendete" Melodie Haydns. Eine ungeschminkte Geschichtsbetrachtung macht es somit notwendig, sich auch mit dem Deutschlandlied zu befassen, wenn es um die "Hymnen Österreichs" geht.

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August Heinrich Hoffmann (von Fallersleben, 1798-1874), Ordinarius für Sprachwissenschaft und Literatur in Breslau, 1842 wegen seiner auf Helgoland verfassten „Unpolitischen Lieder" abgesetzt und des Landes verwiesen, empfand das Fehlen eines gemeinsamen deutschen Liedes als besonders schmerzlich, als er während einer Reise auf die damals englische Insel Helgoland auf dem Schiff die für die Franzosen gespielte „Marseillaise" und das für die Engländer intonierte „God save the King" hörte. Nach mit Hannoveraner Freunden verbrachten Abenden entstand aus dieser Stimmung heraus am 26. August 1841 das Gedicht „Deutschland, Deutschland über alles". Der Hamburger Verleger Julius Campe kaufte es Hoffmann für vier Louisdor ab und druckte es zur Melodie Haydns. Die erste Verbreitung erfolgte durch Hoffmann und Campe/Hamburg und Paul Neff/Stuttgart (vgl. Bild links). Das Lied ist für Singstimme mit Klavier oder Gitarrebegleitung gesetzt; das Notenblatt ist mit 1. September 1841 datiert und trägt die Preisangabe „2 Groschen". Die erste Strophe erinnert an die Parole „Österreich über alles, wann es nur will", die dem Titel des 1648 veröffentlichten Hauptwerkes des Nationalökonomen Philipp Wilhelm von Hörnigk (1640-1714) entnommen ist und zur Zeit der napoleonischen Kriege in Österreich weit verbreitet war. Damals hatte der patriotische Dichter Heinrich Joseph von Collin (1771-1811) unter demselben Titel ein Lied herausgebracht, das 1809 im Hofburgtheater aufgeführt wurde. Man muss auch an Ernst Moritz Arndt denken, der 1813 einen dichterischen Aufruf zur Einheit mit den Worten schloss:  „Teutschland über alles, wenn es will!". Im Hinblick auf die tatsächliche Ausdehnung des politisch zersplitterten deutschen Sprachgebietes im Vormärz ist es ungerecht, dem Autor den Vorwurf des Imperialismus zu machen. Mit „Schutz und Trutz" erinnerte er wohl an die napoleonischen Kriege. „Einigkeit" meinte die Überwindung der Teilung in die 38 Staaten des 1815-1866 existierenden Deutschen Bundes, „Recht" vor allem die von den Fürsten versprochenen, aber nicht gewährten Verfassungen und „Freiheit" die Freiheit von der Zensur, unter der er ja selbst zu leiden hatte. Die zweite Strophe ist sicher etwas überheblich und nur aus dem Stilgefühl der damaligen Zeit zu verstehen. Wie immer dem auch sei, die deutsche Politik des ausgehenden 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts hat den Text der ersten beiden Strophen aus der Sicht des Auslandes und auch in den Augen vieler Deutscher für alle Zeiten diskreditiert. Das Deutschlandlied wurde bei einem Fackelzug auf dem Hamburger Jungfernstieg am 5. Oktober 1841 von der „Hamburger Liedertafel" in Anwesenheit des Textdichters zum ersten Mal öffentlich gesungen. Der durchschlagende Erfolg zu Lebzeiten Hoffmanns blieb jedoch aus. Auch der Sieg über die Franzosen am 1. September 1870 bei Sedan und die darauffolgende Reichsgründung am 18. Jänner 1871 in Versailles änderten daran nichts; das preußische Weihelied „Heil dir im Siegerkranz" blieb weiterhin deutsche Kaiserhymne.

Am 10. August 1890 erklang das Deutschlandlied bei der Angliederung Helgolands und verbreitete sich immer mehr im Volk. 1901 wurde das Lied in Anwesenheit des Kaisers gespielt und danach in die Schulbücher aufgenommen, ohne jedoch allgemein anerkannt zu sein. 1916 erbrachte ein Wettbewerb für eine deutsche Nationalhymne über 3000 Einsendungen. Doch das Deutschlandlied hatte längst in alle Liederbücher Eingang gefunden. Natürlich auch in jene, die in Österreich gedruckt wurden, zwar nicht an vorderster
Stelle, aber doch innerhalb der ersten paar Dutzend Seiten. Die Sozialdemokratie bekämpfte das Lied anfänglich, bis ausgerechnet Reichspräsident Friedrich Ebert am 11. August 1922 seine offizielle Einführung als überparteiliches Lied proklamierte, das auch nicht als „Ausdruck nationalistischer Überhebung" dienen solle. Die SPD war damit für das Lied gewonnen, während Kurt Tucholsky in einer scharfen Abrechnung mit Weimar schrieb, „eine von allen guten Geistern verlassene Republik" habe das Lied zu ihrer Nationalhymne erkoren.

