Alois Pupp

Alois „Vijo“ Pupp (* 11. Jänner 1902 in Untermoj/St. Martin in Thurn; † 10. Februar 1969 in Brixen) war ein Südtiroler Politiker.

Alois Pupp besuchte das Vinzentinum in Brixen und studierte anschliessend Elektrotechnik in Wien. In Mailand arbeitete er bei Siemens, in München im Landesvermessungsamt und danach in der Forschungszentrale von Pfaffenhofen (Bayern). Von 1945 bis 1948 unterrichtete Dr. Ing. Pupp Mathematik und Physik im Wissenschaftlichen Lyzeum von Brixen.[1]

Er war Mitglied der Südtiroler Volkspartei und seit 1952 deren Obmannstellvertreter. Von 1948 bis 1968 gehörte er dem Südtiroler Landtag an. 1950 wurde er in die Südtiroler Landesregierung gewählt, zuständig für Finanzen. 1945 bis 1966 war er als Assessor für öffentliche Arbeiten zuständig, und ab 1952 Regionalassessor für Landwirtschaft.

Am 7. Jänner 1956 wurde er zum Landeshauptmann von Südtirol gewählt und blieb bis zum 31. Dezember 1960 im Amt. Dies geschah, obwohl Pupp als Ladiner nicht Mitglied der deutschsprachigen Minderheit in Italien war. Anschließend war er bis 1968 Halbzeitpräsident und Halbzeitvizepräsident des Landtages.

Pupp war auch Mitbegründer und erster Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes (1958 - 1961)

Einzelnachweise

  1. "Südtirol A- Z", Südtirol-Verlag, ISBN: 3-87-803-008-3, Band 4, Seite 122