Bundesbeschaffung

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Die BBG (Bundesbeschaffung GmbH) erledigt in Österreich seit 2001 den zentralen Einkauf für Bundesdienststellen. Durch die Bündelung der Beschaffung erhofft sich die österreichische Bundesregierung Einsparungen bei der Vergabe von Aufträgen für Güter und Dienstleistungen.

Die ursprünglich auf den Bund beschränkte Beschaffung führte in der Folge auch für sämtliche Bundesländer, Gemeinden sowie ausgegliederte Unternehmen durch. Im Jahr 2009 wurden über die Verträge der BBG rund 870 Millionen Euro abgewickelt.


Die Einsparungen kommen im Wesentlichen durch zwei Faktoren zustande. Eine zentrale Stelle kann professioneller und effizienter arbeiten als die Abteilungen in den einzelnen Dienststellen, die meist weder die juristische Erfahrung noch die zeitlichen Ressourcen haben um gesetzeskonforme Vergabeverfahren durchzuführen.

Die BBG ist politisch umstritten. Insbesondere von Seiten der SPÖ und der Wirtschaftskammer wurde oft die mangelnde Berücksichtigung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beklagt. Diese ergibt sich vor allem durch die großen Auftragsvolumina und die sehr formellen Verfahrensvorschriften.

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