CDA Verlag

Der CDA Verlag ist ein 1995 gegründeter österreichischer Zeitschriftenverlag mit Sitz in Perg.

Im Juni 2011 brachte der Verlag das erste Android-Magazin für den deutschsprachigen Zeitschriftenmarkt heraus.[1]

Inhaltsverzeichnis

Eigentumsverhältnisse

Das am 3. März 1995 von Marianne und Harald Gutzelnig gegründete und in deren Eigentum stehende Unternehmen beschäftigt 16 Mitarbeiter.[2][3] Von 17. Oktober 1997 bis 19. September 2000 war der Sitz des Unternehmens in Arbing. Ab dem Jahr 2000 gehörte das Unternehmen mehrere Jahre mehrheitlich der ET Multimedia AG (ETM). Seither ist auch der Sitz des Unternehmens wieder in Perg.[4] Das Stammkapital der CDA Verlags- und Handelsgesellschaft m.b.H. betrug ursprünglich 500.000 Schilling, später 36500 Euro. Am 8. Februar 2001 wurde das Stammkapital auf 51318 Euro erhöht. Aktuell (Stand: September 2010) soll das Stammkapital 35000 Euro betragen.

Verlagsprodukte

PC News und PC User

Der Verlag beschäftigt sich mit der Herausgabe der Computerzeitschriften PC News (seit 1995, ursprüngliche Bezeichnung PC Info)[2][5] und PC User (seit Oktober 2009) in Deutschland,Luxemburg und in der Schweiz. Die beiden Zeitschriften erscheinen alternierend in zweimonatigem Abstand und haben eine Druckauflage von mehr als 50000 Exemplaren.[6]

Die Zeitschriften werden jeweils gemeinsam mit einer DVD ausgeliefert, die je nach Schwerpunkt der Ausgabe aktuelle Computerthemen in den Bereichen Hard- und Software für Hobbyanwender beziehungsweise Anwendungsprogramme und Betriebssysteme enthält. Der Verlag hat Titelschutz für die Begriffe „PC NEWS“, „PC TREND“, „PC WISSEN“ und „COMPUTER INFO“ angemeldet.[7]

CD Austria und CD Austria Praxis

In Österreich erscheinen die beide Zeitschriften teilweise mit österreichbezogenen Informationen unter der Bezeichnung CD Austria beziehungsweise CD Austria Praxis, sodass der Eindruck einer monatlichen Erscheinungsweise entsteht.[8] Die Zeitschriften des Verlags sind in Österreich erstmals 1993 unter dem Titel CD Info bei CD Data erschienen.[2][5] Die von der Österreichischen Auflagenkontrolle[9] überprüfte Druckauflage von CD Austria betrug im 1. Halbjahr 2010 jeweils 16.485 Exemplare.[10] Die CD Info wurde bis 9/2003 in Österreich verlegt.[11]

Vidorial

Der Verlag betreibt seit 2010 neben den Homepages der Zeitschriften die Internetplattform Vidorial, wo zahlreiche Video-Tutorials für PC-Anwender (teilweise kostenpflichtig) bereitgestellt werden. Teilweise werden die Videos vom Verlag selber erstellt und stehen dann in HD-Qualität zur Verfügung. Das Angebot wird durch die Zusammenarbeit mit weiteren Verlagen ergänzt. Bereits beim Start der Video-Plattform im November 2010 konnte auf rund dreitausend Filme mit Videoanleitungen für PC-Anwender zugegriffen werden.[12]

Android Magazin

Das Magazin richtet sich nach Angaben des Verlagsinhabers an Anfänger und fortgeschrittene Nutzer von Android-Handys.

Handbuch neue Medien, Audio-CD Barack Obama, Sonderhefte von CD Austria

  • 2006 erschien im CDA Verlag das Handbuch Neue Medien, ISBN 978-3200006027.[13]
  • 2009 brachte der Verlag eine Audio-CD über das Leben Barack Obamas[14]
  • 2003 und 2010 erschien ein CD Austria Magazin als Sonderheft des bm:uK mit den Titeln Schulinformatik - Quo vadis beziehungsweise 25 Jahre Schulinformatikheraus.[15]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bezirksrundschau vom 18. August 2011: CDA-Verlag trifft mit neuem Magazin den Puls der Zeit abgefragt am 29. August 2011
  2. a b c CDA Verlags-und Handels- gesellschaft m.b.H. auf FirmenABC.at
  3. User Support
  4. Wirtschaftsblatt vom 18. November 2000:ET Multimedia steigt beim CDA-Verlag ein
  5. a b PC News Lidos Berlin
  6. Mediadaten, S. 5, Druckauflage von PC News & CD Austria
  7. Titelschutzanzeiger Nr. 883 vom 22. Juli 2008
  8. http://www.cd-austria.at/Ausgabenarchiv.90.0.html
  9. OPAC
  10. Österreichische Auflagenkontrolle: Druckauflage von CD Austria im 1. Halbjahr 2010
  11. ZDB: CD Info
  12. Presseaussendung zum Start der Internetplattform Vidorial.com
  13. OPAC
  14. Barack Obama (Tonträger), CDA-Verlag, 2009 in der Deutschen Nationalbibliothek
  15. PC Austria: Schulinformatik - Quo vadis