Die Lyrikerin Christine Busta, eine der großen Einzelgängerinnen der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, ist vor zwanzig Jahren gestorben. Christine Busta gehörte nie zu jenen Autorinnen, die Kritik und Leserschaft spalten und polarisieren. In den vier Jahrzehnten, in denen sie am literarischen Leben teilgenommen hat, entzündeten sich an ihr und ihrem Werk keinerlei Kontroversen. Den Grabenkämpfen, in die so manche ihrer Zeit- und Zunftgenossen viel Zeit und Kraft investiert haben, ist sie immer fern geblieben, hat sich nie einer literarischen Gruppe angeschlossen, nie einer ästhetischen Doktrin unterworfen. Auch entsprach sie in keiner Phase ihres Schaffens dem, was man in England "a poet.s poet" nennt, hat nie nur für Ihresgleichen geschrieben.
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Ein Bild und Kurzinformation zu Busta finden sich auch im [link +http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.b/b990466.htm]AEIOU.[/link]