Quelle: Historisches Wehrmachtsliederbuch
Quelle: Historisches Wehrmachtsliederbuch


Ab Anfang der dreißiger Jahre wurde das Deutschlandlied immer öfter zusammen mit dem Horst-Wessel-Lied gesungen, in Bayern offiziell ab 27. Mai 1933. Beide Lieder wurden mit dem zum Hitlergruß erhobenen rechten Arm gesungen. Das „über alles" bedeutete nun nicht mehr „über alles geliebt", sondern wurde als Aufruf verstanden, die der Weimarer Republik in Versailles aufgezwungenen Grenzen zu revidieren. Mit dem „Reichgesetz zum Schutz der nationalen Symbole" vom 19. Mai 1933 sollte das Deutschlandlied vor Missbrauch geschützt werden.

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Adolf Hitler nannte die Hymne am 1. August 1937 „das Lied, das uns Deutschen am heiligsten erscheint". Ab 1940 hatte dem Deutschlandlied jedesmal das Horst-Wessel-Lied zu folgen. Millionen sangen so sich, Deutschland und die ihm eingegliederte „Ostmark" in „ihr Blut und ihr Grab". Es war daher kein Wunder, daß die Alliierten 1945 beide Lieder wie alle nationalsozialistischen Lieder verboten.

Im NS-Staat wurde das alte Gebetslied Haydns - analog zum Horst-Wessel-Lied - in Tempo und Intonierung als Marsch aufgefasst.Wie in der folgenden Graphik dargestellt, bestehen zwischen der alt-österreichischen Volkshymne und der heutigen deutschen Bundeshymne darüber hinaus zwei deutliche Unterschiede im Refrain, was sehr oft übersehen wird:



In der deutschen Hymne ist der Notenwert der 3. und 4. Note jeweils eine Achtelnote, verbunden mit einem Balken und Bindebogen, in der alt-österreichischen Hymne hingegen ist, wie von J. Haydn vorgesehen, die 3. und 4. Note jeweils eine Viertelnote. Im Schlusstakt der deutschen Hymne bedingt die Achtel-Vorschlagnote, dass die nächstfolgende Viertelnote ebenfalls den Notenwert einer Achtelnote annimmt. Daher werden in den meisten Notenausgaben (siehe oben), statt der Vorschlagnote und der anschließenden Viertelnote, diese beiden Noten als mit einem Balken verbundene Achtelnoten dargestellt. Außerdem wird die letzte Note einen Halbton tiefer gesetzt.In der alt-österreichischen Volkshymne hingegen ist die 4. Note vor Schluss eine Strichnote, die nur ganz kurz anzudeuten ist. Die letzte Note hat dieselbe Tonlage wie die vorhergehende, wodurch ein sentimentaler Schlussklang entsteht.

Generell ist zu festzustellen, dass die alt-österreichische Version, wie von Joseph Haydn vorgesehen, dem Charakter einer Hymne wesentlich besser entspricht. Dies kommt auch sehr deutlich in den unterschiedlichen Arrangements der beiden Hymnen zum Ausdruck.

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Das Deutschlandlied nach dem Zweiten Weltkrieg#

Schon am 29. September 1949 allerdings, einige Monate nach dem Beschluss über das Grundgesetz, das nur die Bundesflagge „Schwarz-Rot-Gold", nicht aber eine Nationalhymne festgesetzt hatte, forderte eine interfraktionelle Abgeordnetengruppe im
Bonner Bundestag die Wiedereinführung des Deutschlandliedes in seiner unveränderten, ursprünglichen Form. Als Bundesinnenminister Gustav Heinemann im April 1950 feststellte, daß die Erklärung Eberts vom 11. August 1922 nicht als Staatsakt im Rechtssinne zu werten sei und man daher ein neues Lied wählen könne, lagen bereits mehrere hundert Neuvorschläge auf dem Tisch. Doch alle Befürworter einer Neuschöpfung hatten die Rechnung ohne den „Alten" gemacht. Konrad Adenauer, damals
im 74. Lebensjahr, stimmte am 18. April 1950 im Titania-Palast in Berlin die dritte Strophe des Deutschlandliedes an. Zwar verließ der SPD-Vorstand den Raum, doch sangen Oberbürgermeister Reuter und andere mit. Adenauer wurde im Ausland für diesen Vorstoß heftig kritisiert („Der Meistersinger von Berlin" - so der schwedische „Expressen"). Bundespräsident Heuss ließ am Tag darauf erklären, er sei für die Bestimmung einer Nationalhymne zuständig. Heuss versuchte mehrmals, das Lied „Land des Glaubens" von Rudolf Alexander Schröder, vertont von Hermann Reutter, als Hymne einzuführen. Der Norddeutsche Rundfunk/NDR setzte sich dafür ein, das Lied „Ich hab mich ergeben" als Nationalhymne einzubürgern. Doch am 2. Mai 1952 kapitulierte der Bundespräsident. Er teilte dem Bundeskanzler in einem am 6. Mai 1952 veröffentlichten Schreiben mit, dass er „den Traditionalismus und sein Beharrungsbedürfnis unterschätzt habe" und ohne „Akt der Proklamation" der Bitte der Bundesregierung um Wiedereinführung der Deutschlandliedes als Staatssymbol der Bundesrepublik entspreche.

