Daniel Fenner von Fenneberg

Daniel Fenner von Fenneberg (* 1820 in Trient/ Tirol; † 15. Februar 1863 in Bregenz) war einer der Anführer des Aufstands in der Pfalz 1849.

Fenner von Fenneberg war der Sohn des österreichischen Feldmarschallleutnants Franz Philipp Fenner von Fenneberg (1762-1824) und trat 1837 als Kadett in die Armee. Bereits 1843 schied er aber wieder aus und veröffentlichte später eine kritische Schrift Österreich und seine Armee (1847), in der er die österreichische Armee-Organisation angriff.

Nachdem er Österreich für kurze Zeit verlassen hatte, kehrte er 1848 wieder nach Wien zurück und war während der Ereignisse im Oktober Chef der Feldadjutantur bei den Aufständischen. Als 1849 der Aufstand in der Pfalz begann, wandte er sich dorthin und wurde zum Oberbefehlshaber und Chef des Generalstabs des pfälzischen Volksheeres ernannt. Der misslungene Versuch, die Festung Landau zu überrumpeln, kostete ihn seine Posten.

Nachdem der Aufstand in der Pfalz und in Baden unterdrückt worden war, wandte Fenner von Fenneberg sich in die Schweiz. Er wurde jedoch aus Zürich ausgewiesen und ging dann nach Amerika, wo er seit 1851 in New York City die deutschsprachige Wochenschrift Atlantis herausgab.

Seine Erlebnisse in der Revolutionszeit schilderte er in den Büchern Geschichte der Wiener Oktobertage (Tl. 1 Leipzig 1849) und Zur Geschichte der rheinpfälzischen Revolution und des badischen Aufstandes (Zürich 1850).

1858 wurde Fenner von Fenneberg geisteskrank. Er kehrte nach Europa zurück und starb am 15. Februar 1863 in Bregenz.

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