Bausparkasse der österreichischen Sparkassen

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Staat Österreich
Sitz Beatrixgasse 27
1031 Wien
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 240 12[1]
BIC BAOSATWW[1]
Gründung 1941
Website www.sbausparkasse.at
Leitung
Vorstand Josef Schmidinger
Ernst Karner
Christian Reingruber

Unternehmensleitung

Josef Schmidinger

Die Bausparkasse der österreichischen Sparkassen Aktiengesellschaft (s Bausparkasse) ist eine von vier Bausparkassen in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die s Bausparkasse wurde am 21. April 1941 als Öffentliche Bausparkasse für die Ostmark als Abteilung der Girozentrale der ostmärkischen Sparkassen gegründet und wurde am 31. Mai 1941 in das Firmenbuch als Öffentliche Bausparkasse der Ostmark eingetragen. Unter dem Namen Öffentliche Bausparkasse für Österreich erfolgte 1945 der Neubeginn. Durch eine Änderung der Rechtsform der Girozentrale wurde sie 1960 in Bausparkasse der österreichischen Sparkassen umbenannt, blieb aber nach wie vor eine selbständige bilanzierende Abteilung der Girozentrale.

1977 registrierte die Bausparkasse 1.000.000 Kunden. Die jetzige Bezeichnung des Unternehmens soll die Zugehörigkeit zur Sparkassengruppe verdeutlichen. In den 1990er Jahre erfolgte die Umwandlung zur Bausparkasse der österreichischen Sparkassen AG.

Ende 2009 verzeichnete die Bausparkasse 330.641 neu abgeschlossenen Verträge in einem Geschäftsjahr.

Strategische Ausrichtung

Bauspar-Barometer

Für die s Bausparkasse ist es von Bedeutung eine günstige Wohnungsfinanzierungsmöglichkeit für einen Großteil der Bevölkerung zu schaffen. Die staatliche Prämie als Anreiz zum Sparen zielt auf eine hohe Mittelaufbringung zur Vergaben von günstigen Finanzierungen ab. Diese Mittel werden als Darlehen wieder an Bausparer vergeben zur Verbesserung des Wohnraums oder für andere wohnungswirtschaftliche Belange, seit September 2005 auch für Maßnahmen der Bildung oder Pflege.

SanierungsCheck

Ab Anfang April 2009 betreuten die Mitarbeiter 3.806 Kunden beim Thema thermische Sanierung. Insgesamt wurde mit einer Fördersumme von rund 14,5 Mio. Euro Investitionen von rund 125 Mio. Euro ausgelöst und damit Energiekosten gering gehalten, den CO2-Ausstoß dezimiert und so die Umwelt nachhaltig geschützt werden. Die Förderung des Staates über 50 Millionen Euro war bereits nach 10 Wochen aufgebraucht.[2]

Architekturpreis 2011 „Das beste Haus“

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, dem Architekturzentrum Wien und unter Mitarbeit der regionalen Architekturinstitutionen in den Bundesländern suchte die s Bausparkasse bereits zum 4. Mal die besten Einfamilienhäuser Österreichs. Die Qualität der eingereichten Projekte hat bewiesen, dass dieser Preis nachhaltig die Initiativen rund ums Eigenheim anregt und in der bestehenden und immer weiter fortschreitenden Bebauung der Landschaft neue Lösungen für Einfamilienhäuser aufgespürt werden konnten.[3]

Auszeichnungen

  • Great Place to Work
  • Zertifizierung Beruf und Familie
  • Multimedia Staatspreis
  • World Summit Award

Kennzahlen der s Bausparkasse 2010

  • 346.370 neu abgeschlossene Bausparverträge
  • 1.581 Millionen Bausparverträge
  • 6.090 Millionen Euro Bauspareinlagen
  • 72,2 Prozent Folgevertragsquote
  • 6.672 Millionen Euro an Ausleihungen (Aktivgeschäft)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank
  2. SanierungsCheck
  3. Architekturpreis "Das beste Haus"