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Symbole - Alltagskultur

Die Symbole Österreichs #

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Buchtitel 1995
Einleitung

Motto: "Aber alle bitte ich inständig, die rot-weiß-rote Fahne hochzuhalten und unser schönes Österreich als einen Hort der Freiheit zu bewahren." (Julius Raab)

Die Texte zum Thema "Die Symbole Österreichs" wurden 1995 verfasst und 2008 für das Internet überarbeitet. Sie beschäftigen sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Symbolkultur Österreichs. Unter "Symbolkultur" wird die Gesamtheit aller im weitesten Sinne öffentlichen und politischen Zeichen, ihr Gebrauch, Nichtgebrauch und Missbrauch verstanden. Im Besonderen geht es um die Einstellung des Österreichers zu seinen nationalen bzw. regionalen Symbolen (Flagge, Fahne, Wappen, Hymne, National- und Landesfeiertage etc.). Der Klärung des Begriffes "Symbol" ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Symbole (vom Parteiabzeichen bis zum politischen Kampflied, vom Gemeindewappen bis zum Staatssiegel, von der Nationalflagge bis zum UNO-Emblem) werden verwendet, um für die Ziele, die Identität, die Souveränität oder auch die Superiorität einer Gemeinschaft zu wirken. Ausgangspunkt des diesem Lexikon zu Grunde liegenden Buches war die Beobachtung, dass Österreich zwar ein überaus reiches Erbe an Symbolen besitzt, dass das Verhältnis des Staatsbürgers zu den geltenden Staatssymbolen aber äußerst ambivalent ist. Der Grund dafür ist zunächst im häufigen Wechsel der politischen Systeme Österreichs, vor allem im 20. Jahrhundert, zu suchen: Monarchie, Erste Republik, Ständestaat, Nationalsozialismus, Besatzungszeit, Zweite Republik - die Österreicher und Österreicherinnen erlebten im Durchschnitt alle fünfzehn Jahre ein neues Regime mit neuen Loyalitäten und neuen Symbolen. Erst in der freien Zweiten Republik, ab 1955, ist ein hohes Maß an Beständigkeit eingetreten.

Den gesamten Text der Einleitung lesen Sie hier.  
Siehe hiezu auch die Sammlung Denkmäler und Vortrag "Die Symbole der Republik Österreich" (pdf, 3.8 MB)(info)

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