Im allgemeinen hat man sich in all den Jahren daran gehalten, bei offiziellen Anlässen nur die dritte Strophe zu singen. Gelegentlich kommt es aber auch vor, dass Politiker die Gültigkeit aller drei Strophen bekräftigen, so etwa der baden-württembergische
Kultusminister Gerhard Mayer-Vorfelder, der es in einem Interview mit der „Zeit" (Nr. 30 vom 18. 7. 1986) in das pädagogische Ermessen der Lehrer stellte, auch die erste und zweite Strophe mitzubehandeln.


Bei Hermann Bausinger "Wie deutsch sind die Deutschen" (München, 2000) heißt es zu diesem Thema:

Wenn in der Folgezeit das ,Deutschlandlied' mehr und mehr in den Vordergrund trat, dann wohl nicht nur deshalb, weil der bereits 1841 durch Hoffmann von Fallersleben geschaffene Text mehr Qualitäten aufwies als die waffenklirrende ,Wacht am Rhein' und weil das Lied in der eingängigen Melodie von Joseph Haydns österreichischer Kaiserhymne gesungen wurde. Die Politik des Kaiserreichs begnügte sich nicht mehr mit der Verteidigung des Rheins; die Gründung deutscher Kolonien, die Verstärkung der deutschen Flotte und verschiedene Interventionen im europäischen und außereuropäischen Ausland machten deutlich, daß die Feststellung der Saturiertheit nicht auf Dauer gestellt war. Das in die Weite strebende Deutschlandlied, dessen geographische Markierungen - „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt" - alle außerhalb der Staatsgrenzen lagen, entsprach der Stimmungslagc und machte Stimmung, der sich nur große Teile der Arbeiterschaft widersetzten. Das Lied, das 1922 von Reichspräsident Friedrich Ebert zur offiziellen Nationalhymne erklärt worden war, blieb auch für die NS-Regierung akzeptabel; daneben - und bald darüber - war das nach dem jugendlichen Verfasser benannte Horst-Wessel-Lied ,Die Fahne hoch', dessen Melodie von einem beliebten Bänkellied übernommen war, offizielle Hymne.

Es versteht sich von selbst, daß dieses Kampf- und Propagandalied nach 1945 nicht zur Diskussion stand. Anders verhielt es sich mit dem Deutschlandlied. Schon im Zusammenhang mit der Erhebung zur Nationalhymne in der Weimarer Republik hatte man, sicherlich in weitgehendem Einklang mit dem Verfasser, den Anfang „Deutschland Deutschland über alles" als Ausdruck patriotischer Gefühlsbindung und nicht als Ausdruck der Eroberungspolitik interpretiert. In den Westzonen pochten konservative Kreise auf dieses Verständnis und plädierten für die Beibehaltung der Hymne. Aber die Linke zog nicht mit, und auch die Vertreter der Besatzungsmächte sprachen sich entschieden gegen diese Idee aus. Theodor Heuss, der erste Bundespräsident, wandte sich an den schon über siebzigjährigen, vor allem durch geistliche Lyrik bekannten Rudolf Alexander Schröder, der bald dem Komponisten Hermann Reutter ein hymnisches Gedicht zur Vertonung vorlegte:

Land der Liebe, Vaterland, Heilger Grund, auf den sich gründet, Was in Lieb und Leid verbündet, Herz mit Herzen, Hand mit Hand ...

Das Lied fand wenig Resonanz - man darf wohl sagen: glücklicherweise, wenn man die Klischees und den gestelzten Ton betrachtet. Die Diskussion war wieder offen, und die Sache drängte, nachdem die DDR schon wenige Wochen nach ihrer Gründung eine Nationalhymne hatte:

Auferstanden aus Ruinen, Und der Zukunft zugewandt, Laß uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland ...

Der Text stammte von Johannes R. Becher; die Melodie hatte - so wurde es jedenfalls berichtet - Hanns Eisler im Geburtshaus Chopins an dessen Flügel entworfen.

Im Westen kam es zu einem Kompromissvorschlag: die dritte Strophe des Deutschlandlieds. Erneut gab es Widerstände bei weiten Teilen der SPD und bei den Besatzungsmächten. Der Text („Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland ...") wurde zwar als unverfänglich betrachtet; aber die Melodie, so wurde sicherlich nicht ganz unbegründet gesagt, transportiere ja doch für viele den alten Text, also die erste Strophe.

In einem Gespräch, von dem ein Protokoll existiert, suchte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Hohen Kommissare der Besatzungsmächte von der Tragfähigkeit der Kompromisslösung zu überzeugen. Seine Argumente waren bestechend einfach, aber etwas widersprüchlich. Erst lobte er Hoffmann von Fallersleben als einen „der besten und ersten Demokraten"; dann stellte er fest, die erste Strophe sei „ja so antiquiert, daß sie kein halbwegs ver- nünftiger Mensch mehr singen kann" - schließlich stamme sie „aus einer Zeit vor mehr als hundert Jahren". Die zweite Strophe („Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang ...") sei „ein bißchen dumm". Die dritte dagegen (die ja durchaus auch aus einer Zeit vor mehr als hundert Jahren stammt) enthalte „eine Wahrheit, die auch jetzt noch gilt".

Das überzeugendste Argument für eine schnelle Entscheidung war vermutlich Adenauers Bericht über zwei große internationale Sportveranstaltungen, bei denen sich das Fehlen einer Hymne in bedenklicher Form gezeigt hatte: In Berlin hatte sich der Kapellmeister, als die Hymnen der beteiligten Nationen gespielt wurden, mit der Melodie des Lieds "In München steht ein Hofbräuhaus" eingereiht. In Köln fand 1949 ein internationaler Radwettkampf statt, bei dem zunächst die belgische und dann die schweizerische Nationalhymne gespielt wurde. Für Deutschland intonierte die Musik: ,Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien', den Karnevalsschlagcr von 1947; die Belgier hielten das für die offizielle Hymne und salutierten. „Durch solche Vorgänge wird natürlich die Bundesrepublik in den Augen der Deutschen selber etwas lächerlich gemacht", stellte Adenauer fest. Er setzte den Kompromißvorschlag durch; seit 1952 ist die dritte Strophe des Deutschlandlieds die offizielle Nationalhymne.

Es ist allerdings nicht das einzige Lied, das bei offiziellen Anlässen gesungen wird. Bei nationalen Trauerfeiern wird ebenso wie bei manchen kleineren Beerdigungen Ludwig Uhlands Lied ,Ich hatt einen Kameraden' in der Vertonung Friedrich Suchers gesungen. Als feierliche Einleitung großer Feste nimmt manchmal Beethovens Komposition von Schillers „Freude, schöner Götterfunken" den Charakter einer Hymne an, einer Hymne freilich, die ausdrücklich die Trennung der Nationen überwindet und alle Menschen Brüder werden lässt.

Wirklich populär ist die Nationalhymne auch nach einem halben Jahrhundert nicht geworden. Bei Älteren blockiert möglicherweise die Vertrautheit mit der ersten Strophe den sicheren Umgang mit der dritten. Bei Jüngeren spielt eine Rolle, daß feierliche nationale Ausdrucksformen insgesamt distanzierter betrachtet werden.

Schulbehörden traten Ende der siebziger Jahre in Erlässen dafür ein, „dass die Nationalhymne wieder stärker in das Bewusstsein der Schüler gebracht werden" müsse; aber auch Jahrzehnte später erhalten deutsche Fußballnationalmannschaften Nachhilfeunterricht, damit sie beim musikalischen Auftakt auf dem Rasen nicht nur stumm die Lippen bewegen. Junge Leute aus den Neuen Ländern mussten sich das Lied, sieht man von ihren gelegentlichen Erfahrungen mit dem Westfernsehen ab, ganz neu aneignen. Aber auch in den Alten Ländern konnten bei einer Umfrage vor einem Jahrzehnt nur sechzig Prozent der Befragten die Anfangszeile der Nationalhymne richtig wiedergeben.



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--> Zum Vergleich: Altösterreichische Kaiserhymne abspielen



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